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Call of Duty: Black Ops 7 geht andere Wege – Entwickler nimmt Kritik ernst und sagt Kooperationen ab

Autoren-Bild Maria September 27, 2025

Während der letzten Zeit gab es immer wieder Kritik an Treyarch und ihrer Art und Weise, Call of Duty zu einer regelrechten Lachnummer zu machen. Sei es mit unpassenden Skins oder Cross-overn, die nur aufgrund des Sponsorings unternommen wurden. Infolge der massiven Kritik denkt der Entwickler nun um und zieht Konsequenzen.

Was war passiert?

Dass es innerhalb von Games hin und wieder zu Kooperationen kommt, die nicht zwingend passen, kann durchaus vorkommen. Bei Call of Duty wurde es in der Vergangenheit jedoch fast zu einer unliebsamen Gewohnheit. Die Menge an unpassenden Crossovern und Skins nahm mit der Zeit immer mehr Überhand und irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, an dem sich zahlreiche Spieler dagegen wehrten.

Besonders beim letzten Ableger Black Ops 6 hagelte es massenweise Kritik, da beispielsweise Charaktere wie die Teenage Mutant Ninja Turtles oder Beavis und Butt-Head als Skin ins Spiel integriert wurden. Viele Spieler fanden die Charaktere unpassend für das Setting. Die Diskussion gipfelte jüngst darin, dass Treyarch einen Premium-Skin für Black Ops 7 ankündigte, der Star Wars als Vorbild hatte. Innerhalb der Kooperation sollten Laserschwert-Sounds ins Game implementiert werden und weiteres.

Infolge dessen drohten einige Spieler, abzuwandern und sich möglicherweise dem sehr viel realistischer angelegten Battlefield 6 zuzuwenden. Wahrscheinlich war genau das der Tropfen, der das Fass schließlich zum Überlaufen brachte.

Features gestrichen und Kooperationen abgesagt

Treyarch hatte sich jüngst zur Kritik geäußert und Besserung versprochen. Diese erfolgte nun, indem das Studio ankündigte, das sogenannte „Carry Forward“-Feature für Black Ops 7 zu streichen. Diese Funktion gewährleistet für gewöhnlich, dass bereits gekaufte Skins für ältere Teile ins neue Game übernommen werden können.

Daneben wurden auch die Skins für die Vault-Edition angepasst, auf große Kooperationen würde man zukünftig ebenso verzichten. Stattdessen würde man auf Inhalte zu setzen, die eher zum Spiel und dessen Setting passen, selbst wenn die Veränderungen nur kosmetischer Natur sind.

Der Senior Director of Production Yale Miller erklärte, dass man zukünftig eher bodenständige Skins entwickeln wolle, die sich organisch ins Spielgeschehen einfügen. Der TEDD-Operator der Vault-Edition sei ein gutes Beispiel für das, was Treyarch zukünftig vorhätte. Er sei zwar nicht wirklich realistisch, aber füge sich trotzdem stimmiger ins Game ein.

Erscheinen soll Call of Duty: Black Ops 7 am 14. November 2025 und zwar für PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S, Xbox One, sowie den PC. Die Beta-Phase ist für Vorbesteller ab dem 2. Oktober 2025 freigeschaltet, alle anderen können sie ab dem 5. Oktober 2025 testen.