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League of Legends: die Leistungen der LEC Teams bisher

Schon zwei Wochen in Folge regiert Chaos in der LEC. Mehrere Upsets starteten den 2020 Summer Split und einige große Namen gingen bereits unter. Es gab einige unerwartete Ergebnisse, aber wenn wir ehrlich sind, ist das gar nicht mal so verkehrt – es bleibt auf jeden Fall spannend, wenn die Underdogs Chancen haben. Im Grunde wäre es ziemlich vorhersehbar und langweilig wenn immer nur die großen Teams gewinnen würden.

Das Skilllevel zeigt auch, dass Europa einige vielversprechende Kandidaten hat, die um ein Ticket nach China kämpfen. Wir schauen uns die Teams und ihre Ergebnisse bisher mal genauer an.

Die letzten: Excel und Schalke

Excel Esports hatten einen schlimmen Start in den Summer Split. Sie kamen gegen Playoff Teams wie Rogue, Mad Lions, Fnatic und Origen ordentlich ins Straucheln.
Allerdings überraschten sie uns am Samstag mit einem unerwarteten Sieg gegen SK Gaming und zeigten uns allen was sie drauf haben. Die Laning Phase der Squad war schon den ganzen Split über relativ gut und wurde von ADC Patrick und mid laner Special geprägt. Sie hatten aber Probleme die Vorteile aus dem early Game zu konvertieren. Aber gegen SK Gaming kam alles zusammen, als sie ihre Gegner auf der Bot Lane ausspielten und dann langsam den Infernal Drake kontrollierten.

Eine gute Performance von Excel’s Jungler, Caedrel, der mal so, mal so spielt. Er muss sein Zusammenspiel mit Special aber noch weiter verbessern, damit sie weiterhin gewinnen können.

Was das andere Team, Schalke, angeht, kann man nicht groß um den heißen Brei reden. Sie sind draußen. Es muss sich einiges ändern und zwar schnell, wenn dieses Team in 2021 zum Zug kommen will.

Das Mittelfeld

Alle diese Teams hätten eigentlich um den Platz in den Playoffs spielen sollen, aber sie erlitten letzte Woche einen herben Rückschlag. SK verlor spektakulär gehen Excel, als der gegnerische Trundle ihren Lee Sin aus der Bot Lane besiegte und den Tower Dive vorbereitete. SKs ADC, Crownshot, braucht mehr Raum um seine gute Form weiter ausnutzen zu können.

SK ging allerdings nicht komplett leer aus; sie hatten vor ihrer Niederlage bereits gegen Misfits gewonnen. Die aktuelle Meta, die einige Mid Lane Mages wie Azir bevorteilt, sollte wie geschaffen für Misfit’s Febiven sein. Aber er spielte nicht mal durchschnittlich, und auch Jungler Razork hatte Probleme mitzuhalten. Letzten Split war er als Tank am erfolgreichsten und scheint als Carry Jungler etwas hinten dran zu sein.

Zu guter Letzt hat Vitality zwei Spiele an die Mad Lions und Rogue verloren wo sie im Grunde die Underdogs waren. Das ist schon okay für ein Team das erst noch lernt miteinander zu spielen, aber sie sollten langsam aufholen wenn sie mithalten wollen.

Überraschungspackung

Diese drei Teams hatten gemischte Resultate. Rogue sah anfangs vielversprechend aus und blieben unbesiegt bis zum Showdown gegen G2. Dort verloren sie, da G2 einfach zu schnell und aggressiv für sie spielten, was ziemlich ungewöhnlich für G2 ist.

Origen hatte eine bessere Woche, sie erlitten in der ersten Woche zwei Niederlagen aber scheinen sich wieder davon zu erholen. Sie schlugen Fnatic und Excel. Fnatic versuchte in beiden Spielen in der zweiten Woche mit einer Bot Lane Soraka zu überraschen, beide male verloren sie. Theoretisch wollten sie die frühe Power Spike nutzen um Objectives zu kontrollieren, vor allem Drake. Aber in beiden Spielen pochten sie zu hart auf diese Strategie und ignorierten die Picks ihrer Gegner zu sehr.

Bot Lane Soraka kann auf jeden Fall funktionieren, sie hatten in beiden Spielen einfach ein bisschen Pech. Ein besserer Start gegen Mad Lions wäre auf jeden Fall möglich gewesen, dann hätten sie sicher auch Drake kontrollieren können. Und gegen Origen wäre es möglich gewesen einfach ihren Lanevorteil weiter zu pushen bis ihre Gegner hätten aufgeben müssen.
Am besten lassen sie die Experimente gegen G2 lieber sein, da die als Soraka Top-Lane erfinder wahrscheinlich recht gut mit ihr zurecht kommen würden.

Die Top-Dogs

G2’s Zusammenspiel verbesserte sich seit ihrem letzten Roster Wechsel deutlich, aber das Team das wir uns genauer anschauen werden, sind Mad Lions. Fnatic hatten ein bisschen Pech in ihrem Match gegen die Mad Lions, aber die Lions wussten, wie sie sich einen Vorteil erspielen konnten.

Nachdem sie den ersten Drake des Spiels sichern konnten, kamen sie immer wieder darauf zurück. Trotz einer miesen teamfight Comp, hatten sie mehr Damage in der Mitte und im Jungle und konnten dadurch fanatic unter Druck setzten. Sie zwangen sie dazu zu ihnen zu kommen. Ein großartiges Beispiel, was es heißt, den Gegner zu lesen, ihre Taktiken vorauszusagen und dann genau das auszuspielen um den Vorteil zu bekommen.

Mad Lions sind auf jeden Fall die große Hoffnung für Europa und wir können damit rechnen, dass sie als eines von vier Teams für Europa nach China gehen werden.

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