Die Erwartungen vor den Game Awards 2025 waren enorm: Viele Fans hofften auf eine spektakuläre Ankündigung rund um Baldur’s Gate 4 oder die Rückkehr einer anderen großen Fantasy-Marke. Doch ein rätselhaftes Symbol, das im Vorfeld der Show auftauchte, brachte die Gerüchteküche schnell in eine völlig andere Richtung. Statt einer Fortsetzung von BG3 verdichten sich die Hinweise darauf, dass Larian Studios an ein anderes, vertrautes Universum anknüpft – der Welt von Divinity.
Der Stein des Anstoßes war ein kurzer Clip von Geoff Keighley, in dem er eine mysteriöse Statue in einer kargen Wüstenlandschaft präsentierte. Seitdem überschlagen sich Spekulationen darüber, was der Teaser wirklich bedeutet – und ob Fans der Divinity-Reihe kurz vor einer großen Enthüllung stehen.
Leaker stellt Erwartungen zu Baldur’s Gate 4 komplett auf den Kopf
Für zusätzlichen Wirbel sorgte der bekannte, aber umstrittene Leaker Extas1s, der andeutete, dass die Statue nicht mit Baldur’s Gate, sondern vielmehr mit einem neuen Divinity-Projekt verknüpft sein könnte. Diese Aussage löste hitzige Diskussionen auf Reddit und in anderen Community-Foren aus.
Viele Spieler*innen hatten fest mit einem direkten Nachfolger zu Baldur’s Gate 3 gerechnet – zumal der Titel 2023 zu einem der erfolgreichsten Rollenspiele überhaupt wurde. Doch gleichzeitig erscheint ein neues Divinity, zumindest zeitlich, überraschend plausibel: Die Serie gilt als Larians „Herzensprojekt“, und das Studio hat mehrfach betont, sich langfristig wieder eigenen Welten zu widmen.
Was Fans vermuten
| Vermutung | Bedeutung |
|---|---|
| Baldur’s Gate 4 | Erwarteter, klassischer Nachfolger |
| Divinity: Original Sin 3 | Überraschend, aber durch Studio-Historie gut begründbar |
Die Spekulationen wirken also nicht völlig aus der Luft gegriffen – zumal mehrere Veröffentlichungsmuster in Larians letzter Entwicklungsphase die Theorie untermauern könnten.
Der „Sünder“-Hinweis, der alles verändert haben könnte
Der spannendste Moment entstand jedoch in einem Interview, als Geoff Keighley eher beiläufig zu der Statue sagte:
„Das Urteil wird über alle Sünder kommen.“
Ein einziges Wort – „Sünder“ – reichte, um die Community in Aufruhr zu versetzen. Viele Fans interpretierten diese Formulierung sofort als mögliche Anspielung auf Divinity: Original Sin, den namensgebenden Kernbegriff der Serie.
Ob Keighleys Kommentar Absicht war oder nur eine spontane Redewendung, bleibt unklar. Für die Community lieferte der Satz jedoch genau den Funken, der die Spekulationen eskalieren ließ.
Argumente, die aktuell kursieren
| Beobachtung | Interpretation |
|---|---|
| Verwendung des Wortes „Sünder“ | Möglicher Hinweis auf „Original Sin“ |
| Larians klare Aussage, kein BG4 zu entwickeln | Fokus auf eigene Welten naheliegend |
| Kreative Kontrolle & Studio-Historie | Rückkehr zu Divinity logisch und erwartbar |
Nach dem gigantischen Erfolg von Baldur’s Gate 3 erklärte Larian mehrfach, dass man keine Fortsetzung entwickeln wolle. Man habe die Geschichte erzählt, die man erzählen wollte – und nun sei es Zeit, zu eigenen IPs zurückzukehren. Genau das macht Divinity: Original Sin 3 zu einem äußerst wahrscheinlichen Kandidaten für das nächste große Projekt.
Ein Funke, der die Gerüchteküche neu entfacht
Ob der geheimnisvolle Teaser tatsächlich auf Divinity: Original Sin 3 deutet, bleibt bisher unbestätigt. Doch das Zusammenspiel aus Keighleys „Sünder“-Kommentar, Larians früheren Aussagen und den geleakten Hinweisen wirkt auffällig stimmig. Für viele Fans ist das mittlerweile Grund genug, sich auf eine Rückkehr in das Divinity-Universum einzustellen – auch wenn noch keine offizielle Ankündigung vorliegt.
Bis zu den Game Awards 2025 dürfte die Spannung jedenfalls weiter steigen. Und die Community weiß: Wo Larian auftaucht, ist eine Überraschung selten weit.
