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fabio | Juni 13, 2021

Gambit sind die Sieger der IEM Summer!

Nach fast zwei Wochen brutaler Matches konnten Gambit die Trophäe der Intel Extreme Masters an sich reißen. Auch wenn sie bei dem Event einen kleinen Ausrutscher hatten, zogen sie relativ souverän durch das Bracket. Ihr Sieg kommt kaum als Überraschung.

Nachdem wir Gambit bei Flashpoint vermisst hatten, konnten sie mal wieder beweisen, dass sie zurecht an der internationalen Spitze stehen. Mit Ausnahme der Niederlage gegen Vitality zählten sie auch schon zu Beginn der Playoffs zu den stärksten Teams. Dass sie sich am Ende noch gegen Evil Geniuses, G2 und OG durchsetzen konnten, wird wohl kaum jemanden überraschen.

Sergey “Ax1Le” Rykhtorov und Dmitry “sh1ro” Sokolov gehörten zu den Stars des Events. Von OG konnte lediglich Mateusz “mantuu” Wilczewski dem Duo auch nur ansatzweise das Wasser reichen. Mathieu “ZywOo” Herbaut war wie immer der beste Spieler und Pavle “Maden” Bošković konnte auch beeindruckend gut spielen. Das brachte Vitality und FunPlus Phoenix am Ende aber nichts, denn die verbleibenden Spieler waren nicht stark genug, um die Teams weiter zu tragen.

DIE VERWANDLUNG VON OG

Im Großen Finale war es für die Gambit-Jungs ein leichtes, OG in den Wind zu schlagen. Sie holten sich ein schnelles 3-0, aber die Leistungen von mantuu und Co. sollten nicht unbeachtet bleiben. Anders als Gambit, die eigentlich schon seit der IEM Katowice zur Weltspitze gezählt werden, hatten OG ein paar wirklich harte Monate hinter sich. Ohne die Möglichkeit, ein Bootcamp abzuhalten, hat keine einzige Roster-Iteration ihr volles Potenzial gezeigt. Nathan “NBK-” Schmitt und Issa “ISSAA” Murad mussten gehen, und auch nach der Verpflichtung von Shahar “flameZ” Shushan und Nikolaj “niko” Kristensen liefen die Dinge nicht gut. Nun ist das Team aber endlich zusammengekommen.

Unmittelbar nach Beginn des Bootcamps waren die ersten Erfolge merkbar. Alles was wohl gefehlt hat, um das Potenzial aus dem Roster raus zu kitzeln, war, die Spieler aus ihren Zimmern zu holen und das Team ins Bootcamp zu stecken. Dass sie sich nun an all diesen Top-Teams vorbei ins Finale eines solchen Events spielen konnten, ist ein massiver Erfolg. Vielleicht haben sie das Limit ihrer Möglichkeiten noch gar nicht erreicht. Nun, wo das Team und die Spieler entfesselt erscheinen, könnten wir endlich ein OG erleben, dass sich in die Top 5 vorkämpft.

GAMBIT SIND DAS BESTE TEAM DER WELT

Am Ende des Tages hat das Turnier aber doch nur wieder gezeigt, dass die Spieler von Gambit volle Kontrolle über die CS:GO-Szene ausüben. Klar, sie können zwischenzeitlich auch mal ein Best-of-Three verlieren, aber ihre Trophäensammlung wächst trotzdem mit Höchstgeschwindigkeit. Bei den BLAST Premier: Spring Finals gehen sie wieder ins Rennen und treffen weitestgehend nur Teams, die sie bereits geschlagen haben – mit einer Ausnahme: Natus Vincere.

Die Niederlage bei den DreamHack Masters Spring klingelt noch nach. Dort waren Gambit absolut nicht in der Lage, sich mit Oleksandr “s1mple” Kostyliev und Co. zu messen. Danach folgte sogar noch eine Niederlage bei dem CIS RMR-Event. Für Gambit geht es bei den BLAST Premier: Spring Finals also nicht nur in den Kampf gegen die alten Favoriten, sondern auch gegen ihren einzigen großen Gegner – und den müssen sie schlagen, wenn sie die Position an der Weltspitze behalten wollen.