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alexwill | September 25, 2022

10 Skins die verboten wurden

Wir alle haben eine Sache gemeinsam: wir lieben Skins. Aber manche Skins können den kompetitiven Gedanken eines Spiels allein durch ihre Existenz zerstören. Die Gründe dafür können unterschiedlicher nicht sein. Wir stellen euch heute 10 Skins vor, die verboten wurden. Viel Spaß!

Wie immer findet ihr die Top 10 Liste auch hier auf unserem YouTube Channel!

10. Gil Pyron Costume

Unsere Liste startet mit dem Pyron Kostüm des Street Fighter 5 Charakters “Gill”. Im März 2020 verbannte die Capcom Pro Tour jede Menge Skins von kompetitiven Spielen, Gills Pyron Kostüm war eines davon. Es ist das wahrscheinlich schlimmste Design eines Skins im ganzen Spiel, einfach aufgrund der Tatsache dass der Skin beim Spielen extrem ablenkt. Das Flimmern der Hitze, die von Gill ausgeht, lässt seine Angriffe nur sehr schwer erkennen. Außerdem kann man bei Charakteren, die ihn in Brand setzen können, nicht sehen, ob Gill nun tatsächlich brennt oder ob es nur sein Kostüm ist.

9. iBlitzcrank

Der folgende Skin war zum Release im Jahr 2013 ein echter Liebling bei den Fans. Wenn man sich nun anschaut, warum dieser Skin gebannt ist, läuft alles auf seine Q-Fähigkeit, dem Rocket Grab, hinaus. Die Hitbox seiner Hand, die den Gegner heranzieht, ist mit dem Skin deutlich schwerer zu sehen, da sie um einiges schmaler ist. Außerdem ist die Hitbox dieser Hand eine pure Katastrophe. Man darf sich gegen iBlitzcrank nie in Sicherheit wiegen.   Gerade bei so einer Fähigkeit, die über Sieg und Niederlage eines ganzen Matches entscheiden kann, sollte man die Hitbox so genau wie möglich darstellen.   Das ist bei diesem Skin leider nicht der Fall, weswegen er im League of Legends Esport gebannt ist.

8. R. Mika Default Kostüm

Mikas Default Kostüm wirkt auf den ersten Blick zwar etwas aufreizend, ist aber im Vergleich zu anderen Skins im Gaming keine Besonderheit. Das sah der amerikanische Fernsehsender ESPN anders, der die EVO 2016 übertrug, wo unter anderem Street Fighter 5 gespielt wurde. Der Skin war dem Sender wohl zu anzüglich für das potentiell junge Publikum, und der Japaner Fuudo, der R. Mika mit ihrem Default Skin gespielt hat, bekam von den Schiedsrichtern die Nachricht, er möge bitte vor dem nächsten Spiel seinen Skin ändern. Die kuriose Bitte wurde dem Japaner mittels eines Übersetzers mitgeteilt. Der verdutzte Fuudo kam der Bitte aber nach und konnte so ohne Probleme das Finale bestreiten.

7. Nyx

Rainbow Six Pro Nyx hat für starke Kontroverse während der Rainbow Six NAL gesorgt. Die Veranstalter des Turniers legten eine No Skin Regel fest, die er gleich drei mal während des Turniers gebrochen hatte. Die No Skin Regel besagt eigentlich, dass jegliche Änderungen an Skins, Scoreboards und Fadenkreuzen strengstens untersagt sind, aber Nyx spielte gleich 3 Operator mit gebannten Skins. Nyx’ Team verlor die Spiele und er entschuldigte sich auf  Twitter mit der Aussage, er habe eine alte Cloud Datei verwendet, auf der die Skins noch aktiviert waren. Ob man der Entschuldigung Glauben schenken kann, sei dahingestellt. Die Tatsache, dass er diese Regel gebrochen hat, ist Grund genug, um auf unserer Liste zu landen.

6. Sweet Tooth Sol

Skins werden aus den verschiedensten Gründen aus Videospielen gebannt. Der folgende Grund ist besonders kurios. Im MOBA Smite wurde der Sweet Tooth Skin von Champion Sol gebannt. Der Skin sieht eigentlich zu süß aus, um Schaden anzurichten. Er wurde im April 2020 allerdings gebannt, weil die visuellen Effekte, Partikeleffekte und vor allem die Audio-Lines des Skins, wir zitieren, “zu intensiv” waren. Die Spieleentwickler stuften die drei Effekte irgendwann herunter, sodass der Skin wieder zugelassen war. Der Schaden an den Trommelfellen mancher Spieler war allerdings nicht mehr rückgängig zu machen.

5. Ember Rise Skins

Skins dienen bekanntlich vor allem dem Zweck, sich von anderen Spielern im Aussehen abzuheben. Aber was, wenn man sich mit dem Skin plötzlich nicht mehr von der Umgebung abhebt? Genau das passiert, wenn man in Rainbow Six Siege die Ember Rise Skins ausrüstet. Mit diesen Player-Skins verschmelzen Operator förmlich in Wänden und sind für gegnerische Spieler kaum noch erkennbar. Man weiss nicht, ob man gegen eine Wand oder in das Gesicht eines Operators schaut. Zudem ist es mit den Skins noch schwerer zu erkennen, gegen welchen Operator man sich eigentlich gerade ein Feuergefecht liefert. Es war schnell klar, dass ESL die Skinreihe in der Pro League bannen würde, und so kam es auch 6 Wochen nach Release.

4. Elementalist Lux

Ein weiterer League-Skin hat sich in unsere Liste eingeschlichen: Elementalist Lux. Als einer der teuersten Skins im Spiel erwartet man natürlich einiges für sein Geld. Zumindest im Sinne von Animationen , welche Fähigkeit sie gerade castet. Das wiederum verschafft einen so unfairen Vorteil, dass der Skin im gesamten Pro-Play gebannt wurde. Ihr könnt ihn natürlich trotzdem in der Ranked Queue ausnutzen und euch die verwirrenden Animationen zu nutze machen. Abgesehen von dieser Tatsache ist der Elementalist Lux einer der beeindruckendsten Skins im Spiel, der mit knapp 25€ zwar einen stolzen Preis hat, aber umso schöner anzusehen ist.

3. Magneto, König von Spanien

Einen kuriosen Grund, warum ein Skin in einem Fighting Game gebannt wurde, haben wir bereits vorgestellt. Aber der Folgende stellt alles in den Schatten. In Ultimate Marvel vs Capcom 3 gab es einen Skin für den Superhelden Magneto, der 1 zu 1 einem Abbild des ehemaligen Königs von Spanien, Juan Carlos dem 1. entsprach. Die spanische Königsfamilie entschied sich kurzerhand, Marvel aufgrund der Ähnlichkeit zu verklagen, sodass der Skin wieder aus dem Spiel entfernt werden musste. Der selbe Vorfall geschah übrigens schon einige Jahre vorher, als Marvel in einem ihrer Comics genau dasselbe Bild ablichteten. Schon damals drohte die Königsfamilie mit einer Klage. Weshalb Marvel sich entschied, das Ganze noch einmal in ihrem Videospiel zu probieren, bleibt ein Rätsel.

2. Justicar Syndra

Ein weiteres Mal ist ein League-Skin vertreten. Bei über 1300 Skins ist es kein Wunder, dass es bei manchen Skins zu Fehlern kommt. Doch der Justicar Syndra ist der kontroverseste von ihnen. Normalerweise sind Syndras Bälle lila, doch beim Justicar Syndra sind sie gelblich transparent, wodurch man sie extrem schwer sieht. Da es ohnehin schon schwer ist, ihre Spells in einem 1v1 zu sehen, wird es in Teamfights noch chaotischer. So cool sie auch aussehen, ihre Bälle werden auf dem Untergrund von Summoners Rift fast unsichtbar. Gegen unübersichtliche Spells zu spielen ist die eine Sache, aber fast unsichtbare Spells sind um einiges frustrierender und damit zurecht Platz 2 unserer Liste.

1. CSGO Player Skins

Auf Platz 1 der Skins, die verboten sind, landen die CSGO Player Skins. Das erste Mal in der Geschichte von CSGO bekamen die T und CT Models Skins. Doch innerhalb von wenigen Tagen nach Release von Operation Shattered Web und damit den Player Skins wurden sie bereits aus dem kompetitiven CSGO verbannt. Das Problem bei den Skins ist, dass sie mit ihrer Umgebung förmlich verschmelzen und Gegner vollständig unsichtbar werden. Als sei das nicht genug, sind einige Hitboxen der Skins kleiner als die Standard Models, was in Counter Strike einen immensen Vorteil verschafft. Somit sind die Skins aus dem Pro Play so schnell verschwunden wie sie gekommen sind. Im normalen Matchmaking sind die Skins nach wie vor verfügbar, was CSGO zumindest in geringem Maße Pay to Win macht.