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Ist Valorant bereit für den Esport?

Ist Valorant schon bereit, um großen Esport Titel wie CS:GO oder League of Legends entgegenzutreten? Das ist DIE Frage, in der Esport Community. In wenigen Tagen wird die Vollversion von Valorant erscheinen, damit können Gamer schon früher als erwartet auf das Spiel zugreifen. Jetzt geht es nurnoch um Wochen oder Monate, bis die Spieler in den Genuss professionell organisierter Turniere kommen.

Es gibt viele Hinweise darauf, dass Valorant das Potenzial dazu hat, ein erfolgreicher Esport Titel zu werden und sich in der Branche zu etablieren. Bis dahin könnte zwar noch etwas Zeit vergehen, doch die Grundsteine wurden auf jeden Fall gelegt. Die letzten Patches zeigen schon, dass RIOT auf die Playerbase hört und machen Hoffnung auf die Weiterentwicklung des Games. Wichtig ist außerdem, dass hochwertige Sponsoren nicht abgeschreckt werden, wenn man Turniere mit hohen Preisgeldern ins Leben rufen will.
Auch darauf ist RIOT mit dem “Blutlosen” Modus vorbereitet.

Dazu kommt, dass in Valorant statt von “Terroristen” die Rede von “Angreifern” ist und keine “Bombe” sondern ein “Spike” platziert wird. Das erscheint erstmal nicht besonders kreativ, hat aber großen Einfluss auf die Werbetauglichkeit des Titels.
CS:GO leidet nach wie vor unter diesen kleinen aber feinen Bezeichnungen und hat häufig Probleme die breite Öffentlichkeit (zum Beispiel auch das Fernsehen) davon zu überzeugen, dass es nicht ums Töten, sondern um die Taktik geht. Valorant hat seine Hausaufgaben gemacht und dadurch die Chance, alle großen Namen der Esport Szene mit ins Boot zu holen.

Bekannte Spieler springen auf den Zug von Riot Games auf

Aller Anfang ist bekanntlich schwer, dieser Grundsatz gilt natürlich auch für Videospiele. Valorant hat jedoch durch den geistigen Vorgänger CounterStrike einige Vorteile in diesem Zusammenhang. Die Beta des Spiels läuft schon seit einigen Wochen und erlaubte es wichtige Daten zu sammeln und Anpassungen vorzunehmen. Die Spieler konnten schon ins Game schnuppern und haben teilweise großen Gefallen daran gefunden. In Zuge dessen gaben bereits viele Esportler bekannt, dass sie das Spiel wechseln werden. Renommierte Namen sind natürlich auch gut für das Image des Games. Darüber hinaus legt Valorant viel Wert darauf, bereits in der Beta Cheater zu bestrafen. Mit dem hauseigenen System namens “Vanguard” sollen Hacker ausfindig gemacht und gebannt werden.

Diese Maßnahmen haben bereits erste Erfolge gezeigt und so wurden viele Aimbotter und Wallhacker aus dem Spiel genommen. Ein wichtiger Punkt für einen potenziellen Esport Titel. Man muss beweisen, dass man in der Lage ist, ein faires Spielgeschehen zu gewährleisten. Doch ist es noch Fraglich, ob die verschärften Maßnamen auch dauerhaft den erwünschten Effekt bringen. Vanguard hat nämlich Zugriff auf den Ring-0 des Prozessors und läuft auf Kernel-Ebene. Einerseits ermöglicht das, noch vor dem Laden des Betriebssystems alles zu Scannen, kann jedoch auch zu erheblichen Sicherheitsmängeln führen. Nach dem Erscheinen der Vollversion am 2. Juni wird sich zeigen, wie die Allgemeinheit das Spiel annehmen wird. Seitens Riot Games hat man bereits Neuerungen angekündigt. So soll es einen neuen Modus geben, aber auch eine neue Map und einen weiteren Agenten.

Wünsche der Spieler sollen erfüllt werden

Die Zufriedenheit der Spieler ist ein hohes Gut. Wenn die Community zufrieden ist, steigen die schwarzen Zahlen. Kein Wunder also, dass sich Riot Games unverzüglich daran gemacht hat, einen Death-Match Modus zu entwerfen, als die Wünsche danach lauter wurden. Vor einigen Tagen wurde nun bekannt, dass sie bereits daran arbeiten, diesen Wunsch der Spieler zu erfüllen. Wir haben darüber berichtet. Nun wird man in Zukunft mit Sicherheit nicht jeglichen Wunsch der Spieler erfüllen können, doch dieser Einsatz zeigt, dass wir miteinbezogen werden und das sorgt sicherlich dafür, dass die Beliebtheit des Games schnell ansteigen wird. Eine sinnvolle Maßnahme also, wenn man in der Welt des Esports auf lange Sicht Fuß fassen will.

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