Dass Cyberpunk 2077 auf der Nintendo Switch 2 ein ziemlicher Erfolg werden könnte, war schon längst klar. Nun zeigt sich aber ein genaueres Bild und dabei fällt vor allem auf, wie oft die physische Version des Spiels gekauft wurde. Die Zahlen stammen dabei vom neuesten Finanzbericht, der von CD Projekt Red veröffentlicht wurde.
Das Action-Rollenspiel wurde erstmals schon im Jahr 2020 veröffentlicht. Als die Nintendo Switch 2 allerdings am 5. Juni 2025 ihren Release feierte, trieb das auch Cyberpunk 2077 noch mal ordentlich nach oben.
So viele physische Versionen wurden von Cyberpunk 2077 verkauft
Von den ganzen Verkäufen, die für die Switch 2 von Cyberpunk 2077 getätigt wurden, stammen gerade mal 24,6 Prozent von der digitalen Version. Im eShop von Nintendo haben also tatsächlich die wenigsten Spieler zugegriffen. Stattdessen sind es statte 75,4 Prozent physische Verkäufe gewesen.
Generell liegt das natürlich zum einen an der Grundtatsache, dass überhaupt physische Verkäufe möglich waren. Oft kritisierten Fans schon, dass es keine physischen Karten gibt für die Spiele und diese stattdessen nur digital angeboten werden. Alternativ gibt es einige Spiele auch im Handel, aber dann erwartet den Käufer auch hier keine Karte, sondern nur ein Zettelchen mit einem Code (für den Online-Download dann wiederum).
Echte Spielkarte für die Switch eher selten
Es ist also mittlerweile wirklich eine Seltenheit geworden, wenn Spieler in einen Laden gehen und eine echte Karte kaufen können für ein Spiel. Meist erwartet sie nur der Code, sodass sie das Spiel auch gleich online bestellen und herunterladen könnten.
Das Verhältnis zwischen digitalen und physischen Verkäufen zeigt im Falle von Cyberpunk 2077 also ziemlich deutlich, wie begehrt diese Taktik auch für andere Firmen sein könnten. Grundlegend ist es zudem so, dass Switch-Besitzer generell recht oft physische Versionen kaufen. Im Jahr 2024 waren 65 Prozent der Switch-Verkäufe physische Versionen (ob mit Code oder echter Karte ist dabei nicht relevant).
Cyberpunk 2077 hat hier bewiesen, dass man in dem Markt, der immer weiter abnimmt, doch noch mal eine Glanzleistung hinlegen kann. Da der gesamte Markt aber eher immer digitaler wird, bleibt abzuwarten, ob mehr Hersteller auf den „alten Zug“ aufspringen. Nicht nur Sammler könnten sich freuen, etwas „echtes“ in den Händen zu halten, wenn sie eine physische Version kaufen. Das könnte vor allem auch Leute in die Läden locken, die vielleicht gar nicht vorhatten, sich ein neues Spiel zu kaufen – was wiederum den Absatz allgemein steigern könnte.
