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Fragster | August 14, 2021

Faze Krypto Scam – Ex Member sagt er zahlt Fans alles zurück

Ex-Faze Mitglied Kay macht Sam Pepper in seinem neuesten Youtube-Video für den Krypto Scam verantwortlich. Der amerikanische FaZe Clan hat sich vor ein paar Monaten, im Juni 2021 selber in große Schwierigkeiten gebracht. Die Mitglieder hatten sich an einem offensichtlichen Pump-and-Dump-Scam beteiligt.

Dabei ging es um die Charity-Kryptowährung namens SaveTheKids. Bei einem Pump and Dump-Scam werden billige Aktien mit niedrigem Börsenwert von einem Scammer im Voraus gekauft. Dann werden gezielte falsche Informationen verbreitet, wodurch die Nachfrage steigt, und der Wert nach oben gepusht wird. Nachdem der Kurs weit genug gestiegen ist, verkauft der Scammer seine Anteile schnell wieder und macht dadurch massenhaft Gewinn, wobei die anderen auf den Verlusten sitzenbleiben.

Kay schiebt die Schuld auf Sam

Genau das ist auch bei dem SavetheKids Token passiert. Als die Bombe platzte, musste FaZe mehrere Mitglieder suspendieren und Frazier “Kay” Khattri wurde sogar komplett gekickt. Der Content Creator mit über 6 Millionen Youtube-Subscribern möchte die Sache jetzt richtig stellen und den Fans das Geld zurückzahlen, dass sie durch ihn verloren haben.

Frazier “Kay” Khattri hat sich nach seinem Rauswurf aus dem FaZe Clan zurückgezogen und man hat nicht mehr viel von ihm gehört, abgesehen von einem Video “The Truth about SavetheKids”, wo er sich recht emotional versucht zu erklären. Jetzt ist er zurück mit einem neuen Youtube-Video mit dem Titel “What Really Happened With SaveTheKids” . Dort gibt Kay seinem Partner, dem 32-jährigen Prankster und Internet-Starlet Sam Pepper, einen Großteil der Schuld an dem Scam.

Sam hatte ursprünglich behauptet kein Wallet mit Kryptowährungen zu besitzen, aber Kay hat es ausfindig machen können und hat in seinem Video einen Screenshot davon veröffentlicht. Es zeigt einen Wert von einer stolzen Million Dollar. Sam ist mittlerweile aus den USA geflohen und befindet sich anscheinend irgendwo in Europa. Kay behauptet, dass er sich mit Kryptowährungen nur wenig auskennt, was es leicht machte, ihn und seine Fangemeinde auszunutzen.

 

“Ich musste mir den ganzen Monat lang auf die Zunge beißen, während wir alle Beweise gesammelt haben”, erklärt der 25-jährige Brite in seinem neuesten Video. “Ich würde niemals in einer Million Jahren absichtlich versuchen, jemandem zu schaden, ihn auszunutzen oder zu betrügen. Ich bin kein Krypto-Mastermind, klar? Ich bin nur ein Content Creator, und ich habe den falschen Leuten vertraut. Und das hat zu diesem Desaster geführt, in dem ich jetzt stecke.”

In dem Video, das fast eine halbe Stunde geht entschuldigt Kay sich immer wieder und beteuert seine Unschuld. Er behauptet, dass niemand, der an SaveTheKids beteiligt ist, mit Ausnahme von Pepper Profit aus der Kryptowährung gezogen hat.

Versucht Kay sein Image zu retten?

Er stellt auch einen Screenshot einer angeblichen Transaktion zur Verfügung, die angeblich zeigt, dass das Geld, das für Binance Lunch for Children beiseite gelegt wurde, schließlich die kryptobasierte Wohltätigkeitsorganisation erreichte, die Mahlzeiten für Schulkinder in Uganda bereitstellt. Diese Spenden sollten der eigentliche Grund für die Schaffung der SaveTheKids Währung sein. Angeblich habe Kay selbst über 37k Dollar durch den Scam verloren.

Am Ende des Videos gibt Kay auch eine spezielle E-Mail-Adresse für diejenigen an, die sich in die SaveTheKids-Kryptowährung eingekauft haben, wo sie ihn für eine Rückerstattung kontaktieren können. Er sagt auch, dass er plant, die Werbeeinnahmen aus dem Video zusammen mit den Kryptowährungen, die er übrig hat, zu spenden.

“Ich habe 10 Jahre in diesem Bereich verbracht und war nie in irgendein Drama verwickelt”, sagt Kay am Ende seines Videos. “Ich denke, dass jeder, der mich kennt, weiß, dass dies nicht die Person widerspiegelt, die ich bin. Ich habe dadurch viel verloren. Ich bereue diese Erfahrung so sehr und es war der größte Rückschlag in meinem ganzen Leben. Ich möchte, dass ihr wisst, dass ich meinen Lifestyle in Zukunft komplett ändern werde.”