CS:GO – JDC macht in FPL auf sich aufmerksam

Durch die Faceit Pro League konnten sich viele der aktuellen Top-Spieler wie Robin “ropz” Kool oder Nils “k1to” Gruhne ins Rampenlicht spielen. Aktuell schickt sich der Deutsche Jon “JDC” de Castro an, es seinen Vorbildern gleich zu tun. Ein unbeschriebenes Blatt ist der 21-Jährige aber nicht.

Über die Jahre hinweg hat sich die Third-Party-Plattform Faceit zur unangefochtenen Nummer eins in der CS:GO-Community entwickelt. Jeder Spieler, der etwas erreichen möchte, versucht sich hier gegen die Besten der Welt zu beweisen. Viele grinden von Level zu Level mit dem Ziel, irgendwann die Königsklasse, die Faceit Pro League zu erreichen. Dort geht es nicht nur um viel Prestige, sondern auch um einen ganzen Batzen an Geld. Der monatliche Sieger erhält 4.500 Euro. Neben einer Karriere in einem Profi-Team ist die britische Plattform somit eine der besten Optionen für Spieler, Geld mit ihrer Leidenschaft zu verdienen.

Auf den Spuren von k1to

Mittlerweile gibt es eine lange Liste an etablierten Spieler der Pro-Szene, die durch die FPL bekannt geworden sind. Aus deutscher Sicht sicherlich das Paradebeispiel schlechthin ist Nils “k1to” Gruhne. Der mittlerweile 22-jährige BIG-Spieler erklärte in einem 99Damage-Interview seine Anfänge wie folgt: “Ich habe eigentlich nur Faceit gedaddelt und habe mich mit der Zeit in die Faceit Pro League hochgespielt.” Durch seine starken Leistungen landete der Entry Fragger Ende 2016 schließlich bei seinem ersten richtigen Team DIVIZON. Fünf Jahre später und K1to spielt beim besten deutschen Team in den größten Turnieren der Welt.

Einen Karriereweg, den Jon “JDC” de Castro sicherlich direkt unterschreiben würde. Aktuell ohne Team, entschied sich der 21-Jährige dazu, sich vollkommen auf Faceit zu konzentrieren. Im Dezember legte der Rifler richtig los und qualifizierte sich über die GoBIG League für die FPL-C, die er bereits im März als Zweitplatzierter beendete und sich somit einen der begehrten Plätze in der Königsklasse sicherte. Knapp einen Monat später und quasi ohne Eingewöhnungszeit thront JDC auch dort auf Platz zwei des Rankings. Eine Leistung, die selbst den britischen Betreiber so stark überraschte, dass dieser prompt auf seinem YouTube-Kanal ein Ones to Watch über den Deutschen veröffentlichte.

Kein unbekannter Name

Im Gegensatz zu vielen anderen Talenten, die durch FPL bekannt geworden sind, ist JDC aber kein unbeschriebenes Blatt in der Szene. Der Deutsche mit portugiesischen Wurzeln ist bereits seit 2017 ein fester Teil der deutschen Profi-Landschaft und spielte schon für mehrere renommierte Organisationen. Seine erfolgreichste Zeit hatte der 21-Jährige bei seinem letzten Team, den Unicorns of Love, mit denen er unter anderem die 99Liga Season 13 gewann. Nach der Trennung fing JDC häufiger an, auf Twitch zu streamen und hat sich mit rund 11.000 Followern eine beachtliche Anhängerschaft aufgebaut.
Egal auf welchem Platz der Deutsche am Ende landet, in nächster Zeit dürfte er einige Angebote erhalten. Wo die Reise auch hingeht, seine Zukunft sah nie rosiger aus.