Flashpoint Season 2: Virtus.pro und Fnatic auf dem Weg zum Finale

Die beiden Teams stehen im Upper Bracket nur einen Schritt vom Großen Finale entfernt. Doch selbstverständlich kann nur eines der Teams den Einzug feiern, das andere muss im Lower Bracket gegen MIBR oder OG antreten.

Team Envy begannen die Playoffs mit einem Beinahe-Sieg gegen den BIG Clan. So kompetitiv haben wir sie noch nie gesehen, doch die Anstrengungen von Nikola “LEGIJA” Ninic reichten leider nicht aus. Sein altes Team stieß ihn und seine Spieler schlussendlich mit einem 2-1 in das Lower Bracket, wo sie gegen die MAD Lions unterlagen.

Sie teilen sich den letzten Platz der Playoffs mit Dignitas. Das schwedische Team landete nach einer Niederlage gegen Fnatic im Lower Bracket. Nach einer Upset-Niederlage zog es OG ebenfalls so weit runter, womit Dignitas ordentliches Pech hatten. Denn OG waren wirklich nicht zimperlich im Kampf um das Überleben im Turnier. Auch wenn Adam “friberg” Friberg und seine Männer ein knappes Nuke spielen konnten, fegten OG sie anschließend mit einem 16-5 vom Server und raus aus dem Event.

FNATIC SETZEN SICH WIE ERWARTET DURCH

Wir hatten in unserem Preview bereits das Trio von BIG, Fnatic und OG als Turnier-Favoriten herausgestellt. Mit wenigstens einem Team konnten wir Recht behalten, denn Fnatic haben sich bislang souverän durch das Bracket geschlagen. Sie konnten ein 2-1 gegen Dignitas gewinnen, bei dem sich Jesper “JW” Wecksell und Ludvig “Brollan” Brolin als die großen Stars für ihr Squad hervortaten. Auf der anderen Seite war Haris “HARR3” Hadzic der einzige Spieler mit einem positiven Rating.

Gegen MIBR hatten die Fnatic-Jungs es nicht ganz so leicht. Auf Overpass zogen die Teams in die Nachspielzeit, wo die Schweden dann schlussendlich mit einem 25-21 rauskamen. Diese Map mit Doppellänge hatte von MIBR alles gefordert, also gaben Vito “kNgV-” und seine Männer Vertigo mit einem 4-16 Score an Fnatic ab. Damit sind die schwedischen Spieler nun im Match gegen Virtus.pro angelangt. Doch wie konnte das osteuropäische Team sich so weit nach vorne arbeiten?

VIRTUS.PRO SCHIESSEN BIG VOM SERVER

Ihr Sieg gegen die MAD Lions war wenig überraschend, schließlich war das dänische Team erst vor kurzer Zeit zusammengekommen und hatte bislang nur ein einziges beeindruckendes Resultat gegen Fnatic erzielt. Doch als sie dann auf BIG trafen, da waren die deutschen Spieler eindeutige Favoriten. Nichtstedostrotz standen Virtus.pro nach drei Maps als Sieger da. Auf der letzten Map, Overpass, holte das kasachische Duo von Alexey “quikert” Golubev und Timur “buster” Tulepov genug Kills an Land, um einen 16-11 Score zu erreichen.

Damit waren Virtus.pro im Upper Bracket Finale angelangt. Doch wie viel Chancen haben sie wirklich gegen Fnatic? Eines der Favoriten-Teams, BIG, konnten sie bereits erledigen. Doch die Schweden scheinen noch einmal ein gewisses bisschen besser zu spielen und sind bedeutend konstanter unterwegs als der deutsche Roster. Fnatic könnten also endlich das Team sein, an dem Virtus.pro sich die Zähne zerbeißen werden.

OG ÜBERLEBEN KNAPP GEGEN BIG

BIG waren nach ihrer Niederlage gegen Virtus.pro noch nicht aus dem Turnier raus. Das Lower Bracket sollte ihre Rettung werden und beinahe hätte das funktioniert – doch sie mussten gegen OG ran. Weil die Jungs rund um Aleksi “Aleksib” Virolainen bereits im Eröffnungsspiel gegen MIBR verloren hatten, mussten sie von Beginn an durch das Lower Bracket laufen. Dort konnten sie ein 2-0 gegen Dignitas gewinnen, doch im nächsten Schritt warteten BIG auf sie.

Auf der ersten Map waren die Deutschen noch kein Problem, denn Valdemar “valde” Bjørn Vangså konnte ohne Weiteres eine 2.0er KD erreichen. Mit einer fantastischen ADR von 114 dominierte er den gesamten Server. Da brauchten OG gar keinen zweiten Star-Spieler zu aktivieren, denn valde konnte sie zu einem 16-10 Mapabschluss führen.

Auf Dust2 angelagt schafften es BIG jedoch, sich einen frühen Vorsprung zu erarbeiten. Doch als OG endlich aufwachten, konnten sie noch wenigstens 7 Rundensiege zur ersten Hälfte beitragen. Nach dem Seitenwechsel wiederholte sich das Spiel – und zwar so exakt, dass die Teams bald in der Overtime standen. Dort fanden OG dann mit einem knappen 19-17 ein Ende für das Match.

Auch wenn dieses Resultat natürlich ein großartiges Ergebnis für Aleksib und seine Jungs ist, so warten im Lower Bracket weitere Herausforderungen. Sie werden nun gegen MIBR antreten und müssen hoffen, dass sie diesmal besser vorbereitet sind. Hier gibt es keine zweiten Chancen mehr. Wenn sie das Match also verlieren, dann müssen sie das Turnier verlassen – und selbst wenn sie gewinnen sollten, so warten entweder Virtus.pro oder Fnatic auf sie im Lower Bracket Finale.

Die letzten vier Teams, die im Rennen für das Große Finale sind, sind wirklich nicht zu unterschätzen. Bislang hatten Fnatic und OG die beste Form gezeigt, doch Virtus.pro und MIBR haben in den Playoffs bereits viel aufgeholt. Sie sehen gefährlicher denn je aus und können dieses Turnier auf den Kopf stellen, falls sie die Gelegenheit dazu bekommen.

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