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CS:GO Coach Rejin von ESIC nach Einspruch entsperrt

fragster Andrea September 23, 2023

Allan „Rejin“ Petersen wurde wegen dem berühmt-berüchtigten CS:GO Coaching Bug gesperrt, hat aber erfolgreich Einspruch eingelegt. Er wurde von der ESIC, der Esports Integrity Commission, wieder entsperrt und darf jetzt in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres wieder an Events teilnehmen.

Rejin ist vor allem für seine Zeit bei MOUZ bekannt. Dort wurde seine Karriere dann erstmal auf Eis gelegt, denn vor drei Jahren wurde er dann gesperrt. Seitdem hat in verschiedenen Funktionen bei Endpoint, den MAD Lions, Entropiq und Sashi gearbeitet.

Coach Rejin’s Strafe wird reduziert

Der 35 Jahre alten Coach Rejin wurde vor 2 Jahren mit einer permanenten Sperre für alle Majors belegt. Ihm wurde vorgeworfen, dass er den Coaching-Bug ganze sieben mal eingesetzt hatte.

Allerdings hat der Däne gegen die Entscheidung der ESIC, ihn für alle Majors zu sperren, Berufung eingelegt. Nach einer langen Untersuchung wurde er jetzt schließlich von der ESIC wieder entsperrt. Er darf ab dem zweiten Major im Jahr 2024 wieder an den von Valve gesponserten Wettbewerben teilnehmen, nachdem seine Sperre für den Einsatz des Coaching-Bugs auf fünf Majors reduziert wurde.

Das ist das Ergebnis von dem erfolgreichen Einspruch von Rejin bei der Esports Integrity Commission , in dem er „begründete, dass das Ausmaß von seiner Bug-Nutzung nicht so war, wie ursprünglich berechnet“. Dieser Einspruch wurde laut der Regulierungsbehörde von Valve akzeptiert.

Der dänische Coach wurde von der ESIC vor genau 3 Jahren gesperrt, nachdem die ESIC herausgefunden hatte, dass er den Coaching-Bug, der es CS:GO Coaches in einigen Situationen ermöglicht hat, sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen, in ganzen sieben Fällen genutzt hatte.

Hätte der Coach den Bug nicht ganz so oft genutzt, wäre er nicht permanent gesperrt worden, aber die ESIC hat eine bestimmte Art, eine Strafe zu berechnen und verwendet sogenannte „Demerit-Punkte“, um die Länge der Coaching-Sperren zu bestimmen. Dieser Wert basierte auf der Anzahl der Spiele und Runden, in denen der Bug verwendet wurde, und wurde später von Valve übernommen, um unterschiedlich lange Major-Sperren auszusprechen.

Rejin wird ab nächstem Jahr offiziell entsperrt

Wegen seiner Nutzung des Bugs wurde Rejin mit acht Punkte bestraft, genug, um eine permanente Major-Sperre zu erhalten. Allerdings wurde nach der Untersuchung diese Punktezahl reduziert.

Nach dem Einspruch wurde die Strafe auf fünf Punkte und fünf Majors revidiert und damit ist der Coach nicht mehr permanent gesperrt, sondern muss noch ein Major abwarten, bis er wieder an Event teilnehmen kann. Ab April nächstes Jahr sollte er wieder ganz normal bei Turnieren zugelassen sein.

 

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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