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leni | März 1, 2022

FunPlus Phoenix sucht Ersatz für ANGE1

Das chinesische Team FunPlus Phoenix ist auf der Suche nach einem Ersatzmann für ihren ukrainischen Spieler Kirill “ANGE1” Karasiow aus dem VALORANT Line-up, der wegen dem russischen Angriff auf die Ukraine nicht an den VCT EMEA Challengers teilnehmen kann.

ANGE1 lebt in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, das gerade von der russischen Armee bombardiert wird. Wegen der russischen Invasion konnte er nicht mit dem Team trainieren. Momentan ist auch unklar wann er wieder in das Line-up zurückkehren kann bzw. wird.

baddyG als vorläufiger Ersatz?

Wie es scheint, sind David “Davidp” Prins und Kamil “baddyG” Graniczka in den letzten Tagen für ANGE1 eingesprungen. Davidp ist ein belgischer Spieler, der früher für OG und G2 spielte. Angeblich ist FunPlus Phoenix eher dazu geneigt, sich für den polnischen Spieler baddyG zu entscheiden, der beim VCT 2021 Europe Stage 1 Masters für Ballista Esports angetreten ist. Der 20-Jährige versuchte sich anschließend bei Excel und Alliance, konnte aber in keinem der beiden Teams einen Platz ergattern. Im August wechselte er zu HEET, als das Team international wurde, aber dort blieb er nur drei Monate.

Das Fehlen von ANGE1 wird FunPlus Phoenix, das nach Siegen gegen BIG und Gambit mit einer 2:0-Bilanz an der Spitze der Gruppe A der VCT EMEA Challengers 1 steht, sehr zu schaffen machen. Der ukrainische Veteran, der über ein Jahrzehnt lang auf höchstem Niveau in CS:GO gespielt hat, ist vor 2 Jahren zu VALORANT gewechselt und ist seitdem mit großem Erfolg für die chinesische Organisation tätig.

FunPlus Phoenix wird am 5. März in ihrem VCT-Challengers-Match der Woche 4 auf das russische Natus Vincere treffen, während Riot Games noch keinen neuen Termin für die Spiele der Woche 3 bekannt gegeben hat, das wegen dem Konflikt verschoben wurden.

Russland-Konflikt stürzt Teams ins Chaos

Im Moment sind mehrere Teams am Straucheln, weil viele Spieler aus Russland, der Ukraine oder den ukrainischen Nachbarländern kommen und direkt oder indirekt von dem Krieg bedroht sind. Einige Spieler sind wie ANGE1 aus Kiew, Charkiw oder aus anderen Städten in der Ukraine. Manche Spieler sind mitten im Geschehen gefangen und können nicht fliehen, weil Männer zwischen 18 und 60 Jahren zurückbleiben mussten um zu kämpfen.

Vor allem diejenigen, die immer noch in Kiew sind, sind in großer Gefahr. Außerdem haben betroffene Spieler u.a. auch das Problem, dass sie keinen oder nur schlechten Zugang ins Internet haben, und sich in solchen Zeiten mit Sicherheit auch nur schlecht auf ein Turnier oder Training konzentrieren könnten. In den kommenden Wochen werden wir sicher mehrere Teams sehen, die versuchen werden Ersatz für diejenigen Spieler zu bekommen, die von dem Konflikt betroffen sind.

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