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Konkurrenz für Konsolen und VR: Valve kündigt drei neue Hardware-Produkte an

Maria
Maria Redakteur & Themenexperte

Einige hatten es bereits vermutet, dass Valve bereits an verschiedenen Systemen arbeitet, die auf dem Konsolen- und VR-Markt für Aufruhr sorgen sollen. Nun wurden die drei verschiedenen Produkte offiziell angekündigt und offenbar hat Valve aus seinen Fehlern vor ein paar Jahren gelernt. Wir haben alle Infos rund um die Steam Machine, den neuen Steam Controller und das Steam Frame für euch zusammengefasst.

Neue Ambitionen nach Steam Deck-Erfolg

Über die drei Jahre hinweg, die das Steam Deck inzwischen erhältlich ist, hat Valve vieles gelernt. Davor hatte es das Unternehmen mit verschiedenen anderen Systemen probiert, musste diese jedoch früher oder später als Misserfolg verbuchen.

Das Steam Deck hat seit seiner Erscheinung jedoch großen Erfolg. Inzwischen gibt es den PC-Handheld, auf dem man fast jedes PC-Game spielen kann, in unterschiedlichen Ausführungen und ist somit passend für fast jedes Budget.

Dementsprechend wollte es Valve noch einmal drauf ankommen lassen und kündigte nun drei weitere Produkte an und wird somit zur direkten Konkurrenz für andere Konsolen und VR-Systeme. Wie sich zeigt, hat Valve aus seinen Fehlern gelernt, denn die Systeme können sich durchaus sehen lassen.

Steam Machine – Konkurrenz für die Konsole

Das was das Steam Deck für unterwegs ist, soll die Steam Machine fürs Wohnzimmer werden. Valve stellt eine „sechsfache Leistung des Steam Decks“ zur Verfügung, welche sowohl 4K als auch 60 FPS ohne Probleme schafft.

Technisch gesehen ist das System mit den folgenden Komponenten ausgestattet:

  • AMD Zen 4 CPU (6 Kerne, 12 Threads) mit bis zu 4,8 GHz
  • RDNA3-GPU (28 Compute Units)
  • 16 GB DDR5-RAM
  • 8 GB DDR6-VRAM

Wahlweise gibt es die Hardware mit 512 Gigabyte oder 2 Terrabyte SSD-Speicherplatz. Bezüglich der verfügbaren Anschlüsse weist die Steam Machine einen HDMI 2.0-Port auf, dazu kommt ein DisplayPort 1.4. Ebenso lassen sich Gigabit-Ethernet, sowie vier USB-A-Ports nutzen.

Die Steam Machine ist ganz klar für alle eine Alternative, die ihre PC-Games am heimischen Fernseher zocken möchten. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Spiele einfach auf dem Steam Deck zu streamen.

Steam Controller – Was kann das neue Gamepad?

Wer den Steam Controller von 2015 noch kennt, weiß auch, dass dieser nicht gut ankam. Mit der überarbeiteten Version hat Valve das erschaffen, was der Steam Controller ursprünglich hätte sein sollen.

Er kombiniert sämtliche guten Eigenschaften von PlayStation- und Xbox-Controller und liegt gut in der Hand. Eine präzise Steuerung ist dank der magnetischen TMR-Sticks möglich. Die Tasten sind programmierbar, dazu kommt eine kapazitive Touch-Erkennung und Infrarot-LEDs.

Dank Controller Puck lässt er sich übrigens unkompliziert magnetisch laden, ebenso ist eine kabellose Verbindung möglich.

Steam Frame – Kabelloses VR-Headset zum Streaming

In dem VR-Headset steckt eine durchdachte Technik, denn es ist vorrangig zum Streaming geeignet. Um einen möglichst hohen Komfort zu unterstützen, überzeugt das Headset mit einem Leichtgewicht von 440 Gramm (inklusive Headstrap), die integrierten LCDs bringen es auf 2160 x 2160 Pixel pro Auge. Die Pancake-Optiken liefern dazu ein Sichtfeld von 110 Grad, die Bildwiederholfrequenz liegt bei 144 Hertz.

Um die Bandbreite zu reduzieren, wird im Sichtfeld lediglich der Bereich scharf übertragen, auf den der Nutzer gerade blickt. Verwendet wird hierfür das integrierte Foveated Streaming, welches mit dem Eye-Tracking-System zusammenarbeitet.

Bei der Technik greift das VR-Headset auf die folgende zurück:

  • Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor
  • 16 GB LPDDR5X-RAM

Ein entsprechender 6 GHz-Wireless-Adapter wird gleich mitgeliefert. Ebenso wie zwei Steam Frame Controller, die ein präzises Fingertracking mittels magnetischer Sticks unterstützen.

Neben dem Streaming ist laut Valve auch die Möglichkeit gegeben, kleinere Spiele auf dem Headset zu spielen und es alternativ als Mini-PC zu verwenden. Primär sei es jedoch auf das Streaming ausgelegt.

Was Valve seit dem letzten Mal gelernt hat

Als 2015 der Steam Controller erschien, kam das Konzept rüber, als sei es nicht klar durchdacht. Valve griff zwar auf ein ähnliches Konzept zurück, doch die Ausführung war mangelhaft. Das System verkaufte sich nicht gut, weswegen Valve in den folgenden Jahren von etwaigen Neuversuchen absah.

Inzwischen hat sich jedoch alles geändert. Sämtliche Komponenten der Hardware kommen von einem Anbieter, das Steam Deck hat es sehr gut vorgemacht, wie die Produkte funktionieren werden. Valve entwickelte innerhalb der letzten Jahre ein eigenes Ökosystem, das neben einem eigenen Betriebssystem auch auf eine eigene Cloud zurückgreift.

Wie gut die Systeme jeweils ankommen, wird sich zeigen. Die ersten Geräte sollen Anfang 2026 ausgeliefert werden. In Bezug auf die Preise schweigt sich der Hersteller jedoch noch aus.

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Über den Autor

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Maria schreibt für Fragster über Gaming und Esports.

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