Ubisoft sortiert die Zukunft von Assassin’s Creed neu und macht dabei klar: Die Reihe soll nicht nur weiterlaufen, sondern strategisch gebündelt und inhaltlich stärker aus einem Guss wirken. In einem aktuellen „Brand Update“ stellt der Publisher mehrere laufende und kommende Projekte ein und präsentiert Jean Guesdon als neuen Head of Content – eine Schlüsselrolle, die die kreative Klammer über alle Assassin’s-Creed-Titel bilden soll.
Guesdon ist dabei kein frisches Gesicht im Franchise: Er war bereits in leitenden Funktionen an früheren Teilen beteiligt und gilt als prägender Name rund um die kreative Neuausrichtung der Reihe. Jetzt soll er nicht nur die Vision koordinieren, sondern übernimmt zusätzlich eine Creative-Director-Rolle bei einem kommenden Projekt.
Assassin’s Creed Shadows: Community-Feinschliff – aber Content-Support läuft aus
Für Assassin’s Creed Shadows kündigt Ubisoft eine klare Kurskorrektur an: Das Spiel geht in die finale Phase der Unterstützung über. Heißt: Updates werden seltener und kleiner, während der Fokus der Teams zunehmend auf die nächsten großen Baustellen innerhalb der Marke wandert. Ein offizieller Stream ist für den 20. März angesetzt, dort soll das neueste Update vorgestellt werden – inklusive Community-Aktionen und weiterer Einordnung.
Gerade beim Parkour betont Ubisoft erneut die Arbeit „mit“ der Community: Anpassungen und Detail-Verbesserungen sollen sich stärker an Feedback orientieren, damit Bewegungsabläufe konsistenter und präziser wirken.
Codename HEXE: Düsterer, narrativer – und mit Guesdon in Creative-Director-Funktion
Codename HEXE bleibt weiterhin ein Projekt mit vielen Fragezeichen, aber einem klaren Versprechen: ernsterer Ton, stärkerer Fokus auf Geschichte und Erzählung, weniger Ablenkung durch reine Feature-Showcases. Ubisoft unterstreicht zudem, dass HEXE die Entwicklungszeit bekommt, die es braucht – konkrete Details zu Setting, Figuren oder Releasefenster gibt es weiterhin nicht.
Dass Guesdon neben seiner Markenrolle auch kreativ direkt mitmischt, ist ein Signal: Ubisoft will bei HEXE offenbar eine klare Handschrift und ein übergeordnetes Konzept, das nicht im Produktionsalltag zerfasert.
Codename INVICTUS: PvP-Mehrspieler – aber „nicht das, was die Gerüchte behaupten“
Mit Codename INVICTUS soll Assassin’s Creed wieder kompetitiver werden. Ubisoft spricht von einem neuen Ansatz für Multiplayer, der sich deutlich von früheren AC-MP-Versuchen absetzen soll. Gleichzeitig dämpft man Erwartungen an „das eine große Leak-Bild“: INVICTUS sei zwar Multiplayer, aber eben nicht in der Form, die viele Gerüchte zuletzt gezeichnet haben. Zentral bleibt laut Ubisoft ein iterativer Entwicklungsprozess mit Tests und frühem Community-Input.
Extra News: Black Flag „Resynced“ und Unity bekommt 60 FPS
Neben den Projektnamen liefert das Marken-Update auch zwei konkrete, sofort greifbare Themen, die in den letzten Stunden besonders die Runde machen:
Erstens: Ubisoft teasert erneut die Rückkehr von Assassin’s Creed IV: Black Flag – häufig unter dem (inoffiziell kursierenden) Namen „Resynced“ diskutiert. Eine feste Ankündigung mit Releasefenster bleibt zwar aus, aber die Hinweise sind inzwischen deutlich genug, dass das Thema wieder ganz oben auf der AC-Agenda steht.
Zweitens: Assassin’s Creed Unity erhält am 5. März ein kostenloses 60-FPS-Update für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Für viele ist das mehr als nur ein Technik-Patch, weil Unitys Parkour und das dichte Paris-Setting spürbar von der flüssigeren Darstellung profitieren.
Netflix-Live-Action-Serie: „Sehr bald“ sollen Details folgen
Auch außerhalb der Spiele bleibt Assassin’s Creed ein Schwergewicht. Ubisoft bestätigt erneut, dass die Netflix-Live-Action-Serie in Arbeit ist – und deutet an, dass neue Informationen nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen sollen. Namen, Cast oder Starttermin bleiben aber weiterhin unter Verschluss.


