Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time sorgt erneut für Schlagzeilen. Nachdem Ubisoft bereits bestätigt hat, dass das Spiel spätestens bis April 2026 erscheinen soll, deutet nun ein neuer Leak darauf hin, dass der Release deutlich früher stattfinden könnte – nämlich am 16. Januar.
Tom Henderson: Release am 16. Januar – Enthüllung bei den Game Awards?
Der bekannte Brancheninsider Tom Henderson erklärte in einer Podcast-Ausgabe, dass er aus verlässlichen Quellen vom 16. Januar als geplantem Release erfahren habe. Gleichzeitig spekuliert er, dass Ubisoft das Remake bereits nächste Woche bei den Game Awards 2025 offiziell vorstellen könnte.
Die Show am 11. Dezember wäre der perfekte Rahmen, denn Ubisoft sucht seit Jahren nach einem geeigneten Moment, das mehrfach verschobene Projekt öffentlich neu zu positionieren.
Ein Remake mit bewegter Geschichte – Neustarts, Studio-Wechsel und Verzögerungen
Das Remake wurde erstmals im Jahr 2020 angekündigt – damals noch unter der Leitung der Studios Ubisoft Pune und Ubisoft Mumbai. Doch die ersten Trailer erhielten massive Kritik für veraltete Grafik, Animationen und Präsentation.
Die Reaktion von Ubisoft war ungewöhnlich deutlich: Der Publisher nahm das Projekt aus den Händen der Teams und übergab es schließlich an Ubisoft Montreal, das Studio hinter dem Originalspiel. In diesem Zuge wurde die Entwicklung komplett neu gestartet.
Mittlerweile ist auch Ubisoft Toronto am Projekt beteiligt, was zeigt, wie groß der Aufwand für die Neuinterpretation des Kultklassikers ist.
Leaks der vergangenen Woche zeigen Motion Capture und neue Gameplay-Elemente
Laut einem kürzlich aufgetauchten internen Video, das online geleakt wurde, befindet sich das Remake in einem fortgeschrittenen Zustand. Die Präsentation zeigt:
- Motion-Capture-Aufnahmen mit Schauspielern,
- neue und überarbeitete Animationen,
- erste Gameplay-Sektionen,
- und Kommentare der Entwickler zu Modernisierungen.
Unter anderem soll das Spiel neue Orte enthalten und auch Anpassungen an Charakteren wie Farah vornehmen, um die Neuauflage stimmiger in die moderne Ubisoft-Designphilosophie einzubetten.
Warum der 16. Januar realistisch klingt
Mehrere Faktoren sprechen dafür, dass Ubisoft den Januar-Termin tatsächlich ins Auge fasst:
- Der Publisher benötigt einen starken Start ins Jahr 2026.
- Das Projekt läuft seit Jahren – ein Release im ersten Quartal wäre strategisch sinnvoll.
- Ubisoft zeigte bereits 2023 und 2024, dass man große Titel häufiger früher im Jahr veröffentlicht.
Zudem sorgt die lange Entwicklungszeit dafür, dass Fans dringend ein Lebenszeichen des Spiels erwarten – und die Game Awards wären dafür der perfekte Moment.
Der legendäre Sand der Zeit könnte schon bald fließen
Obwohl der 16. Januar noch nicht bestätigt ist, wirkt der neue Leak glaubwürdig. Sollte Ubisoft den Termin nächste Woche auf der TGA-Bühne enthüllen, wäre das einer der bedeutendsten Momente der Show – und ein längst überfälliger Neustart für ein Remake, das eine schwierige Reise hinter sich hat.
Prince of Persia: The Sands of Time Remake erscheint für PS5, Xbox Series X|S und PC – und möglicherweise deutlich früher, als viele gedacht hatten.
