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Ex-VALORANT-Coach Chet wechselt nach VCT-Bann zu CS

Autoren-Bild Andrea Mertens Oktober 27, 2024
Chetan ‚Chet‘ Singh wurde von Riot Games wegen einem Verstoß für mehrere Monate in VALORANT gesperrt. Er will allerdings keine Zeit im Esport verlieren und wechselte deshalb kurzerhand zu Counter-Strike, wo er früher schon mal aktiv war.
Chet hat für OpTic Gaming und NRG Esports gearbeitet und dort die VALORANT Lineups gecoacht. Allerdings ist er gesperrt worden und kann erstmal nicht mehr in VALORANT coachen oder spielen.
Chet hat vor kurzem offiziell bestätigt, dass er ab jetzt Counter-Strike 2 spielen wird, nachdem er eine fünfmonatige Sperre für VALORANT erhalten hat. Die Sperre wurde vor zwei Wochen bekannt gegeben und war auf einen Verstoß gegen den Riot Games Global Esports Code of Conduct zurückzuführen, bei dem er Infos geteilt hatte, ohne dazu ein Recht zu haben.

Chet teilt VOD ohne Erlaubnis und verstößt gegen Regelwerk

Laut einigen Berichten hatte Chet ein Video auf einem privaten Kanal geteilt, zu dem er eigentlich keinen Zugang haben sollte. Das Video wurde Ende Juli geteilt, und Riot Games hat entschieden, dass das gegen seine Regeln verstoßen hat.
 „Er hat sich nicht die Erlaubnis von Riot Games, NRG und den anderen beteiligten Teams eingeholt, bevor er öffentlich nicht zugängliche VoDs und Mitteilungen auf seinen persönlichen Kanälen verbreitet hat“, heißt es auf dem offiziellen Social Media Kanal von Riot Games. Als Strafe wurde er bis zum März nächsten Jahres aus dem VTC verbannt. Es handelt sich zwar nur um eine fünfmonatige Sperre, die jedoch bis zum Ende des VCT Masters Bangkok andauern wird.
Mehrere Leute aus der VALORANT-Szene haben sich mittlerweile gegen die Sperre ausgesprochen und sie als ungerecht bezeichnet. Aber Riot Games bleibt standhaft und hat die Strafe bis jetzt noch nicht gelockert oder aufgehoben.

Chet will sich wieder auf Counter Strike konzentrieren

Chet hat seinen Fehler zwar bereut, aber beschlossen, nicht allzu lange einen Groll zu hegen, sondern sich direkt auf das nächste Ziel zu konzentrieren. Auf Social Media hat er gesagt, dass er sich in der Zwischenzeit auf Counter-Strike 2 konzentrieren wird und in dem Titel coachen will. Außerdem hat er erklärt, dass er, sobald seine Suspendierung aufgehoben ist, wieder als Coach für ein VALORANT-Team arbeiten wird.
Vielleicht wird er es sich bis dahin aber auch anders überlegen und stattdessen einfach bei CS bleiben. In fünf Monaten werden wir erfahren, für welchen Titel er sich entscheiden wird. Bis dahin bleibt erstmal unklar, wo er CS coachen wird, bis jetzt gibt es noch kein Team, das ihn bei sich im Lineup aufgenommen hat.
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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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