Die Trackmania Masters sind im Finale angekommen. Mittwochabend kam es allerdings erst einmal zu den beiden Halbfinalpartien, beide mit deutscher Beteiligung. Im ersten Halbfinale traf dac-SP auf BX3.
Auch das zweite Halbfinale ist am Mittwoch über die Bühne gegangen. Mit gamed.de stand eines der stärksten deutschen Teams unter Zugzwang, das Finale zu erreichen. Nachdem man im Viertelfinale überraschend Team Acer ausschalten konnte, ging man allerdings als leichter Favorit in das Match gegen Druidz. Das schwedische Team jedoch war keinesfalls zu unterschätzen, denn auch hier fanden sich einige altbekannte Fahrer im Lineup.
Losgehen sollte es auf Nothing2Lose. Gamed schickte Olf, BlackPhoenix, m0ep und pokeY ins Rennen um den Einzug ins Finale. Druidz setzte Tubbe, Cortez, Slinky und FireD dagegen. Die erste Runde ging an die Schweden, wobei in einem Trackmania-Match die ersten zwei, drei Runden immer noch zum Finden der Konstanz genutzt werden. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich gewesen, dass die zweite Runde an gamed.de ging und damit wieder gleichgezogen wurde. Danach gelang es den Deutschen besser, sich auf das Niveau einzufinden, welches über Sieg oder Niederlage entscheiden sollte. Bis auf 5:2 konnten die Deutschen davonziehen, bevor Druidz ein bisschen mehr ins Spiel hineinfinden konnte und auf 5:4 herankam. Dann rollte aber wieder der gamed-Express durch die Weiten des Stadions und holte mit dem 6:4 die erste Gelegenheit, mit 1:0 in Führung zu gehen. Druidz konnte diese Attacke jedoch abwehren und auf 6:5 heranziehen, doch in der folgenden Runde gelang es den vier gamed.de-Fahrern, mit einem schönen Schlussspurt auf die ersten drei Plätze zu fahren und damit den Sieg auf dieser Map zu holen.
Die zweite Map konnte demnach die Entscheidung für gamed.de bringen. Auf Mentality, laut den Fahrern eine der einfacheren Maps im diesjährigen TM-Masters-Mappool, legte gamed.de dann auch direkt los wie die Feuerwehr und holte die erste Runde mit tollen Zeiten. Die zweite Runde ging in der Folge aber an Druidz, auch wenn das auf die Leistung der gamed.de-Fahrer keine Auswirkungen zu haben schien. Denn postwendend wurde der nächste Punkt wieder auf Seiten von gamed.de geholt. Insgesamt ging es auf der zweiten Map hin und her, auch wenn gamed.de in der Folge auf 4:2 davonziehen konnte. In den nächsten Runden konnte keine der beiden Mannschaften einen Vorteil für sich ausmachen, insgesamt drei Unentschieden in Folge sprechen dafür eine deutliche Sprache. Profitiert haben beide Teams aber auch von einigen Fails, vor allem nach dem 5:3 von gamed.de ging die nächste Runde durch drei große Fails der deutschen Fahrer an die Schweden. Auch die nächste Runde ging an Druidz, sodass man sich erneut mit einem Gleichstand beschäftigen musste – 5:5. Die Runde danach ging wieder an gamed.de, und mit dem 6:5 sah es stark nach einem Sieg des deutschen Teams aus. Bis kurz vor Ende der vielleicht letzten Runde lagen die gamed.de-Fahrer dann auch in Front und trotzdem reichte es aufgrund schlechterer Zeiten nicht zum erlösenden 7:5-Treffer. Mit dem 6:6 war wieder alles offen, beide Teams brauchten nur noch einen Punkt und ausgerechnet jetzt entschieden sich die Schweden, ihr Können zu zeigen, und holten die Runde knapp. Damit ging die letzte Runde auf Map zwei an Druidz und overall glichen sie damit zum 1:1 aus.
Also sollte auch beim zweiten Halbfinale die Entscheidung auf der Decider-Map Shotgun fallen. Eine kleine Überraschung sollte das Lineup von gamed.de beinhalten, mit Straucherl kehrte ein alter Hase des @-Teams aus der zeitweiligen Inaktivität zurück. Wie auch schon auf den Maps davor verteilten sich die ersten beiden zu vergebenden Punkte gerecht auf beide Teams, sodass das Match beim Stand von 1:1 auf Map drei richtig losgehen konnte. Für das Team um BlackPhoenix lief es zu Beginn dann auch sehr gut. Vier Runden hintereinander sorgten für einen komfortablen 5:1-Vorsprung, doch die Schweden wollten sich noch nicht geschlagen geben und holten zwei Runden hintereinander, bevor gamed.de zurückschlug und mit einem 6:3 den Matchball Nummer eins erfahren konnte. Und genau dieser wurde direkt genutzt, mit einer guten Leistung in der letzten Runde gelang es, mit 7:3 das Match zu gewinnen. Damit gewinnt gamed.de mit 2:1 (7:5, 6:7, 7:3) gegen Druidz!
Die Finalpaarung lautet also gamed.de vs. dac-SP, ein Zusammentreffen, das sicherlich unerwartet für ein Finale gewesen ist. Doch starke Leistungen im bisherigen Turnierverlauf lassen auf ein tolles Finale hoffen. Das Datum steht bisher noch nicht fest, wir werden Euch natürlich so früh wie möglich darüber informieren.
Das VoD vom Match gamed.de vs. Druidz

