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Disaster bei MindsEye: Sony gibt Spielern nach viel zu kaputtem Start freiwillig Geld zurück

Autoren-Bild Maria Juni 13, 2025

Was für gewöhnlich eine Menge Ärger mit sich bringt, kam bei dem neuen Shooter-Titel namens „MindsEye“ automatisch. Ein Nutzer verlangte im Sony PlayStation Network sein Geld zurück und bekam es prompt, ohne jeglichen Ärger. Dies hat bislang nur „Cyberpunk 2077“ geschafft, welches zum damaligen Zeitpunkt einfach voller Fehler und praktisch unspielbar war. Geht „MindsEye“ nun denselben Weg?

Mächtige Probleme direkt nach Veröffentlichung

Innerhalb der letzten Jahre passiert es eigentlich viel zu häufig, dass neue Spiele auf dem Markt von Beginn an viel zu kaputt sind, um sie zu spielen. Gamer sind es gewohnt, dass direkt nach der Veröffentlichung ein Patch vom Entwickler eingespielt wird, um etwaige Fehler auszumerzen. Bei vielen Games klappt das, bei anderen wiederum nicht.

„MindsEye“ ist am 10. Juni 2025 frisch auf dem Markt erschienen und sorgt jetzt schon für reichlich Unmut. Das Spiel stammt vom ehemaligen GTA-Chef Leslie Benzies und sollte für ihn der erste Hit werden. Im Augenblick scheint es jedoch eher so, als ginge das Spiel den Weg von „Cyberpunk 2077“, das sogar von Sony aus dem Store entfernt wurde, weil es viel zu kaputt ist, um es anständig spielen zu können.

Der Streamer Ben Cassel, aka Cohh, wollte „MindsEye“ in seinem Programm vorstellen und hatte hierfür sogar ein Sponsoring vom Studio erhalten. Dieses wurde jedoch kurz vor Streambeginn seitens des Studios per Mail wieder zurückgezogen, weil „man neu planen wolle“. Cohh berichtete, es sei das erste Mal in seiner Karriere gewesen, dass ein Studio so reagiert habe.

Sony gibt Spielern Geld zurück

Eine Sache, die noch mehr verwunderte, passierte im PlayStation Network. Hier forderte ein Spieler sein Geld zurück, nachdem er das Spiel getestet und es für unspielbar befunden hatte. Wer normalerweise bei Steam seine Spiele kauft, weiß, dass dies eine recht gewöhnliche Vorgehensweise ist, wenn ein Spiel nicht gefällt.

Bei Sony hingegen gibt es diese Option leider nicht, denn das Unternehmen bewilligt für gewöhnlich keinerlei Geldrückgabe und macht erhebliche Probleme, wenn ein Nutzer es doch einmal einfordert. Wirklich gebilligt wurde es lediglich bei „Cyberpunk 2077“, woraufhin das Game auch kurze Zeit später aus dem Store verschwand.

Playstation support have refunded the game with zero issues and said they're "aware of this games optimisation and are investigating the situation", the only other game they've EVER said this for was cyberpunk 2077,which was delisted for 6 months…
byu/MasterOfMoogles1995 inMindsEye

Ein Nutzer auf Reddit schrieb jedoch nun, dass es bei „MindsEye“ seitens Sony keinerlei Probleme gegeben habe, als er sein Geld zurückverlangte. Droht dem Spiel nun dasselbe Schicksal wie „Cyberpunk 2077“ oder „Anthem“?

Entwickler arbeiten dran

Die Entwickler zeigen sich sehr bestürzt, da Stabilität und Performance, sowie ein unberechenbares Verhalten der KI das ganze Spiel ruinieren. Das Studio Build a Rocket Boy ist zwar bereits dabei, die Fehler zu beheben und möchte noch heute einen entsprechenden Patch zur Verfügung stellen, doch das Disaster ist praktisch angerichtet.

Glücklicherweise scheint man zu wissen, dass ein Speicherleck für die Probleme verantwortlich ist. Dieses habe nicht benötigte Daten nicht gelöscht, sondern stattdessen immer weiter verwendet.