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| Oktober 30, 2021

Die 10 besten Horror Shooter aller Zeiten

Es ist ein Nervenkitzel, wehrlos zu sein. Wir fahren mit Achterbahnen und Geisterbahnen, weil es uns Spaß macht, die Hosen voll zu haben und nicht viel dagegen tun zu können. Horror Games steigern die Spannung, indem sie uns nur die Möglichkeit geben, wegzulaufen oder uns zu verstecken.

Wenn wir hilflos sind, können wir uns wirklich den Gefühlen des Schreckens hingeben. Das ist alles schön und gut, aber so viel Spaß es auch macht, “hilflos” zu sein, macht es umso mehr Spaß ein Magazin in einen Feind zu entladen. Wenn du also auf das schießen willst, was in der Dunkelheit lauert, findest du hier die 10 besten Horror Shooter.

Resident Evil Village

Die besten Resident Evil-Abenteuer beginnen mit einem Gefühl der Verzweiflung. Furchterregende Begegnungen mit Feinden, unvorstellbar knappe Ressourcen und das Gefühl, dass man das nächste Gebiet auf keinen Fall überleben wird – Survival-Horror in seiner besten Form. Resident Evil Village fängt dieses Gefühl in den ersten Stunden wunderbar ein und hält Spieler in seinem bedrohlichen Bann fest.

Resident Evil Village ist eine gelungene, atmosphärische Ergänzung der Serie und schließt die in Resident Evil 7 begonnene Geschichte wunderbar ab. Jedes Gebiet trieft vor düsterer Persönlichkeit und ist voller einprägsamer Charaktere, während spaßige Kämpfe und ein befriedigendes Upgrade-System die Dinge während deines Abenteuers frisch halten.

Höhere Schwierigkeitsstufen, der Söldnermodus und andere unterhaltsame freischaltbare Inhalte lassen Hardcore-Spieler auch nach dem Durchspielen der Geschichte weiterspielen, so dass es auch über das Hauptspiel hinaus jede Menge Abwechslung und Herausforderungen gibt.

BioShock

Manche mögen behaupten, dass BioShock gar kein Survival-Horror-Spiel ist. Wir behaupten das Gegenteil! In BioShock geht es ganz einfach darum, eine Welt zu erkunden, in der etwas sehr schief gelaufen ist. Wissenschaft und Technologie wurden eingesetzt, um der Menschheit zu ermöglichen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

Diese Selbstüberschätzung geht jedoch nach hinten los und führt dazu, dass sich jeder in deformierte, wahnsinnige Mutanten verwandelt, die jeden töten, der ihnen begegnet. Klingt wie ein Survival-Horror-Spiel, oder? Als Spieler kämpft man sich durch diese Welt, eine Unterwasserstadt namens Rapture, und versucht dabei, anderen Menschen zu helfen. Die Geschichte dreht sich um ein Geheimnis, das bis zum Ende Rätsel aufgibt.

Left 4 Dead 2

Die besten Horrorspiele sind nicht alle aus dem gleichen Holz geschnitzt. Während die meisten den Schwerpunkt auf Grusel, Atmosphäre und Erzählung legen, ist Left 4 Dead 2 ein ganz anderes Kaliber. Bei diesem Multiplayer-Phänomen standen Blut, Kooperation, das Gefühl, gegen alle Widerstände zu überleben, und vor allem Spaß im Vordergrund.

Left 4 Dead 2 ist das Äquivalent zu einem Videospiel, bei dem man es sich mit ein paar seiner besten Freunde auf der Couch gemütlich macht und einen klassischen Zombiefilm anschaut. Sicher, dein Herzschlag wird sich beschleunigen und du wirst dich ein wenig gruseln, aber im Mittelpunkt steht die Erfahrung der Kameradschaft und des Spaßhabens.

Vor kurzem ist der inoffizielle Nachfolger von Left 4 Dead, Back 4 Blood erschienen. Ähnlich wie bei den Vorgängern macht das Spiel zusammen mit Freunden mit Abstand am meisten Spaß.

Dying Light

In Dying Light spielt man Kyle Crane, einem Agenten, der eine unter Quarantäne stehende Stadt erkundet. Um in der von Zombies verseuchten Umgebung zu überleben, muss Kyle seine überlegene Mobilität und eine Vielzahl von improvisierten Waffen einsetzen.

In der Stadt Harran gibt es nicht viele Waffen, und laute Geräusche zu machen, wenn überall Zombies lauern, ist ohnehin keine gute Idee. Deshalb konzentriert sich der Kampf im Spiel auf Nahkampfwaffen wie Vorschlaghämmer, Cricketschläger, Macheten und Messer.

Um die Stadt zu erkunden, ohne von infizierten Zombies überrannt zu werden, muss Kyle seine Parkour-Fähigkeiten einsetzen. Tagsüber ist das einigermaßen sicher, denn die Infizierten reagieren schlecht auf ultraviolettes Licht, was sie träge und desorientiert macht. In der Nacht sind die Infizierten jedoch schnell, wendig und gefährlich und können auf die oberen Etagen von Gebäuden klettern und springen.

S.T.A.L.K.E.R.: Shadow of Chernobyl

Auf den ersten Blick klingt STALKER: Shadow of Chernobyl wie der Traum eines jeden Horrorfans. Das Spiel ist in eine absolut grauenhafte Atmosphäre getaucht, die jedes verlassene Haus, jede verwinkelte Schlucht durchdringt. Die gesamte Welt ist von düsteren Wolken bedeckt und meist von stürmischem Wetter geprägt.

Die Beleuchtung in diesem Spiel ist beeindruckend, von der düsteren Bunkerbeleuchtung bis hin zum flachen Licht, das in der offenen Welt verwendet wird. Spieler müssen sehr vorsichtig sein, wenn sie sich von Gebäude zu Gebäude oder von Baum zu Baum bewegen. Man kann nie wissen, welche verkommene Banditenbande oder welches schrecklich mutierte Monster hinter der nächsten Ecke lauert.

The Marked One hat zwar Waffen, aber Munition ist in der Zone eine ziemlich kostbare Ressource, die dieselbe Vorsicht erfordert wie in traditionellen Survival-Horror-Videospielen. Von der Belichtung bis hin zum Sounddesign, ist S.T.A.L.K.E.R. einfach ein beeindruckendes Horror Game.

Layers of Fear

Die meisten Horrorspiele enthalten bis zu einem gewissen Grad Jump-Scares, aber nicht viele setzen darauf und können sie gut umsetzen. Layers of Fear ist eine brillante Ausnahme. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Malers, der langsam dem Wahnsinn verfällt. Die Räume verändern ständig ihr Aussehen, so dass man das Gefühl hat den Verstand zu verlieren.

Dank des linearen Spielverlaufs kann man sich nicht verirren – aber es zwingt einen förmlich dazu, die Abgründe im Kopf der Spielfigur zu erkunden. Die meisten dieser Schrecken treten in Form von Jump-Scares auf, aber die gleiche Art von Jump-Scare wird selten zweimal verwendet. Das Spiel gibt dir nicht nur das Gefühl, dass du die Realität ständig in Frage stellen musst, sondern nimmt dir auch die Möglichkeit, vorherzusagen, wann oder was passieren wird.

Es könnte ein Stuhl sein, der in der gegenüberliegenden Ecke stand, als du das letzte Mal nachgesehen hast, oder Dutzende von Puppenköpfen, die wie Seifenblasen um dich herum schweben. Layers of Fear spielt man am besten mit Kopfhörern und bei ausgeschaltetem Licht. Wenn du dich traust.

The Evil Within

The Evil Within verbindet den psychologischen und symbolischen Horror von Silent Hill mit der Kampfmechanik von Spielen wie Resident Evil 4. Das Ergebnis ist ein dynamisches, spannendes und grausames Spiel, das für jede Menge Grusel sorgt und den Spieler in eine gut durchdachte und interessante Geschichte einbindet.

In diesem Spiel kann man sich auf nichts verlassen, nicht einmal auf medizinische Gegenstände. Es gibt immer irgendwas, das hinter der nächsten Ecke wartet, um den Spieler paranoid und nervös zu machen, besonders wenn einige der gefährlicheren Monster auftauchen. The Evil Within setzt voll und ganz auf Horror und fordert den Spieler heraus, mit begrenzter Munition und extrem tödlichen Gegnern zu überleben, während er gleichzeitig Zeuge aller möglichen grotesken und erschreckenden Szenen wird.

Dead Space

Ein Element das Dead Space von anderen Spielen unterscheidet, ist die Gestaltung der Gegner. Die Necromorphs, mit denen Isaac Clarke konfrontiert war, erforderten mehr Strategie als nur “Zielen und Schießen”. Es handelte sich nicht um Zombies oder Soldaten, die man mit herkömmlichen Kugeln und Geduld besiegen konnte.

Isaac und der Spieler mussten Teile ihrer Körper entfernen, um sie kampfunfähig zu machen und sie schließlich endgültig auszuschalten. Das verlangt vom Spieler ein kluges und strategisches Vorgehen, anstatt einfach nur gedankenlos auf die Feinde zu ballern.

Der Horror des Spiels beruhte auch auf einfachen Elementen, die an klassische Horrorfilme angelehnt waren – der Hauptcharakter war kein Soldat oder Polizist, sondern ein bescheidener Ingenieur, der nur mit seinem Werkzeug bewaffnet war. Isaac war in den Dead Space Spielen oft genug so schlecht ausgerüstet, dass die Necromorphs eine ständige Quelle der Angst für den Spieler waren.

Alien Isolation

Der Schlüssel zum Erfolg von Isolation liegt in seinem Namen. Obwohl die Raumstation Sevastopol mit anderen Überlebenden und gefühlsfähigen Androiden übersät ist, wird man fast immer von ihnen getrennt und muss die stillen, klaustrophobischen Hallen ganz allein erkunden. Währenddessen wird die Hoffnung, den Weg zurück zu finden, zu einer schwachen Flamme, die nur darauf wartet, ausgelöscht zu werden.

Sobald der Xenomorph auftaucht, besteht das einzige Ziel darin, zu überleben – ein schwieriges Unterfangen, wenn man ein wehrloser Raumfahrtingenieur ist. Es gibt nur wenige Handlungsstränge, wenig Dialoge und eine Menge geducktes Verstecken unter Tischen. Aber gerade deswegen gehört Alien Isolation zu den besten Horror Games aller Zeiten.

Resident Evil 7

Die Lichteffekte und das Sounddesign von RE 7 sorgen für ein tiefes Gefühl des Grauens, wenn Hauptcharakter Ethan sich nur mit einer kleinen Taschenlampe durch das Dulvey-Anwesen bewegt, während die Umgebungsgeräusche den Spieler noch tiefer in das Erlebnis hineinziehen. Bis zum Ende des ersten Akts ist Ethan entweder nur mit leichten Waffen ausgerüstet oder unbewaffnet.

Das sorgt für ein Gefühl der Spannung, noch bevor er gnadenlos durch die Hallen der Villa gejagt wird. Selbst nachdem er die ersten Waffen gefunden hat, weicht Jack den Angriffen oft aus, während seine Frau Marguerite ihre eigene Art von Körperhorror in das Geschehen einbringt. Um die Sache noch erschreckender zu machen, zwingt Resident Evil 7 die Spieler manchmal dazu, sich in Bereiche zu begeben, von denen sie wissen, dass sie voller feindlicher Dinge sind.