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Call of Duty: Black Ops 7 erlebt in Japan seinen historisch schlechtesten Start

fragster Maria November 25, 2025

Die Macher von Call of Duty: Black Ops 7 hatten sich so viel vorgenommen mit dem neuen Teil der Serie. Dass der Start nicht so verlief wie geplant, zeichnete sich allerdings schon kurz nach der Erscheinung ab. Inzwischen ist klar, dass selbst in Japan ein regelrechter Negativrekord erreicht wurde, der mit ernüchternden Verkaufszahlen im Einzelhandel einhergeht.

Game-Konzept geht leider nicht auf

Wie wir kürzlich in einem Test zum Game zusammengefasst haben, gab sich Treyarch bei der Umsetzung von Call of Duty: Black Ops 7 viel Mühe. Selbst die Proteste der Fans wurden wahrgenommen und der Entwickler sah davon ab, alte Skin-Praktiken in den neuen Teil zu übernehmen.

Dennoch ist die unschöne Wahrheit, dass das Konzept des Vorhabens einfach nicht aufgeht, immer deutlicher zu spüren. Das zeigt sich nicht zuletzt an den Verkaufszahlen, die inzwischen teilweise Tiefstwerte markieren und sich nicht nur in Europa, sondern auch in Japan zeigen.

Negativrekord der gesamten CoD-Reihe in Japan gebrochen

Für gewöhnlich ist Japan als einer der größten Märkte bekannt, wenn es um Shooter geht. Allerdings erreichte Call of Duty: Black Ops 7 hier nur einen fatalen Tiefststand, den man so bei der gesamten Reihe noch nicht gesehen hatte. Für Treyarch sollte das ein deutliches Warnzeichen sein.

Wie sich das Ganze gestaltet, lässt sich sehr gut an den Verkaufszahlen sehen. Die am 16. November 2025 veröffentlichten Zahlen zeigte an, dass im Einzelhandel 12.311 Exemplare des Games in physischer Form verkauft wurden. Auf der PlayStation 4 wurden gerade einmal 1.800 verkaufte Exemplare verzeichnet.

Verglichen mit den älteren Teilen der Serie unterbot der siebte Teil der Reihe sogar den 2007 erschienen dritten Teil Call of Duty 3, der zum Start auf 14.117 verkaufte Einheiten kam. Black Ops 6 ist dagegen mehr als 32.000 Mal verkauft worden. Wenn sich der Einbruch nicht anhand der genannten Zahlen deutlich zeigt, wie dann?

Selbst der direkte Vorgänger des siebten Teils Black Ops 2 wurde 245.000 Mal verkauft und gilt in Japan als erfolgreichster Teil der Serie.

Verkaufszahlen in Europa halbiert

Der Blick seitens Treyarch ging auch rüber nach Europa. Doch auch dort zeigte sich kein wirklich anderes Bild. Hier erreichte Call of Duty: Black Ops 7 zwar den ersten Platz der Verkaufs- und Umsatzcharts, doch sowohl beim Einzelhandel als auch auf den digitalen Plattformen waren die Zahlen sehr verhalten.

Verglichen mit den Zahlen des Vorgängers, liegen die Umsatzeinbußen bei mehr als 50 Prozent. Es bleibt noch abzuwarten, wie der Publisher hierauf reagieren wird und ob möglicherweise Konsequenzen drohen.