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Call of Duty 2026 erscheint nicht für PS4: Activision beendet die Last-Gen-Gerüchte

Autoren-Bild Andrea Mertens Mai 6, 2026

Activision hat die jüngsten Spekulationen rund um das nächste Call of Duty überraschend deutlich beendet. Nachdem zuletzt Gerüchte über eine mögliche PS4-Version des kommenden Serienteils kursierten, stellte der offizielle Call-of-Duty-Account klar: Das nächste Call of Duty wird nicht für PlayStation 4 entwickelt. Damit steht die Reihe vor einem wichtigen technischen Schnitt, der vor allem für Fans auf älteren Konsolen spürbare Folgen haben dürfte.

Activision stellt klar: Keine PS4-Version für das nächste Call of Duty

Die Debatte entstand durch Berichte, nach denen der kommende Call-of-Duty-Ableger angeblich noch auf PS4 getestet werde. Genau diese Spekulation hat Activision nun zurückgewiesen. Die Botschaft fiel ungewöhnlich direkt aus: Man wisse nicht, woher das Gerücht komme, aber es stimme nicht. Das nächste Call of Duty werde nicht für PS4 entwickelt.

Xbox One dürfte ebenfalls betroffen sein

Offiziell nennt Activision bislang nur die PlayStation 4. Trotzdem liegt nahe, dass auch die Xbox One nicht mehr unterstützt wird. Eine alleinige Streichung der PS4 bei gleichzeitigem Xbox-One-Release wäre technisch und strategisch kaum sinnvoll. Damit könnte Call of Duty 2026 der erste große Teil seit vielen Jahren werden, der die Last-Gen-Konsolen endgültig hinter sich lässt.

Warum dieser Schritt für Call of Duty so wichtig ist

Call of Duty gehörte lange zu den Reihen, die alte Konsolengenerationen besonders lange mitnahmen. Selbst aktuelle Ableger erschienen noch für PS4 und Xbox One, obwohl diese Hardware längst deutlich hinter PS5, Xbox Series X/S und modernen PCs zurückliegt. Für Publisher ist Cross-Gen zwar wirtschaftlich attraktiv, weil die potenzielle Zielgruppe größer bleibt. Gleichzeitig bremst alte Hardware aber neue Technik, größere Maps, schnellere Ladezeiten, KI-Systeme und visuelle Sprünge aus.

Die Community wollte schon länger einen klaren Schnitt

Viele Spieler fordern seit Jahren ein Call of Duty, das nicht mehr auf Last-Gen-Rücksicht nehmen muss. Gerade bei Performance, Sichtbarkeit, Texturqualität und technischen Kompromissen war die Diskussion zuletzt immer wieder laut. Wenn Activision den Schnitt jetzt wirklich konsequent durchzieht, könnte das kommende Call of Duty stärker auf aktuelle Hardware ausgelegt werden als die letzten Teile.

Modern Warfare 4 bleibt das wahrscheinlichste Szenario

Offiziell wurde der nächste Ableger noch nicht vollständig enthüllt. In der Gerüchteküche gilt aber weiterhin ein neues Modern Warfare als wahrscheinlich. Immer wieder fällt dabei der Name Modern Warfare 4 oder Modern Warfare IV. Mehrere Leaks deuten außerdem auf ein Szenario mit Korea-Bezug, die Rückkehr der Task Force 141 und eine Fortsetzung der Modern-Warfare-Handlung hin.

Korea, Task Force 141 und Makarov als mögliche Eckpunkte

Unbestätigte Berichte sprechen davon, dass die Kampagne direkt an Modern Warfare 3 anschließen könnte. Makarov soll demnach weiter eine zentrale Rolle spielen, während Task Force 141 erneut in einen globalen Konflikt hineingezogen wird. Als Schauplatz werden Nord- und Südkorea genannt. Bis Activision selbst den Titel, die Story und die Plattformen offiziell vorstellt, bleiben diese Details aber klar als Gerüchte einzuordnen.

Der Plattformwechsel kommt in einer spannenden Phase

Der mögliche Last-Gen-Abschied ist nicht die einzige große Veränderung rund um Call of Duty. Auch Microsofts Game-Pass-Strategie wurde zuletzt angepasst. Neue Call-of-Duty-Spiele sollen künftig nicht mehr direkt zum Launch im Xbox Game Pass erscheinen, sondern erst später in den Katalog aufgenommen werden. Für Spieler bedeutet das: Wer den nächsten Teil direkt zum Release spielen will, muss sich stärker als zuletzt auf einen klassischen Kauf einstellen.

Call of Duty muss 2026 mehr liefern

Der Druck auf den nächsten Ableger ist entsprechend groß. Nach mehreren Jahren mit engen technischen Grenzen, jährlichen Releases und starken Erwartungen braucht die Reihe wieder ein klares Signal. Ein Current-Gen-Fokus könnte genau dieses Signal sein. Wenn Activision die PS4 wirklich streicht, erwarten Fans mehr als nur bessere Texturen. Gefordert werden flüssigeres Gameplay, stabilere Server, ein sauberer Multiplayer-Start, weniger Altlasten im Call-of-Duty-HQ und ein deutlicher technischer Sprung.

Was PS4-Spieler jetzt wissen müssen

Für Besitzer einer PlayStation 4 ist die Aussage eindeutig: Das nächste Call of Duty wird nicht für ihre Plattform entwickelt. Wer weiterhin neue Hauptteile der Reihe spielen möchte, muss voraussichtlich auf PS5, Xbox Series X/S oder PC wechseln. Für Warzone und ältere Call-of-Duty-Titel ändert sich dadurch zunächst nicht automatisch alles, doch die Richtung ist klar: Die Serie bewegt sich endgültig in die aktuelle Konsolengeneration.

Ein Ende einer langen PS4-Ära

Die PS4 war für Call of Duty über ein Jahrzehnt hinweg eine zentrale Plattform. Seit der Generation rund um Call of Duty: Ghosts blieb Sonys alte Konsole ein fester Bestandteil der Release-Strategie. Dass Activision diese Ära nun offenbar beendet, zeigt, wie spät dieser Schritt im Vergleich zu vielen anderen großen Marken kommt.

Ein klarer Schnitt für Call of Duty

Der Verzicht auf die PS4-Version könnte für Call of Duty 2026 wichtiger sein als jeder einzelne Leak zur Story. Er zeigt, dass Activision bereit ist, alte Plattformen hinter sich zu lassen, um dem nächsten Serienteil mehr technischen Spielraum zu geben. Ob daraus wirklich ein spürbar moderneres Call of Duty entsteht, wird sich erst mit der offiziellen Enthüllung zeigen. Klar ist aber schon jetzt: Die Zeit der großen Cross-Gen-Kompromisse scheint für Call of Duty vorbei zu sein.

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Über Andrea Mertens |

Andrea Mertens ist seit über 15 Jahren als Sportjournalistin tätig und berichtet seit fünf Jahren intensiv über die Welt des Esports. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im klassischen Sportjournalismus bringt sie fundiertes Fachwissen, analytische Kompetenz und ein tiefes Verständnis für Wettkampfstrukturen in ihre Berichterstattung ein.Ihr Fokus liegt auf der Schnittstelle zwischen traditionellem Sport und kompetitivem Gaming. Ob große Turniere, Team-Analysen oder Entwicklungen in der Esports-Szene - Andrea verbindet journalistische Präzision mit Leidenschaft für Gaming-Kultur. Besonders gerne schreibt sie über Titel wie Counter-Strike, League of Legends und Valorant, behält aber auch branchenübergreifende Trends stets im Blick.Durch ihre klare, zugängliche Schreibe macht sie komplexe Themen für ein breites Publikum verständlich und liefert sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Fans wertvolle Einblicke. Bei Fragster.de berichtet Andrea über aktuelle News, Hintergründe und die spannendsten Geschichten aus Sport und Esports.

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