Mit dem Brawl Cup 2026 bekommt Brawl Stars eines der wichtigsten internationalen Events des Jahres. Supercell hat jetzt das offizielle Turnierformat veröffentlicht und damit die wichtigsten Fragen zu Gruppenphase, Playoffs, Preisgeld und Zeitplan beantwortet. Für die Szene ist das ein relevanter Schritt, weil der Brawl Cup nicht nur 100.000 US-Dollar Preisgeld bietet, sondern auch direkte Auswirkungen auf Last Chance Qualifier und World Finals hat.
Im engen thematischen Nachrichtenfenster der letzten 12 Stunden stand vor allem diese Format-Enthüllung im Mittelpunkt. Vieles, was vorher nur grob umrissen war, ist nun offiziell: vier Gruppen, zwölf Teams, Best-of-5-Serien, ein Single-Elimination-Playoff-Baum und Berlin als Bühne für das erste große Offline-Event der Brawl Stars Championship 2026.
So funktioniert das Brawl Cup Format 2026
Supercell setzt beim Brawl Cup 2026 auf zwölf Teams aus mehreren Regionen. Gespielt wird zunächst eine Gruppenphase mit vier Gruppen zu je drei Teams. Innerhalb jeder Gruppe tritt jedes Team gegen die beiden anderen Gegner im Round-Robin-Format an. Alle Matches der Gruppenphase werden im Best-of-5 gespielt. Die besten zwei Teams jeder Gruppe ziehen anschließend in die Playoffs ein.
Danach folgt die K.-o.-Phase mit acht Teams. Ab dort gilt ein Single-Elimination-Bracket, ebenfalls komplett im Best-of-5-Format. Wer verliert, ist sofort raus. Genau das macht den Brawl Cup so brisant: Nach der Gruppenphase gibt es kein Sicherheitsnetz mehr, sondern nur noch direkte Entscheidungsspiele bis zum Grand Final.
Die Gruppen des Brawl Cup 2026 im Überblick
Supercell hat auch die Gruppenslots bereits klar definiert. In Gruppe A treffen South America Seed 1, EMEA Seed 2 und Chinas erster Vertreter aufeinander. Gruppe B besteht aus North America Seed 1, East Asia Seed 2 und dem Road-to-Brawl-Cup-Champion aus South America West. In Gruppe C stehen East Asia Seed 1, South America Seed 2 und der Sieger aus South East & South Asia. Gruppe D vereint EMEA Seed 1, North America Seed 2 und China #2.
Besonders interessant ist, dass zwei der zwölf Startplätze nicht direkt aus den klassischen Kernregionen kommen, sondern über die Road-to-Brawl-Cup-Wege vergeben wurden. Supercell nennt hier Un Sueño Incompleto für South America West und Revenant XSpark für South East & South Asia. Das zeigt, dass die internationale Ausrichtung 2026 deutlich breiter gedacht wird als in früheren Formaten.
So sehen die Playoffs aus
Die Playoffs werden anhand der Gruppenplatzierungen gesetzt. Im Viertelfinale spielt der Erste aus Gruppe A gegen den Zweiten aus Gruppe B. Dazu kommt der Erste aus Gruppe D gegen den Zweiten aus Gruppe C. Auf der anderen Seite des Brackets trifft der Erste aus Gruppe B auf den Zweiten aus Gruppe A, während der Erste aus Gruppe C gegen den Zweiten aus Gruppe D antritt. Danach folgen Halbfinale und Grand Final.
Damit ist das Format übersichtlich, aber strategisch anspruchsvoll. Schon die Platzierung innerhalb der Gruppe kann entscheidend sein, weil sie den späteren Playoff-Weg bestimmt. Wer seine Gruppe gewinnt, verschafft sich also nicht nur Prestige, sondern oft auch das etwas günstigere erste K.-o.-Match.
Wann findet der Brawl Cup 2026 statt?
Der Brawl Cup 2026 wird vom 15. bis 17. Mai in der Uber Eats Music Hall in Berlin ausgetragen. An allen drei Tagen öffnen die Türen um 12:00 Uhr MESZ, der Showstart ist jeweils für 12:45 Uhr vorgesehen. Am 15. Mai stehen die Gruppen A und B auf dem Programm, am 16. Mai folgen die Gruppen C und D. Der 17. Mai gehört komplett den Playoffs und dem Finale.
Gerade für deutsche Fans ist das Event damit besonders spannend, weil Berlin 2026 zum Zentrum des internationalen Brawl-Stars-Esports wird. Es handelt sich laut Supercell um das erste Präsenz-Event des Jahres innerhalb der Brawl Stars Championship und zugleich um den bislang größten Brawl Cup.
Preisgeld und zusätzliche Startplätze machen das Event besonders wichtig
Das Gesamtpreisgeld beträgt 100.000 US-Dollar. Der Sieger kassiert 35.000 US-Dollar und sichert seiner Region zusätzlich einen weiteren Slot für die World Finals. Das zweitplatzierte Team bringt seiner Region einen zusätzlichen Startplatz für den Last Chance Qualifier ein. Damit geht es in Berlin nicht nur um Geld und Prestige, sondern auch um handfeste Vorteile für die spätere Saisonphase.
Genau dieser Hebel dürfte den sportlichen Wert des Turniers noch einmal deutlich erhöhen. Der Brawl Cup ist 2026 nicht bloß ein Showpiece, sondern ein zentrales Bindeglied zwischen den regionalen Wettbewerben und den größten Events zum Jahresende.
Tickets, Zuschauerbelohnungen und das Rahmenprogramm in Berlin
Reguläre Tickets sind weiterhin erhältlich, während VIP-Tickets beziehungsweise das höherwertige Starr-Paket bereits ausverkauft gemeldet wurden. Supercell nennt als Preise unter anderem 90 Euro für ein 3-Tages-General-Admission-Ticket, 30 Euro für Freitag sowie jeweils 50 Euro für Samstag und Sonntag. Zusätzlich gibt es Familientickets und ein erweitertes Starr-Paket.
Wer nach Berlin reist, bekommt mehr als nur Matches. Supercell plant parallel eine frei zugängliche Starr-Park-Erlebnisfläche am Uberplatz direkt neben der Arena. Dazu kommen offizieller Merch, Meet-and-Greets für Ticketbesitzer und eine exklusive Brawl-Cup-Postkarte mit QR-Code für einen Ingame-Pin. Außerdem wird das Event live gestreamt, inklusive neuer Zuschauerbelohnungen über die offizielle Event-Plattform.
Weitere wichtige Brawl-Stars-News rund um den Brawl Cup
Die neue Format-Enthüllung passt in eine Phase, in der Supercell das Esports-System 2026 sichtbar stärker verzahnt. Anfang März hatte das Unternehmen bereits ein neues Belohnungsmodell für die Brawl Stars Championship vorgestellt. Seitdem gibt es mehr klar definierte Rewards entlang der Championship-Herausforderung und der monatlichen Qualifier. Das ist wichtig, weil Supercell die Esports-Reise damit nicht nur für Profis, sondern auch für ambitionierte Spieler attraktiver machen will.
Hinzu kommt, dass 2026 im gesamten Esports-System mehrere strukturelle Änderungen greifen. Bereits im Ausblick auf die Saison hatte Supercell unter anderem ein Map-Pick-System, verfeinerte Bans mit globalen und sichtbaren Match-Bans sowie eine stärkere Ausrichtung auf klar übertragene Pflichtspiele angekündigt. Der jetzt veröffentlichte Brawl-Cup-Plan ist damit keine Einzelmaßnahme, sondern Teil eines größeren Umbaus des kompetitiven Brawl Stars.
Auch die laufenden März-Events spielen in den Brawl-Cup-Race hinein. Die aktuellen Monthly Finals in Regionen wie East Asia und EMEA liefen rund um den 15. und 16. März und bilden einen wichtigen Baustein für die Saisonwertung. Dadurch bekommt die Format-Veröffentlichung zusätzlichen Kontext: Berlin ist kein isoliertes Event, sondern das Ziel eines bereits laufenden, eng getakteten internationalen Qualifikationsrennens.
Warum der Brawl Cup 2026 für Brawl Stars so wichtig ist
Der Brawl Cup 2026 ist in mehrfacher Hinsicht ein Schlüsselturnier. Er bringt nicht nur zwölf Teams aus mehreren Regionen live in Berlin zusammen, sondern belohnt starke Regionen direkt mit zusätzlichen WM- und LCQ-Slots. Gleichzeitig stärkt Supercell das Event durch Zuschauerbelohnungen, Vor-Ort-Erlebnisse und eine klarere Turnierarchitektur. Für Fans bedeutet das: mehr Orientierung, mehr Stakes und ein Event, das sich deutlich stärker wie ein globales Major anfühlt als frühere Zwischenschritte im Kalender.
Vor allem die jetzt bestätigten Regeln geben dem Turnier endlich ein klares Profil. Vier Gruppen, acht Playoff-Teilnehmer, Best-of-5 durchgehend und ein unmittelbarer Bezug zu World Finals und Last Chance Qualifier: Der Brawl Cup in Berlin hat damit das Zeug, zu einem der wichtigsten Brawl-Stars-Events des Jahres zu werden.
Brawl Cup 2026 bringt Berlin ins Zentrum der Szene
Mit der offiziellen Format-Enthüllung ist klar, wie der Brawl Cup 2026 funktionieren wird und warum er für Teams wie Zuschauer so relevant ist. Berlin bekommt ein hochkarätiges internationales Brawl-Stars-Event mit echtem sportlichem Gewicht, während Supercell parallel am größeren Umbau des Esports-Systems arbeitet. Genau deshalb ist der neue Format-Post mehr als nur eine Regelübersicht: Er markiert den Moment, in dem der Brawl Cup 2026 vom angekündigten Event zum konkret greifbaren Saisonhöhepunkt wird.
