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Fragster | November 16, 2020

Destiny 2 – Beyond Light Review, nicht so gut wie erwartet

Review von Destiny 2 Beyond Light – nicht die versprochene neue Ära. Beyond Light sollte eine “neue Ära” für Destiny 2 sein, aber nach den Abenteuern in Europa ist klar, dass nur die Bausteine einer modernen Version von Bungie’s Flagship-Franchise eingeführt wurden. Nach der Trennung von Bungie von Activision wurden die Pläne für Destiny 3 ad acta gelegt. Stattdessen haben die Schöpfer von Halo für ihr Flagship-Franchise eine andere Richtung eingeschlagen. In den nächsten Jahren wird eine Trilogie von Erweiterungen “die nächste Ära” in Destiny 2 zum Leben erwecken.

Beyond Light – Der Hoffnungsträger!

Die erste davon ist “Beyond Light”, die unsere erste Schlacht mit der nicht so bösartigen Dunkelheit und den ziemlich bösen “Fallen”-Jüngern liefert, die versuchen, damit das Destiny-Universum von neuem zu zerstören.

Während dieser Kampf gegen die Dunkelheit Beyond Light wie ein neues Kapitel der Destiny-Serie erscheinen lässt, vermeidet die Erweiterung den harten Reset von Destiny 2, bei dem die Spieler wieder bei Null anfangen mussten. Die Fans mögen zwar glücklich darüber sein, dass sie die gleiche Ausrüstung – größtenteils – beibehalten haben, aber es gibt weniger Waffen, vier Planeten sind weg, und wir haben eine Menge Inhalt verloren.

Destiny 2: Beyond Light – Wichtige Details
Destiny 2 – Beyond Light (Steam)
Preis: $40,00 USD
Entwickler: Bungie
Erscheinungsdatum: 11. November 2020
Plattformen: Xbox One, Xbox Serie X, PS4, PS5, Google Stadia, PC

Was ist neu an dieser Ära?

Oberflächlich betrachtet sieht Destiny 2 technisch gesehen besser aus als je zuvor, mit einer riesigen Anzahl neuer Hosting- und Skriptlogiken. Das bedeutet, dass Abenteuer, Strikes und Kampagnenmissionen vielseitiger sein können. Außerdem kann die gegnerische KI entsprechend den Änderungen im Guardians Play reagieren.

Doch obwohl Bungie “komplexe, präzise und interessante Missionsmechaniken” versprochen hat, gibt es nur wenige Momente, in denen er das Gefühl hat, dass die Engine wirklich an ihre Grenzen stößt – sicher, sie zeigt, was sie kann, wenn ein großer Eimer Stasis-Eis auf dem Schlachtfeld liegt – aber außerhalb davon fühlt es sich wirklich so ähnlich an.

Das Hauptproblem ist, dass Bungie sich nur halbherzig auf ihre neue Ära festgelegt hat. Die Entwickler haben uns viele Waffen (fast 70%), viele unserer Missionen und Strikes weggenommen und sogar knapp fünfzig Prozent der spielbaren Bereiche des Spiels abgegriffen. Außerdem haben sie uns nicht das Gefühl vermittelt, dass ein neues Zeitalter von Destiny anbricht. Es hat keine mutigen Veränderungen im Spiel gegeben, aber vielleicht sollten die Fans die Hoffnung nicht aufgeben – es besteht die Möglichkeit, dass dies in der bevorstehenden Season geschehen wird.

Idee gut, Umsetzung meh.

Zugegeben, Destiny-Fans werden sich freuen, dass die Geschichte von Beyond Light einen losen Handlungsstrang aufgreift – die Darkness. Das kann nur gut sein, nachdem den Spielern fast vier Jahre lang eine neue Handlung nach der anderen angeboten wurde. Es fühlt sich einfach wie eine verpasste Gelegenheit an, bei dem Reset größer zu werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Stinger am Ende der Kampagne, bei dem Destiny 2 versucht, einen zum Kauf des Deluxe-Season-Passes aufzufordern, noch bevor man den Kampf gegen Stasis Fallen vollständig abgeschlossen hat. Es ist fast zwei Jahre her, dass Bungie von Activision befreit wurde, aber das fühlt sich an wie ein Flashback aus dieser Ära.

Die einzige Sache, die Destiny-Fans jedoch genießen werden, ist die Geschichte von Beyond Light. Trotz aller Mängel der Erweiterung bietet Bungie ein weiteres fesselndes Abenteuer.