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Battlefield 6: Season 1 geht steil, wegen neuer Karte aber in die falsche Richtung

Autoren-Bild Maria Oktober 31, 2025

Die erste Season von Battlefield 6 hat begonnen und mit ihr kam auch die Einführung einer neuen Karte. Diese kommt jedoch leider nicht so gut bei den Spieler an, wie sich der Entwickler das zunächst erhofft hatte und das, obwohl einem Wunsch der Spieler nachgekommen wurde.

Größe ist nicht alles

Das Sprichwort, dass nicht immer die Größe zählt, macht sich auch bei den Blackwell Ölfeldern bemerkbar. Die Spieler hatten nach einer größeren Karte verlangt und diese von EA und DICE bekommen. Allerdings besitzt sie einige Schwächen, die sie an keiner anderen Stelle wieder wettmachen kann. Dementsprechend gilt sie inzwischen als eine der schlechtesten Karten von ganz Battlefield.

Besonders in der Kritik steht dabei das flache Gelände der Karte. Hier fühlt sich praktisch jeder Infanterist, aber auch jedes Luftfahrzeug dem Gegner schutzlos ausgeliefert. Scharfschützen haben leichtes Spiel. Zudem diese sogar dazu in der Lage sind, den gegnerischen Hubschrauberpiloten zu erkennen, obwohl dieser auf der eigenen Basis nicht einmal in seinem Luftfahrzeug sitzt.

Generell lief die erste Season von Battlefield 6 jedoch gut an. Auf Steam alleine konnten innerhalb kurzer Zeit eine halbe Million gleichzeitiger Spieler verzeichnet werden.

Wie es mit den Blackwell Ölfeldern weitergeht, ist nicht ganz klar. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Entwickler daraus lernt und auf seine Spieler hört. Was zugegeben in der Vergangenheit schon oft passiert ist. Ein kleines Trostpflaster gibt es allerdings. In nicht allzu weit entfernter Zeit kommt bereits eine neue Karte ins Spiel. Bleibt nur zu hoffen, dass DICE mit „Eastwood“ besser bei den Spielern punkten kann als mit den Ölfeldern.

Die neue Karte soll am 18. November 2025 in die Season starten und ebenfalls für Multiplayer interessant sein.

Nicht ganz so schlimm wie REDSEC

Zeitgleich zur ersten Season von Battlefield 6 kam auch der Battle-Royale-Modus des Games, der jedoch einen extrem holprigen Start verzeichnete. Es hagelte schlechte Bewertungen, die Gesamtwertung liegt derzeit bei „überwiegend negativ“. Traurig daran ist vor allem, dass es sich bei REDSEC um einen Free-to-Play-Titel handelt, bei denen Spieler bewertungstechnisch meist ein wenig nachsichtiger sind.

Besonders bemängelt wird, dass REDSEC rüberkommt, wie eine Pflichtübung, die es für das Hauptprogramm gibt. Denn viele der REDSEC-Aufgaben sind nicht nur mit Battlefield 6 verknüpft, in Battlefield 6 gibt es ebenfalls einige Elemente, die es erfordern, REDSEC zu spielen. Doch nicht jeder Spieler mag auch Battle-Royale-Games, weswegen einigen diese Verbindung zu engmaschig ist.

Als weitere Kritik gibt es die viel zu bunte Aufmachung, sowie die technischen Probleme des Games.