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CoD: MW3 und Warzone werden Teil von Esports World Cup

Autoren-Bild Andrea Mertens Juni 14, 2024

Call of Duty wird sowohl Modern Warfare 3 als auch Warzone zum Esports World Cup in diesem Sommer in Riad, Saudi-Arabien, mitbringen, wie die EWC bekannt gab.

Call of Duty Fans können sich freuen, denn das Spiel ist jetzt auch Teil des Esports World Cups, bei dem viele verschiedene Spiele gespielt werden.

CoD Spiele in EWC-Liste aufgenommen

Die beiden CoD-Spiele gesellen sich zu einer riesigen Liste von Spielen, die bei dem Esports World Cup mit großen Preisgeldern gespielt werden, darunter Apex, Fortnite, CS2, Dota 2, League of Legends, Overwatch 2 und mehr. Es kann durchaus sein, dass auch noch andere Spiele in diese Liste aufgenommen werden.

„Mit der Aufnahme von zwei fantastischen Call of Duty-Spielen in den Esports World Cup haben wir unser Versprechen bekräftigt, den Esport-Fans überall die besten Spiele der Welt zu bieten“, sagte Ralf Reichert, Geschäftsführer der Esports World Cup Foundation. „Call of Duty ist der letzte Teil unseres historischen Esports World Cup 2024-Programms, und wir freuen uns, die Athleten und die globale Fangemeinde diesen Sommer in Riad begrüßen zu dürfen.“

Bei Modern Warfare 3 werden 16 Teams um ein Preisgeld von satten 1,8 Millionen Dollar kämpfen, während bei Warzone 21 Teams um ihren Anteil an einem Preisgeld von einer Million Dollar kämpfen werden, und zwar als Teil des Events, das jetzt ein Gesamtpreisgeld von über 33 Millionen Dollar umfasst.

Warzone wird zuerst vom 3. bis 6. Juli stattfinden, und Modern Warfare wird einen Monat später, vom 15. bis 18. August gespielt, also lange nach Abschluss der Call of Duty League-Saison. Das CDL-Meisterschaftswochenende findet vom 18. bis 21. Juli statt.

Was ist der Esport World Cup und warum ist er so kontrovers?

Der Esports World Cup bezeichnet sich selbst als „eine globale Feier der wettbewerbsorientierten Exzellenz und des Esports-Fandoms“, aber viele haben die Veranstaltung wegen ihrer Platzierung in Saudi-Arabien kritisiert – immerhin ist das Land aufgrund seiner Menschenrechtsverletzungen immer wieder in die Kritik geraten.

Alex „Goldenboy“ Mendez, ein renommierter Caster, hat es zum Beispiel abgelehnt, für die Veranstaltung zu arbeiten, die seiner Meinung nach „vollständig von der saudi-arabischen Regierung finanziert wird“, weil sie „nicht mit meinen persönlichen und beruflichen Werten übereinstimmt, also ist es für mich in Ordnung, ihnen meine Zeit und Energie nicht zu leihen.“

Viele andere Leute sehen das nicht so und werden trotzdem für oder bei dem Event arbeiten, aber die Kritik an Saudi Arabien gerät trotzdem nicht in Vergessenheit. Vor allem im Zusammenhang mit den Spielen, bei denen auch Frauen und LGBTQ+ Charactere vorkommen, kommt es oft zu Diskussionen um Saudi Arabien, denn dort wird Homosexualität bestraft.

 

 

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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