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Hollow Knight: Silksong – es hagelt negative Bewertungen wegen des Schwierigkeitsgrads.

Autoren-Bild Maria September 14, 2025

Man möchte meinen, dass ein Game wie Hollow Knight: Silksong überwiegend positive Bewertungen hat, und das zeichnete sich auch binnen der ersten Woche nach seiner Erscheinung so ab. Daneben gibt es jedoch auch zahlreiche Negativbewertungen, die sich auf einen Kritikpunkt fokussieren: den Schwierigkeitsgrad.

Schwieriger als sein Vorgänger

Hollow Knight: Silksong gibt es erst seit etwas mehr als einer Woche und nach der langen Wartezeit von acht Jahren erhielt es zunächst durchweg positive Bewertungen. Die erste Euphorie beginnt sich jedoch langsam, aber sicher zu legen, und es kommen einige Kritikpunkte ans Licht, die das Game ein wenig schlechter dastehen lassen.

Allem voran wird vor allem der Schwierigkeitsgrad bemängelt. Denn der Nachfolger von Hollow Knight ist ein gutes Stück schwieriger. Dabei wurde bei dem Erstling bereits von einem „Soulslike Metroidvania“ gesprochen und das nicht ohne Grund. Die Kämpfe sind knackig, die Gegner sehr herausfordernd, und bei alldem steht vielen Spielern ein weiterer Aspekt im Weg. Die Steuerung ist zwar in beiden Games extrem gelungen und ausgewogen, in einem Kampf gegen einen starken Gegner versagt jedoch bei vielen die Motorik.

Das Manko: Es gibt nur einen Schwierigkeitsgrad im Game. Daher wünschen sich zahlreiche Spieler einen Story-Modus, der die Kämpfe wenigstens etwas einfacher gestaltet und für diejenigen besser geeignet ist, die es vor allem auf die Story abgesehen haben.

Umso trauriger ist es, dass es inzwischen immer mehr Negativbewertungen deswegen gibt.

Unausgewogenes Gameplay wird bemängelt

Neben der erwähnten Steuerung gibt es weitere Aspekte, die das Game laut einiger Spieler noch schwieriger gestalten. Mit dazu gehört nicht nur, dass manche Gegner gleich doppelten Schaden verursachen, die Option zur Erweiterung der eigenen Gesundheit ist nur mit großer Mühe möglich.

Zudem besitzt der Hauptcharakter Hornet einen neuen Move, der diagonal nach unten geht und auf den sich viele nur schwer einstellen. Ein weiterer Kritikpunkt sind die im Spiel enthaltenen Währungen. Rosenkranzperlen sind rar und viele Speicherpunkte lassen sich ausschließlich über eine Spende dieser freischalten.

Einige verstehen auch die Entscheidung der Entwickler nicht, Talismane und Werkzeuge in Silksong zu trennen und Letztere an ein weiteres Item zu binden, das ständig aufgesammelt werden muss, aber nicht überall zu finden ist.

Alles in allem empfinden viele Spieler den geschilderten Zustand als unausgewogen und vor allem unfair. Die allgemeine Herausforderung sei einfach zu hoch.

Wie und ob der Entwickler Team Cherry auf die Kritik reagieren wird, bleibt noch abzuwarten. Für den Übergang, bis beispielsweise ein Update kommt, gibt es in jedem Fall einen Mod, der den doppelt erlittenen Schaden halbiert.