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fabio | September 17, 2020

Der Merkur Masters Closed Qualifier steht an!

Mit BIG und Sprout sind bereits zwei Teams für das Haupt-Event eingeladen. Der Rest muss sich über den geschlossenen Qualifier den Zutritt erspielen. Mit von der Partie sind unter anderem ALTERNATE aTTaX, PENTA und die Unicorns of Love.

WIE FUNKTIONIERT DER CLOSED QUALIFIER?

16 Teams dürfen insgesamt um ein Ticket für die Finalspiele kämpfen. Das Bracket wird im Swiss-Format ausgetragen. Dieses Format beginnt mit 8 Eröffnungsspielen, in denen die Teams gegeneinander antreten. In Runde 2 spielen die Sieger der ersten Runde gegeneinander, sowie die Verlierer. Danach bilden sich somit drei Pools: Teams, die beide Spiele gewonnen haben (2-0), eins verloren haben (1-1), oder beide verloren haben (0-2).

In Runde 3 gibt es dann unter den 0-2 Teilnehmern die ersten Eliminationen. Wenn dort ein Team verliert, scheidet es aus dem Event aus. Es spielen aber natürlich auch die 2-0 Teams gegeneinander. Die Teilnehmer, die dort siegreich sind, ziehen in die nächste Phase des Turniers weiter.

In Runde 4 gibt es somit nur noch zwei verschiedene Klassen, 2-1 und 1-2. Wieder spielen diese Gruppierungen untereinander, mit drei Niederlagen folgt der Ausstieg und mit drei Siegen die Weiterfahrt. In Runde 5 sind es dann nur noch 6 Teams, alle stehen 2-2. In 3 Matches werden also die letzten Teams ausgesiebt.

Damit ist der Closed Qualifier aber noch nicht vorbei! Es haben sich insgesamt 8 Teams gefunden, die weiter dürfen. Die treffen nun in einem Double-Elimination Bracket aufeinander, aus dem 4 Teams siegreich herauskommen. Die ziehen dann auch endlich weiter zu den Finalspielen, in denen BIG und Sprout auf sie warten.

WER SCHAFFT’S AUF DAS HAUPT-EVENT?

Nur 4 Teams können sich insgesamt einen Platz auf den Finals im Studio verdienen. Das macht es für Squads wie Esport Rhein-Neckar oder Planetkey Dynamics wirklich schwer. Wir können damit rechnen, dass aTTaX und UOL sich ohne größere Probleme durch die Swiss Stage spielen werden. Berzerk und BIG Academy haben wahrscheinlich die größten Chancen, den beiden Teams zum Finale zu folgen. Doch auch PENTA und touch the crown haben bislang starke Online-Form bewiesen und sollten nicht unterschätzt werden.

Leider gibt ihnen das Swiss-System kein leichtes Spiel. Ein einzelnes Upset gegen die etablierteren Roster ist hier nicht genug, da jedes Team drei Chancen zum Überleben besitzt und auch drei Siege zur Weiterfahrt benötigt. Selbst wenn sich ein paar Underdogs an aTTaX und co. vorbeimogeln könnten, müssen sie im Double Elimination Bracket noch einmal ran.

Die Favoritenteams sollten also mehr als genug Chancen haben, um sich ihre Tickets zum Haupt-Event zu buchen. Wenn die Umstände es erlauben, so werden wir sie dann zum Ende des Jahres hin live und in einer Studioumgebung erleben dürfen.