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leni | Februar 5, 2022

Arc Alchemist Grafikkarten von Intel

Intel wird demnächst die neue Arc Alchemist-Grafikkarte auf den Markt bringen. Dazu sind jetzt ein paar Bilder aufgetaucht, die einen Blick auf ein spannendes neues Design werfen lassen. Für Intel als Unternehmen wird sich möglicherweise auch bald einiges tun, denn die chinesische Regierung hat der Firma angeboten, bei sich im Land Niederlassungen zu bauen. 

Die Grafikkarte Arc Alchemist von Intel

Vor kurzem sind neue Bilder der kommenden Intel Arc Alchemist-Grafikkarten aufgetaucht, die einen besseren Blick auf das I/O-Bracket und die Platine ermöglichen. Das auffällige Ripple-Muster, das designtechnisch auf jeden Fall was hermacht, sticht einem fast als erstes ins Auge. Aber davon abgesehen, sieht man auch die I/O-Halterung und das PCB. Ein Blick auf das I/O-Bracket zeigt, dass es drei DisplayPorts und einen HDMI-Anschluss gibt.

Intel hat schon früher angekündigt, dass die Arc Alchemist-Reihe DisplayPort 2.0 nutzen wird, was diese GPU zu einer der ersten mit dem aktualisierten Standard machen würde- Es ist unklar, ob der HDMI-Anschluss den 2.1a-Standard unterstützen wird. Auf der Rückseite der Karte sieht man jede Menge Speichermodulen, was diese GPU entweder auf 12GB oder 16GB VRAM bringen würde. Bei den Stromanschlüssen werden sowohl sechs- als auch achtpolige Stecker unterstützt.

Wann kommt die Grafikkartenserie auf den Markt?

Ursprünglich sollte die Grafikkartenserie bis März diesen Jahres veröffentlicht werden, aber es kann gut sein, dass sie auch erst später auf den Markt kommt. Intel sagte in einem öffentlichen Statement dazu, dass sie die Alchemist-Produkte im ersten Quartal 2022 auf den Markt bringen wollen. Inwiefern das möglich ist, werden wir wahrscheinlich in naher Zukunft erfahren.

Ein unschlagbares Angebot

Für das Unternehmen Intel selbst gibt es auch News. Intel, ASML, AMD und andere große Firmen wurden von China offiziell dazu eingeladen, Niederlassungen bei ihnen im Land aufzubauen. Die Entscheidung kommt, nachdem die US-Sanktionen dem chinesischen Unternehmen Huawei großen Schaden zugefügt haben. Jetzt will sich China in Puncto Produktionssicherheit absichern, indem sie ausländische Halbleiterhersteller zu sich einladen.

Das chinesische Handelsministerium hat sogar ein Komitee namens “Arbeitsausschuss für grenzüberschreitende Halbleiter” gegründet, das diese Firmen dazu überreden soll, nach China zu gehen. Diese Einladung von China fällt mit den Bemühungen von Intel und der US-Regierung zusammen, die USA wieder zur Nummer eins der Halbleiterhersteller in der Welt zu machen.

Intel ist gerade dabei einen 20-Milliarden-Dollar-Campus in Arizona aufzubauen und bereitet sich auf einen weiteren 20-Milliarden-Dollar-Campus in Ohio vor. Außerdem soll es acht Chipfabriken vor Ort geben. Um dieses Wachstum zu unterstützen, sieht der America COMPETES Act 52 Milliarden Dollar an Produktions- und Forschungsmitteln sowie weitere 45 Milliarden Dollar zur Stärkung der Lieferkette vor und ist nach der heutigen Verabschiedung durch das Repräsentantenhaus dem Schreibtisch von Präsident Biden einen Schritt näher gekommen. In dem Chaos von Ressourcenknappheit und einem regelrechten um den Handel, ist es kein Wunder, dass China versucht, seine Produktionskraft zu sichern.

China boomt als Markt

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden dieses Angebot viele Firmen annehmen, denn China ist ein boomender Markt, mit dem viel Geschäft gemacht wird. Von Intels Gesamtgeschäft im Jahr 2020 entfiel mit 26 Prozent mehr als ein Viertel auf China. Weil für viele Halbleiterunternehmen China einer der größten und vielversprechendsten Märkte ist, werden sich die Unternehmen mit Sicherheit der chinesischen Regierung beugen.

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