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AMD Ryzen AI 5 430 „Gorgon“ geleakt – bis zu 19 % mehr Leistung

fragster Jonas Dezember 5, 2025

Ein neuer Leak bringt Bewegung in den Mobile-CPU-Markt: Der AMD Ryzen AI 5 430 „Gorgon“ ist erstmals mit konkreten Leistungsdaten aufgetaucht. Die APU gehört zur kommenden Ryzen-AI-400-Generation und soll einen deutlichen Effizienz- und Performance-Schub gegenüber dem aktuellen Ryzen AI 5 330 „Krackan“ liefern.

Der Fokus bleibt klar: mehr Leistung pro Watt, stärkere integrierte Grafik und optimierte KI-Beschleunigung für moderne Notebook-Anwendungen.

Ryzen AI 5 430 vs. 330: 19 % Performance-Boost und doppelte GPU-Recheneinheiten

Der Gorgon-Chip basiert weiterhin auf der Zen-5-Architektur, behält eine 4-Kern-/8-Thread-Konfiguration bei, setzt aber auf wichtige Feinanpassungen:

Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick

MerkmalRyzen AI 5 330 „Krackan“Ryzen AI 5 430 „Gorgon“
CPU-ArchitekturZen 5Zen 5 (optimiert)
Kerne / Threads4 / 84 / 8
L3-Cache8 MB8 MB
L2-Cache4 MB4 MB
TDP15-28 W15-28 W
iGPURadeon 820M (2 CUs)Radeon 840M (4 CUs)
Leistungbis zu +19 % (CrossMark)

Die Grafikleistung dürfte sich im Alltag fast verdoppeln, da die Compute Units von 2 auf 4 steigen – ein wichtiges Upgrade für Medienbearbeitung, leichte Gaming-Szenarien und KI-Workloads.

Der CrossMark-Benchmark bestätigt zudem einen Leistungssprung von rund 19 %, trotz unverändertem TDP-Rahmen. Das spricht für effizientere Boost-Algorithmen, verbesserte Speicherlatenzen oder gezielte Microcode-Anpassungen.

Analyse: Was steckt technisch im Gorgon-Upgrade?

Der Testchip lief auf einem Referenzboard namens Korat Plus-GPT3, das bereits für Strix-Point- und Gorgon-Modelle genutzt wird. Beide CPUs identifizieren sich als:

„AuthenticAMD AMD64 Family 26 Model 104 Stepping 0“

→ Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass AMD am Basissystem kaum etwas geändert, dafür aber interne Parameter und Boost-Profile verfeinert hat.

Das Ergebnis zeigt:
Ein effizienteres Zen-5-Design kann auch ohne mehr Kerne deutlich zulegen.

Einordnung in die Ryzen-AI-400-Serie

Der Ryzen AI 5 430 ist Teil der kommenden Gorgon-Point-APUs, die Anfang 2026 vorgestellt werden sollen. Die Serie kombiniert:

  • Zen-5-CPU-Kerne
  • RDNA-3.5-Grafikeinheiten
  • eine weiterentwickelte XDNA2-NPU mit 50-55+ TOPS
  • PCIe Gen4
  • TDP-Spanne 15-45 Watt

Damit deckt AMD ein breites Spektrum an Notebookklassen ab – vom ultramobilen 13-Watt-Design bis zur Creator-Workstation.

Vorläufige Modellübersicht der Ryzen-AI-400-Familie

ModellKerne / ThreadsBoostCacheGPUNPU (TOPS)TDP
Ryzen AI 9 HX 47012 / 245.25+ GHz36 MB16 CUs55+15-45 W
Ryzen AI 7 4608 / 165.2+ GHz24 MB8 CUs55+15-45 W
Ryzen AI 5 4304 / 8n.a.12 MB4 CUs5015-45 W
Ryzen AI 3 4204 / 84.6 GHz12 MB2 CUs5015-45 W

Die Serie ist klar auf ein ausgeglichenes Verhältnis von CPU-, GPU- und KI-Leistung ausgelegt.

Kleines Modell, großer Schritt für AMDs mobile KI-Plattform

Der AMD Ryzen AI 5 430 „Gorgon“ zeigt, wie stark ein moderates Hardware-Upgrade wirken kann:

  • +19 % CPU-Performance
  • 2× stärkere iGPU
  • konstante TDP (15-28 W)
  • optimierte Zen-5-Feinabstimmung

Damit bringt AMD eine echte „Next-Gen-Einsteiger-APU“, die sowohl für Alltags-Notebooks als auch für leichte Creator-Workloads und KI-Anwendungen geeignet ist.

Wenige Monate vor der offiziellen Enthüllung deutet alles darauf hin, dass AMD seine mobile Roadmap konsequent weiterentwickelt – und Intel sowie Apple im Budget- und Midrange-Segment unter Druck setzt.

Start der Ryzen-AI-400-Serie: erwartet Anfang 2026.