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Battlefield 6: Entwickler sprechen über den Neustart der Reihe und was sie aus 2042 gelernt haben

Autoren-Bild Maria September 13, 2025

Dass die Entwickler mit Battlefield 6 kein zweites 2042 erschaffen wollten, dürfte inzwischen dank der zahlreichen Entwickler-Streams sowie der beiden Open-Beta-Wochenenden klar geworden sein. Das Ziel ist vor allem ein möglichst reibungsloser Ablauf, wenn das Spiel am 10. Oktober 2025 endlich veröffentlicht wird. Das bedeutet nicht nur eine stabile Performance auf sämtlichen Plattformen, sondern auch eine wirksame Anti-Cheat-Funktion.

Von frühen Tests und kontinuierlicher Anpassung

Wie viel dem gesamten Team an Battlefield 6 liegt, wurde im Rahmen eines Interviews klar, das zwischen Comicbook und dem technischen Leiter des Games Christian Buhl geführt wurde. Er berichtete einiges über den Prozess der Entwicklung und schilderte, wie man aus vergangenen Fehlern lernen wollte.

Bei der Entwicklung von Battlefield 6 wären beispielsweise schon in einer sehr frühen Phase entsprechende Testreihen unternommen worden, um eine möglichst gute Funktion sicherzustellen. Hierzu konstruierte man im Studio spezielle Levels, welche die Technik auf die Probe stellten. So gab es beispielsweise Tests, in denen besonders viele Fahrzeuge verwendet wurden, Gebäude eingefügt und Explosionen provoziert. Die Level wurden regelrecht überladen.

Sofern Fehler aufgetreten sind, wurden umgehend entsprechende Maßnahmen angestellt, um diese auszumerzen. Im Lauf der Entwicklung gab es derlei Tests immer wieder, Stabilität und Performance sollen beim Launch schließlich überzeugen.

Was vielleicht für einige enttäuschend sein mag, ist dass das Studio von Beginn an auf Raytracing verzichtet. Das Spiel soll stabil laufen und das auch auf der Xbox Series S. Gleichwohl wurden für PC-Nutzer verschiedene Modi geschaffen, bei denen die Spieler auf einen Qualitäts- und Performancemodus zurückgreifen können. Daneben lässt sich das Spiel weiter mittels 600 Einstellungsmöglichkeiten individualisieren.

Bessere Maßnahmen in Sachen Fairness

Ferner hätte das Studio auch Maßnahmen ergriffen, um die Fairness im Game sicherzustellen. Hierzu wurde ein Secure Boot eingeführt, der Bestandteil des Anti-Cheat-Systems ist. Manche Spieler werden dank ihm zwar ein paar zusätzliche Hürden erhalten, doch auf lange Sicht gesehen sollen Cheater somit zuverlässiger ausgeschlossen werden.

Besonders Nutzer von älteren Systemen werden möglicherweise Probleme haben. Doch manche Entscheidungen seien leider unvermeidlich. Nach dem Launch sollen diesbezüglich jedoch seitens des Studios Hilfestellungen und Anleitungen verfügbar gemacht werden, sodass möglichst viele Spieler Battlefield 6 erleben können.

Feedback wird ernstgenommen

Wer an der Open Beta teilgenommen hat, wird sicherlich auch ein entsprechendes Feedback abgegeben haben, an dem sich das Team orientiert hat. Dies soll auch weiterhin möglich sein, selbst nach dem Launch.

Aktuell unternimmt das Studio nach wie vor Tests und behebt mögliche Fehler, um den Launch für alle so gelungen wie nur möglich zu gestalten.