Wenn man nach dem Zerfall des Eisernen Vorhangs oder nur kurz davor in Deutschland oder einem anderen westlichen Staat geboren ist, so ist man es meist gewohnt, mit modernster Technik, perfekten Straßen und allen möglichen Annehmlichkeiten aufzuwachsen. Da scheint es nicht verwunderlich, dass in Deutschland fast jeder Bürger einen Computer besitzt.
Wer allerdings nur 1.000 Kilometer weiter in Richtung Osten blickt, wird sehen, dass eben das auch heute noch längst nicht überall der Fall ist. Eine Ankunft in Kiew kommt einer Ankunft in einer anderen Welt gleich. Ob uralte Taxen, ein uralter Flughafen mit Schlaglöchern in den Landebahnen oder ein vom Zerfall angegriffenes Stadtbild – all das ist in Kiew vollkommen normal.
Eine andere Welt: Cybersports Arena
Während sich eben jenes Bild in Supermärkten und Restaurants großteils weiter zeigt, verändert es sich mit dem Betreten der Cybersport Arena vollkommen. Man selbst kennt ein änhliches Bild vielleicht von EPS Finals, LAN-Relegation oder anderen Großevents. Für die Stadt Kiew wirkt die Cybersports Arena aber vollkommen unpassend.
Wenig überraschend, dass die Halle jeden Tag rappelvoll ist, denn was für einen Deutschen eine lustige Freizeitbeschäftigung ist, ist hier mehr als etwas Besonderes. Die Jugendlichen flüchten aus dem tristen Alltag und aus den meist alles andere als modernen Wohnungen in die Arena, um dort ihrem Hobby nachgehen zu können und es sich dabei nach westlichen Maßstäben, mit modernen Sanitäranlagen, besten Internetverbindungen und guter Bewirtung, gut gehen zu lassen.
Im Gespräch erklären die wenigen englischsprechenden Jugendlichen, die wir in der Arena in Kiew treffen, dass die Arena ein wahrer Traum für sie sei. Verständlich besonders im Winter, denn im Januar gibt es selten einen Tag mit über 0 Grad und ohne Schneeverwehungen oder kalten Wind. Während dabei für anderen Sport kaum Möglichkeiten gegeben sind, blüht der eSport besonders im Winter auf.
Hochwerte Ausstattung für ein einmaliges Spielerlebnis
Teuer ist es zudem in der Cybersport Arena auch nicht. Die Tarif für eine Stunde Spielvergnügen liegt weit unter ein Euro, ein durchaus faires Angebot. Wer noch ein Bier dazu will, der bekommt dieses ebenfalls für weniger als ein Euro.
Auch an der Ausstattung wurde in der Cybersports Arena keineswegs gespart. So stehen hochwertige Bildschirme von ASUS, sowie recht moderne Gaming-Ausrüstung von Razer zur Verfügung. Auch die PCs sind für alle modernen Spiele bestens geeignet.
Bei all diesen positive Faktoren scheint es durchaus verständlich, dass die Cybersport Arena fast dauerhaft gefüllt ist. Ob spät am Abend oder mitten am Tag – irgendjemand will immer in das Paradies für Gamer flüchten.












































