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Call of Duty: Black Ops 7 – Entwickler überdenken nach Community-Feedback umstrittene Skin-Handhabung

fragster Maria August 30, 2025

Scheinbar hat es Activision ein klein wenig zu weit getrieben. Denn nach einer gefühlt viel zu langen Zeit der unsinnigen Skins hat die Community rebelliert und das scheinbar in solch einem hohen Maß, dass es sich der Entwickler nun endlich zu Herzen nimmt. Man wolle etwas an der Handhabung der Skins ändern und habe sich zu einem Kurswechsel entschlossen. Doch was heißt das im Detail?

Zwischen Aliens und Nicki Minaj

Wer heutzutage mit dem Franchise von Call of Duty beginnt, wird wahrscheinlich nicht einmal glauben, dass das Game ursprünglich ernsthafte Wurzeln hatte, die sich mit einer düsteren Welt, realistischen Soldaten und heftigen Kriegsszenarien beschäftigte.

Denn inzwischen hat neben einer ansatzweise realistischen Handlung ein ganz anderes Spektrum übernommen: Spieler erhielten den Zugriff auf Skins, die immer weiter vom eigentlichen Thema entfernt waren. Es war nicht nur möglich, Aliens zu verkörpern, ebenso fügte der Entwickler Skins von Superhelden ein, Anime-Ikonen oder sogar realistischen Menschen wie Nicki Minaj oder Snoop Dogg.

Während einige es lustig fanden, regten sich andere darüber auf, denn für sie zerstörten die Skins mehr und mehr die Immersion.

Die Fans protestierten, da der Kern der Reihe immer mehr verloren ging und es am Ende praktisch nur noch darum ging, wer im schrillsten Kostüm überhaupt herumläuft. Zudem die meisten dieser Skins entweder Premium-Inhalte waren oder aber bezahlt werden mussten. Diese Strategie verfolgte Activision über Jahre hinweg.

Bis schließlich Black Ops 7 aufkam.

Kurswechsel nach erheblichem Protest

Es ist noch gar nicht allzu lange her, dass Treyarch infolge eines Leaks einen regelrechten Aufschrei in der Community erlebte. Denn innerhalb von diesem zeigte sich, dass der Entwickler scheinbar auch weiterhin an seinem Konzept festhalten wollte. Das Problem: Mit Battlefield 6, welches ebenfalls vor der Veröffentlichung steht, hat Call of Duty: Black Ops 7 einen harten Konkurrenten und immer mehr CoD-Spieler drohten, abzuwandern.

Passend zur Gamescom beantwortete Miles Leslie (Creative Director bei Treyarch) einige Fragen. Als das Thema aufkam, überraschte sie jedoch die Zuhörer. Man habe das Feedback der Fans gehört und man würde umdenken. Gerade bei Black Ops 7 sei es wichtig, zu den Wurzeln des Franchise zurückzukehren und sowohl dem Thema, als auch dem Ton treu zu bleiben.

Ein Manko gibt es jedoch: Treyarch hat bereits bestätigt, dass es das Feature nach wie vor geben wird, Skins, Waffen und Operator aus vorherigen Games in den neuen Teil zu importieren. Völlig verschwinden werden die Zeichen der Vergangenheit also nicht. Trotzdem hat der Entwickler die Chance, zukünftig realistischer zu werden.