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Hat Dr Disrespect Probleme mit CoD-Entwickler Activision?

Autoren-Bild Andrea Mertens September 15, 2022

Es ist gar nicht so leicht seine Meinung zu äußern, Kritik an einem Spiel zu üben und sich dabei nicht massiv im Ton zu vergreifen und die Entwickler wütend zu machen. Das hat jetzt auch der Streamer Dr. Disrespect zu spüren bekommen.  Dr. Disrespect hat seinen Zuschauern während einem Apex-Stream verraten, warum er glaubt, dass Activision nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten möchte.

Activision ist der Herausgeber von Call of Duty, was wiederum eines der Lieblingsspiele des Docs ist und das er regelmäßig auf seinen Streams zockt. Doch momentan gibt es Ärger im Paradies und dazu hat sich Dr Disrespect jetzt geäußert. Der Streamer sagte, dass sich seine Beziehung zum Publisher Activision im Laufe der Jahre deutlich verschlechtert hat. Er ist auch darauf eingegangen, warum er seine Call of Duty-Partnerschaft mit der Firma verloren hat.

Deshalb ging die Partnerschaft in die Brüche

Während er Apex Legends mit niko1f und CouRage spielte, verriet Dr. Disrespect, dass er „herausgefunden hat, warum… Activision nicht mit ‚The Doc‘ zusammenarbeiten will“. Dr. Disrespect behauptet, dass „laut [Activision]“ der Grund, warum der Publisher nicht mehr mit dem Streamer zusammenarbeiten will, darin liegt, dass er „zu viel Müll über Call of Duty redet.“

Der Doc ist bekannt dafür, sich mit Kritik an Spielen, in dem Fall Warzone, nicht gerade zurückzuhalten. Trotzdem findet er es unfair, dass das der Grund dafür ist, dass er die Partnerschaft verloren hat. „Ich habe es einfach getan, weil ich das Spiel leidenschaftlich liebe und ich werde nichts ändern. Ich ändere nicht, was ich fühle. Soll ich meine ganze Seele verraten? Auf keinen Fall, Mann. Ich sage, wie es ist.“

Kritik wurde zum Verhängnis

Der Doc fuhr fort: „Es bringt mich zum Nachdenken: Ich meine, wie viele Leute lästern über Call of Duty? Wie oft habe ich das Spiel gelobt? Wie lange arbeite ich schon mit dem Franchise? Seit Jahren und Jahren und Jahren.“ Er versuchte auch noch anderweitig zu zeigen, wie sehr er mit Call of Duty verbunden ist: „jeder weiß, dass COD rückwärts buchstabiert ‚Doc‘ ist und ‚Doc‘ rückwärts buchstabiert COD ist, richtig? Es liegt uns im Blut.“

Der Doc kam dann noch richtig in Fahrt und bezeichnete Activision als „einen Haufen Schwindler“ und stimmt sogar einem Mitglied des Chats zu, der feststellte, dass er kein „Sellout“ sei und erklärte, dass „das stimmt, sie suchen Sellouts. Das ist sicher.“ Mit solchen Aussagen, die auf jeden Fall provokant sind, ist es allerdings auch nachvollziehbar, warum Activision beschlossen hat, den Weg mit Dr Disrespect nicht mehr zu gehen.

 

Bildnachweis: @DrDisrespect | Twitter

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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