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Animal Crossing New Horizons: Beliebtes Reiseziel „Adult Island“ von Nintendo mit neuem Update verbannt

fragster Maria Januar 18, 2026

Animal Crossing bietet seinen Spielern auf der Nintendo Switch zahlreiche Möglichkeiten für ein Spiel miteinander. Neben den typischen Farming-, Crafting- und Building-Features gibt es die Möglichkeit sich gegenseitig auf den jeweiligen Inseln zu besuchen. Die „Adult Island“ war bislang berüchtigt, Nintendo aber scheinbar ein Dorn im Auge. Denn sie wurde mittels Update nun aus dem Spiel verbannt.

Insel besaß Kultstatus

Wie auch in der realen Welt gab es in Animal Crossing: New Horizons eine Liste an Adressen, die es sich mittels Reise-Feature zu besuchen lohnte. Die sogenannte „Adult Island“ war dabei fünf Jahre lang an der Spitze der Liste und hatte sich in gewissen Kreisen einen regelrechten Kulstatus aufgebaut.

Doch was war so besonders an der Insel? Während es auf den typischen Inseln Dinge auszugraben gibt, besondere Blumen zum Sammeln oder Charaktere, die man in seine eigene Nachbarschaft einladen kann, besaß Adult Island nichts davon. Stattdessen stellte sie die typische Cozy-Atmosphäre des Games auf den Kopf.

Besonders beliebt war die Insel in Japan, weil hier vor allem die jüngeren Spieler wussten, worauf sich manche ihrer Elemente bezogen. Selbst wenn sie jugendfrei gestaltet war, nahm sie die japanische Nachtkultur gekonnt auf die Schippe. Neben einer netten Begrüßung von „muryou annaijo“ (einem „kostenlosen Informationszentrum“) bekam man hier eine parodierte Version des Rotlicht- und Vergnügungsviertels zu sehen.

Love Hotels, Panchiko-Hallen und Raucherzonen prägten das Stadtbild, es gab „Kräuter“ zu kaufen und eine Sauna, die ausschließlich von Erwachsenen besucht werden durfte. Der Erbauer hatte sich bei der Gestaltung der Insel viel Mühe gegeben und unverkennbare Details integriert.

Ersteller war dankbar für den Bann seitens Nintendo

Schon kurz nach dem Bann meldete sich der ursprüngliche Ersteller der Insel, doch entgegen der Annahme vieler war er nicht einmal verärgert. Eher das Gegenteil war der Fall. Er entschuldigte sich bei Nintendo, bedankte sich aber gleichzeitig dafür, dass das Unternehmen die Insel über fünf Jahre lang geduldet hätte.

Daneben bedankte er sich bei jedem, der Content über die Insel produziert hätte und sie somit bekannter wurde, als er sich dies jemals hätte vorstellen können.

Die Frage ist, wie Nintendo mit derlei Dingen weiterhin umgeht. Seit einer Weile wird dem Unternehmen immer mehr Nutzerfeindlichkeit unterstellt, was sich auch in verschiedenen Gerichtsverfahren zeigte, die Nintendo in der Vergangenheit anstrebte. Palworld war nur eines der Games, welches die Veränderungen mehrfach zu spüren bekamen.

Generell ist und bleibt die Insel jedoch ein schöner Beweis dafür, dass Kreativität manchmal Wege einschlägt, die von den Entwicklern nicht bedacht wurden.