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fragstereditorial | Dezember 5, 2021

Drama um Vivo Keyd und Acend beim VCT #justiceforkeyd

Das Turnier in Berlin beim Match zwischen Acend und Vivo Keyd nahm eine bizarre Wendung nachdem angeblich ein Exploit benutzt wurde – aber wurde er wirklich benutzt? Jetzt fordern die Fans #justiceforkeyd nachdem Vivo Keyd die gewonnenen Runden abgesprochen wurden. Der Hashtag ist mittlerweile die Nummer 1 auf Twitter.

Das brasilianische Underdog-Team Vivo Keyd bzw der Spieler Jonathan “JhoW” Glória hat ganz schön für Chaos gesorgt. Ihnen wird vorgeworfen, bei den VALORANT CHAMPIONS in Berlin bei ihrem Sieg gegen Acend auf der dritten Map eine illegale Cypher-Kamera benutzt zu haben. Vivo Keyd waren definitiv keine Favoriten für die VALORANT CHAMPIONS aber haben allen gezeigt was in ihnen steckt.

Angeblich nutze Vivo Keyd einen Exploit

Das Team schafft es sich mit 2:1 gegen Acend durchzusetzen, aber danach kam der Schock für das Team; ihnen wurden mehrere Runden abgezogen und Acend gegeben. Und das alles wegen einer Cypher Kamera. Anscheinend nutzte JhoW den Cypher-Kamera-Exploit in sechs Runden. Diese sechs Runden wurde jetzt Acend zugesprochen.

Riot Games gab dazu folgendes Statement ab: “Die sechs Runden, in denen der Kamera-Exploit verwendet wurde, werden vom Team Vivo Keyd verwirkt und dem Team Acend zugesprochen, was zu einem neuen Punktestand von Acend 12, Vivo Keyd 9 führt”, Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der sechs verwirkten Runden auf die nachfolgenden Runden auf der Map zu berücksichtigen, wird Acend zusätzlich eine Runde zugesprochen.”

Das heißt rückwirkend steht es jetzt 13:9. Dieses Ruling sorgte für jede Menge Aufruhr und kurz darauf entstand der Hashtag #justiceforkeyd. Nicht lange und der Hashtag schaffte es an die Spitze der weltweiten Trending Tweets.

Die Community reagiert

Es meldeten sich einige Leute aus der VALORANT Community zu Wort und nahmen die brasilianische Mannschaft in Schutz, darunter auch Jaccob “yay” Whiteaker von Envy: “Um ehrlich zu sein, schien das Urteil für Vivo Keyd wirklich hart zu sein. Für mich sah es so aus, als ob sie die Spiele nicht wiederholen, sondern einfach aufgeben, um den Ärger und die Zeitplanänderungen zu vermeiden. Ich weiß nicht, eine wirklich beschissene Situation.”

Auch der amerikanische Profi Jamal “jammyz” Bangas äußerte sich zu der Situation : “Es ist wichtig, sich als Spieler zu dieser Situation zu äußern. Wenn einem beim größten Turnier des Jahres ein Sieg aberkannt wird, ist das keine Kleinigkeit. Wenn die Kamera zuvor als illegal eingestuft wurde, hätten die Offiziellen das Spiel stoppen und x Runden wiederholen müssen, nachdem sie die Kamera sechsmal gesehen hatten.”

Nachdem Riot stark für seine Entscheidung kritisiert wurde, haben sie sich zurückgezogen und werden ihr Urteil gegen Vivo Keyd nochmal überprüfen. Im Moment steht noch nicht fest ob sie bei diesem Urteil bleiben werden, es mildern werden oder ob das Match wiederholt werden wird.