CoD – Warzone bannt 13.000 weitere Cheater

Warzone’s Bann-Welle trifft weitere 13.000 Cheater. Die Warzone-Entwickler von Raven Software haben eine weitere Bann-Welle für Call of Duty rausgelassen und tausende problematische Accounts aus dem Spiel genommen. Cheaten ist schon lange ein großes Problem in Warzone. Bei Millionen von Spielern, die jede Woche einsteigen, gibt es zwangsläufig hier und da ein paar Betrüger. Jedoch wurde ein Großteil des ersten Jahres von Warzone auf dem Markt durch ein Übermaß an Hackern verdorben.

Es tut sich endlich etwas

Um den Problemen endlich einen Riegel vorzuschieben, hat Raven Software schneller als je zuvor Bannwellen verhängt. Allein im Jahr 2021 gab es fünf große Updates, die Tausende von Accounts gesperrt haben. Das letzte Update kam am 23. März, als eine weitere Gruppe von Spielern gesperrt wurde. “Über 13.000 Konten” wurden in der letzten Aktion gebannt, bestätigten die Entwickler.
Diese Bannwelle kommt nur eine Woche nach der letzten Welle. Während für das letzte Update keine genauen Zahlen genannt wurden, kann man davon ausgehen, dass die Gesamtzahl der Cheater immer weiter sinkt.

Da Warzone jedoch ein Free-To-Play-Titel ist, können Cheater auf der ganzen Welt ganz einfach neue Accounts erstellen. Selbst wenn ein Account gelöscht wird, könnte man sofort wieder einen oder mehrere neue erstellen. Trotzdem sind die Bannwellen eine deutliche Abschreckung. Mit jedem neuen Update fühlen sich die Lobbys auf der ganzen Linie etwas sicherer an. Bis ein strengeres
Anti-Cheat-System in Kraft ist, sind größere Bannwellen das Beste, worauf wir hoffen können. Seit Ravens erneuertem Engagement für Anti-Cheat in Warzone haben wir mindestens zwei Updates pro Monat gesehen. Das ist ein starker Kontrast zur Mehrheit des Jahres 2020, in dem Hacker monatelang ihr Unwesen trieben.

Es gibt noch kein klares Muster bei den Bannwellen, aber wir können davon ausgehen, dass wir sie in Zukunft ziemlich oft sehen werden. Beim ersten großen Schlag hat Raven auf einen Schlag 60.000 Konten gelöscht. Jetzt sehen wir deutlich kleinere Bannwellen. Auf der einen Seite könnte man das als einen Sieg sehen, wenn die Zahl der Hacker tatsächlich schrumpft. Andererseits könnte es immer noch Tausende von Hackern geben, die es geschafft haben, neue Sperren zu vermeiden.