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Fabio | September 9, 2021

Die besten Teams in der VCT Masters Gruppenphase

Die VALORANT Masters in Berlin schießen morgen los! Mit dabei sind bekannte Organisation wie G2, 100 Thieves und Sentinels. Die meisten Teams kommen mit fehlender LAN-Erfahrung zu dem Event. Es wird also spannend, zu erleben, welche Spieler ihre Nerven behalten können.

16 Teams sollten eigentlich kommen, aber Bren Esports mussten die Teilnahme absagen. Deswegen wird Gruppe D nicht im GSL-Format, sondern mit drei Teams und Round-Robin ausgespielt. Für alle vier Gruppen gilt jedoch: Zwei Sieger, der Rest sind Verlierer. Wer wird sich durchsetzen können und die Playoffs der VCT Masters erreichen?

GRUPPE A: SUPERMASSIVE & ACEND

Klar, Vision Strikers und Paper Rex haben auf dem Papier zumindest in ihren Regionen wirklich gute Leistungen abgeliefert. Die Vision Strikers sind schon seit Mitte 2020 das unangefochten beste koreanische Team. Mit Ausnahme der Stage 2 Challengers, die sie gegen NUTURN verloren, haben sie jedes Turnier gewonnen. Diesmal gelang ihnen bei den Challengers-Events auch wieder der Sieg, womit sie endlich in den internationalen Kampf ziehen. Paper Rex waren in Südostasien zwar nicht ganz so dominant unterwegs, aber trotzdem gehören sie zu den besten. Also warum haben Acend und SuperMassive Blaze die Nase vorn?

Alle EU-Teams haben seit den Masters in Reykjavik mächtig zugelegt. Die EMEA Playoffs haben zuletzt gezeigt, wie erbittert der Kampf wirklich ist. Dabei gehörten Supermassive und Acend zu der Top 3, was diese Gruppe nur noch gefährlicher machen sollte.

GRUPPE B: ENVY GEGEN SÜDAMERIKA UND ASIEN

ZETA DIVISION haben sich diesmal an den Crazy Raccoons vorbeigespielt. Die sind zwar auch von der Partie, aber konnten sich national nicht so durchsetzen wie noch vor ein paar Monaten. Damals in Reykjavik flogen sie nach zwei klaren Niederlagen raus, ohne eine einzige Map zu gewinnen. Wir können von ZETA erwarten, dass sie das besser machen, aber ihre Gegner in der Gruppe B sind vielleicht doch eine Nummer stärker.

Es ist viel wahrscheinlicher, dass die Brasilianer Envy Konkurrenz machen werden. Brasilien war in Sachen FPS schon immer eine starke Region (siehe CS:GO und Siege), aber in VALORANT sind sie noch nicht ganz angekommen. Die Keyd Masters haben sich an Sharks und Vikings vorbeigespielt, womit die ganze Region mit neuen Teams auftritt. Aber Envy haben bereits mehr als ein Jahr Erfahrung in Nordamerika. Sie sind eines der wenigen Teams, die es zumindest ansatzweise mit Sentinels aufnehmen können. Ihnen sollte also die Gruppe gehören, aber der Kampf um den zweiten Platz bleibt offen.

GRUPPE C: LEICHTES SPIEL FÜR 100T UND GAMBIT?

Die Spitzenreiter aus EMEA und NA sehen sich in ihrer Gruppe eigentlich wenig Konkurrenz gegenüber. Die Crazy Raccoons waren schon in Reykjavik keine wirklich ernstzunehmenden Gegner, und Havan Liberty haben noch nie außerhalb Brasiliens gespielt. Das haben die Thieves und Gambit zwar auch nicht, aber das Wettkampf-Niveau in Nordamerika und in der CIS-Region ist nun eben etwas höher angelegt.

Da es wieder zwei Playoffs-Plätze gibt, sollten die 100 Thieves und Gambit relativ souverän durchkommen können. Wer am Ende den ersten Platz erreicht, ist schwer zu sagen – aber eigentlich ist das auch gar nicht so wichtig!

GRUPPE D: WAS KÖNNEN F4Q ANRICHTEN?

Das koreanische Team sitzt in der einzigen Gruppe, die nur drei Teilnehmer hat. Nicht nur das – sie müssen auch noch gegen Sentinels und G2 Esports ran! Die Sieger des letzten Masters-Event sind auch jetzt noch Top-Favoriten für die Trophäe in Berlin. G2 Esports haben sich in den EMEA Playoffs etwas wacklig gezeigt, aber trotzdem sind sie ein ganz anderes Kaliber als F4Q. Das arme koreanische Team muss also eine halbe Woche lang gegen diese Über-Teams antreten und hat kaum eine Chance auf die Playoffs.

WER SCHAFFT DIE PLAYOFFS IN BERLIN?

Die EMEA- und NA-Teams hatten in Reykjavik die Führung übernommen. Die einzige Ausnahme bildeten NUTURN, die jetzt aber nicht mehr von der Partie sind. Es fällt also schwer, jemand anderen als Sentinels, Gambit und Co. an der Spitze zu sehen. Einen letzten Lichtblick haben die Spieler der asiatischen und südamerikanischen Teams aber: Die Thieves, G2, und viele andere Lineups haben auch noch keine Offline-Erfahrung. Oscar “mixwell” Cañellas und seine Jungs sind vielleicht schon seit über einem Jahr in VALORANT aktiv, aber ein LAN-Event haben sie bislang nicht besucht. Die Dominanz von EMEA und NA ist also nicht garantiert. Es sollte uns aber trotzdem nicht überraschen, wenn sie eintritt!