Valve-Mitgründer Gabe Newell hatte eine große Woche: Nachdem er mit der neuen Steam Machine die Konsolenwelt provozierte, ließ er sich nun seine neue maßgeschneiderte Superyacht „Leviathan“ liefern – ein Projekt, das laut Newell selbst „nichts Traditionelles“ beinhalten sollte. Gebaut wurde das 111 Meter lange Schiff vom niederländischen Luxuswerft-Giganten Oceanco, der Newells außergewöhnliche Wünsche offenbar mit Begeisterung erfüllte.
Mit Kosten von rund 500 Millionen US-Dollar reiht sich die Leviathan als eines der teuersten Privatboote der Welt ein – und ist nun offiziell die Krönung von Newells ohnehin beeindruckender Bootsflotte.
Luxus trifft Hightech: Was die Leviathan so besonders macht
Die Leviathan ist nicht einfach nur ein Statussymbol – sie ist ein technisches Monster:
- U-Boot- und Tender-Garage
- Bordhospital mit festangestellter Krankenschwester
- 280 Meilen Kabel für Stromversorgung, Satelliten & Systeme
- Zwei Fitnessstudios
- 250 m² Beach Club mit Spa und Bar
- Dedizierte Tauchplattformen
- Ein eigener Raum mit 15 High-End-Gaming-PCs – perfekt für LAN-Partys auf hoher See
Selbst Newells Privatquartiere sind wie eine Luxus-Suite gestaltet, inklusive edler Hölzer und maßgeschneiderter Einrichtung.
„Wir wussten, dass wir Ungewöhnliches verlangen“ – Newell über den Bauprozess
Gabe Newell zeigte sich begeistert über die Zusammenarbeit mit Oceanco:
„Wir wussten, dass wir ungewöhnliche Dinge verlangen, und Oceanco hat alles mit offenen Armen umgesetzt. Es war ein kreativer, dynamischer Prozess, der eine sehr ungewöhnliche Yacht hervorgebracht hat.“
Auch Oceanco-CEO Marcel Onkenhout bezeichnete die Leviathan als „das komfortabelste Schiff, das wir je gebaut haben“.
Nicht nur Luxus: Die Leviathan unterstützt Forschung & Technologie
Trotz aller Extravaganz wurde die Leviathan auch für wissenschaftliche Arbeit konzipiert. Newell engagiert sich in:
- Starfish Neuroscience (Neural Interfaces / Brain-Tech)
- Inkfish (marine Forschung)
Die Yacht nutzt ein dieselelektrisches Hybrid-System plus Energiespeicher, wodurch sie über längere Zeit nahezu emissionsfrei fahren kann. Ein hochmodernes Abwasseraufbereitungssystem rundet das nachhaltigere Profil ab.
Selbst die Materialwahl wurde an den Betriebsalltag angepasst: Statt wartungsintensivem Holz setzt die Leviathan auf moderne Verbundstoffe, die weniger Pflege benötigen.
2.000 Menschen arbeiteten am Schiff – alle sind verewigt
Mehr als 2.000 Spezialisten waren am Bau der Leviathan beteiligt. Jeder einzelne Name ist im zentralen Treppenbereich auf einem Glaspanel verewigt – ein ungewöhnliches, aber symbolträchtiges Detail, das den kollaborativen Charakter des Projekts widerspiegelt.
Ein neues Kapitel für Newell – und seine „kleine“ Flotte
Neben der Leviathan besitzt Newell bereits weitere Luxusboote wie die Draak und die Rocinante. Doch die Leviathan übertrifft sie alle.
Auch im Ruhestand bleibt Gaben übrigens aktiv:
„Ich arbeite sieben Tage die Woche an supercoolen Projekten“, sagt er – bevor es nach Feierabend wieder zum Tauchen geht.
Die Leviathan dürfte dafür der passende Ort sein.

