Image

GTA 6 PC-Version schon im Februar 2027?

Autoren-Bild Jonas Teichmann April 11, 2026

Grand Theft Auto VI erscheint am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X/S – das ist offiziell. Was PC-Spieler interessiert, ist eine andere Frage, auf die Rockstar und Take-Two bislang keine offizielle Antwort gegeben haben. Ein neuer Leak deutet nun darauf hin, dass das Warten deutlich kürzer ausfallen könnte als erwartet: Februar 2027 soll das Ziel sein.

Leak aus dem LinkedIn-Posteingang

Der Insider DetectiveSeeds berichtet auf X, er habe über LinkedIn mehr als 90 ehemalige Rockstar-Mitarbeiter kontaktiert – drei hätten geantwortet. Ihre übereinstimmende Aussage: GTA 6 soll im Februar 2027 für PC erscheinen, nur drei Monate nach dem Konsolenstart. Alle drei Quellen betonten, dass sich dieser Zeitplan verschieben könne, Take-Two und Rockstar wollten die PC-Version aber noch vor dem Ende des Geschäftsjahres am 31. März 2027 veröffentlichen.

Belege für diese Angaben legte DetectiveSeeds nicht vor – entsprechende Skepsis ist berechtigt.

Warum das früher wäre als üblich

Rockstars bisherige Strategie sah deutlich längere Abstände vor. GTA V erschien auf Konsolen im September 2013 und erst 19 Monate später auf PC. Red Dead Redemption 2 kam im Oktober 2018 für Konsolen, die PC-Version folgte erst zwölf Monate später. Drei Monate wären ein historischer Bruch mit dieser Praxis – und genau das macht den Leak so brisant, aber auch so schwer einzuschätzen.

Dass Take-Two ein starkes finanzielles Interesse daran hat, die PC-Version noch im laufenden Geschäftsjahr zu veröffentlichen, ist plausibel. Analysten prognostizieren dem Spiel einen der größten Launches der Videospielgeschichte – ein PC-Release vor dem 31. März 2027 würde die Jahresbilanz entsprechend stärken. Hinzu kommt die Überlegung, dass ein PC-Release kurz nach den Weihnachtsferien die Konsolenverkäufe kaum mehr kannibalisieren würde.

Warum das früher wäre als üblich

Rockstars bisherige Strategie sah deutlich längere Abstände vor. GTA V erschien auf Konsolen im September 2013 und erst 19 Monate später auf PC. Red Dead Redemption 2 kam im Oktober 2018 für Konsolen, die PC-Version folgte erst zwölf Monate später. Drei Monate wären ein historischer Bruch mit dieser Praxis – und genau das macht den Leak so brisant, aber auch so schwer einzuschätzen.

Dass Take-Two ein starkes finanzielles Interesse daran hat, die PC-Version noch im laufenden Geschäftsjahr zu veröffentlichen, ist plausibel. Analysten prognostizieren dem Spiel einen der größten Launches der Videospielgeschichte – ein PC-Release vor dem 31. März 2027 würde die Jahresbilanz entsprechend stärken. Hinzu kommt die Überlegung, dass ein PC-Release kurz nach den Weihnachtsferien die Konsolenverkäufe kaum mehr kannibalisieren würde.

Preis und keine Werbung

Unabhängig vom PC-Timing hat Take-Two-CEO Strauss Zelnick bereits klargemacht: GTA 6 wird zum Standardpreis von 70 bis 80 US-Dollar erscheinen – Gerüchten über einen 100- bis 120-Dollar-Preis wird damit offiziell widersprochen. Auch Werbung wird es im Spiel nicht geben, obwohl angesichts des Vollpreises entsprechende Spekulationen im Raum standen. Collector- und Premium-Editionen werden voraussichtlich teurer.

Einordnung

Bis zu einer offiziellen Ankündigung von Rockstar oder Take-Two bleibt die PC-Version von GTA 6 unbestätigt. Der Leak von DetectiveSeeds ist eine von drei Stimmen aus einem Outreach von über 90 Personen – ein schmales Fundament. Dass der Februar 2027 als Zieldatum intern kursiert, ist möglich. Ob er hält, ist eine andere Frage.

Autoren-Bild

Über Jonas Teichmann |

Jonas Teichmann ist Texter und E-Sport-Redakteur bei Fragster.de. In seinen Artikeln verbindet er aktuelle News mit klarer Einordnung und einem Blick für die Details, die in der Szene wirklich zählen. Ob CS2, League of Legends oder die großen internationalen Turniere: Jonas bereitet Themen so auf, dass sowohl eingefleischte Fans als auch Neueinsteiger schnell den Überblick bekommen. Sein Fokus liegt auf verständlicher Sprache, sauberer Struktur und dem Anspruch, Entwicklungen nicht nur zu melden, sondern auch nachvollziehbar zu erklären. Dabei greift er Trends, Meta-Änderungen und Teamdynamiken genauso auf wie relevante Hintergrundgeschichten.

Mehr Artikel von diesem Autor →