Asmongold ist wieder gebannt. Sein Zweitaccount Zackrawrr wurde am 6. April 2026 gegen 20:00 Uhr PT für eine Woche gesperrt – und der Streamer ließ keine Minute verstreichen, bevor er auf X reagierte.
Was er gesagt hat – und wie er es rechtfertigt
Auslöser war eine Aussage auf Stream, mit der Asmongold nach eigener Darstellung zum Ausdruck brachte, die Meinungen von „illiterate third worlders“ nicht zu interessieren. Twitch gibt grundsätzlich keine offiziellen Begründungen für Sperren heraus, aber Asmongold ist überzeugt, dass genau dieser Kommentar die Sperre ausgelöst hat.
Seinen Widerspruch formulierte er gewohnt direkt: „Würde jemand gesperrt werden, weil er sagt, er gibt nichts auf die Meinung eines Amerikaners zum Nahen Osten? Natürlich nicht. Eklatantes Doppelstandard. Ich habe die Nutzungsbedingungen nicht verletzt.“ In einem anschließenden YouTube-Video bekräftigte er seine Position: „Ich entschuldige mich nicht. Ich habe nichts falsch gesagt.“ Außerdem kritisierte er, dass Twitch keine Verwarnung oder kürzere Sperre als Erstsanktion verhängt habe, sondern direkt eine Woche. Einen Einspruch hat er bereits eingereicht – mit der Hoffnung, früher zurückzukehren.
Keine neue Geschichte
Es ist nicht Asmongolds erster Twitch-Bann wegen ähnlicher Kommentare. Vor 18 Monaten wurde er bereits nach Aussagen gesperrt, in denen er „kein Mitgefühl“ für die Bevölkerung Palästinas äußerte und diese als „inferior“ bezeichnete. Damals nannte er die Sperre von zwei Wochen öffentlich die „besten zwei Wochen seines Lebens“. Entsprechend vorhersehbar ist die Reaktion: Teile der Community fordern schon länger einen permanenten Bann, während Asmongold-Fans die Sperre als politisch motivierte Zensur einordnen.
Konto bleibt einsehbar, Rückkehr am 13. April
Der Zackrawrr-Account ist weiterhin auf Twitch aufrufbar, vergangene Streams – einschließlich des Streams vom 6. April – sind noch abrufbar. Die Sperre endet am 13. April, vorausgesetzt, der Einspruch bleibt erfolglos. Ob Twitch die Entscheidung revidiert, ist offen. Asmongold hat für diesen Fall angekündigt, den Regeln „widerwillig zu folgen“ – eine Formulierung, die kaum nach nachhaltiger Einsicht klingt.
