Über ihre aktuell beliebte eSport-Dokumentation "Bubble Universe 2"
sprachen der Produzent Moritz Schmall und der Regisseur Thomas Wüstemann mit ePen. Dabei erklären sie, weshalb sie sich nach dem ersten Teil von Bubble Universe, der WoW-Spieler in ihrem Alltag zeigte, dafür entschieden, den eSport in den Mittelpunkt der zweiten Dokumentation zu stellen. "Ich glaube, dass die Umgebung viel über die Persönlichkeit eines Menschen erzählt. Und natürlich ging es auch darum, mehr als nur Bilder vom Rechner zu haben. Ich glaube, insbesondere in der Vorstellungsfolge von Wolfgang ist es sehr gut gelungen, ihn über sein persönliches Umfeld vorzustellen. Wenn man Wolles Vater reden hört, wird dem Zuschauer schon ganz viel über Wolfgang selbst erzählt", begründet Thomas Wüstemann, wieso Bubble Universe vor allem auch das Umfeld der Spieler zeigt.
Der eSport habe sicherlich das Potential, zur Sportart zu werden, glaubt Wüstemann. Momentan sei die Szene aber zu schnelllebig: "Wenn eine Disziplin wie Warcraft 3 vom Sterben bedroht ist, nur weil ein neues Spiel auf den Markt kommt, kann kein nachhaltiger Aufbau von Sportstrukturen einsetzen."