1) Die DreamHack ist eSport: Vergleicht man die DreamHack mit der Assembly oder anderen LANs, so ist die schwedische LAN im wahrsten Sinne des Wortes eine eSports-LAN. Areas für jedes Spiel, eine Players-Area, mehrere verschiedene Tribühnen für die verschiedenen Spieler, eine komplette Eishockey-Arena für die Finals und all das eingebettet mitten in die LAN.
2) Die DreamHack hat Eingänge und Ausgänge: Klingt doof, ist es auch. Wer bei der DreamHack einmal irgendwo hineingegangen ist, kommt dort sicher nicht an der selben Stelle raus. Jeder Bereich wirkt als hätte er einen eigenen Eingang und Ausgang. Nur in der Kinnarps Arena scheint das anders zu sein, verwirrend wenn auf einmal Eingang auch Ausgang ist.
DreamHack Winter 2011 – Alle Bilder
Alle Bilder der DreamHack Winter 2011.
3) Die DreamHack ist kein Schlaf: Mit bis zu 16 Stunden DreamHack am Tag bleibt schon für Redakteure nicht sehr viel Zeit für Schlaf und Erholung, bei den wirklichen Teilnehmern der LAN ist das allerdings wohl noch extremer. Auch wenn einige auf Luftmatratzen oder ähnlichem schlafen, ergeben sich nicht allzu wenige einfach ihrer Müdigkeit und schlafen auf ihren Tastaturen oder Tischen ein.
4) Die DreamHack ist voll: Auf der DreamHack bekommt man definitiv nichts, ohne ewig darauf zu warten. Ob der Geldautomat, die Toiletten oder die Essensstände, für alles muss man gut und gerne mal zehn bis 30 Minuten Wartezeit einplanen.
5) Die DreamHack ist Stimmung: Auch wenn einem das spätestens nach zwei Tagen LAN auf den Geist geht, auf der DreamHack gibt es definitiv immer Stimmung. Ob früh am Morgen oder spät am Abend, immer gibt es Stimmungsmacher, die die Hallen zum Kochen bringen.
6) Die DreamHack ist Sponsoren: Selten hat man auf einem Event so viele verschiedene Marken gesehen wie auf der DreamHack. Von Telefongesellschaften bis zu Pharma-Unternehmen, alles war in Jönköping vor Ort und man wurde förmlich erschlagen von allen Markennamen.
7) Die DreamHack ist Geschwindigkeit: Verzögerungen gab es auf der DreamHack fast gar keine und auch der Abbau der Areas am Ende der Spiele in den Bereichen ging extrem schnell. Die DreamHack ist Rekorde: Man hatte Großes angekündigt, erreicht hat man es zwar nicht, zwei Weltrekorde gibt es aber trotzdem. So gelang es, den größten gleichzeitigen Download allerzeiten sowie die meisten gehosteten PCs von einem Ort bereitzustellen.
8) Die DreamHack ist Autogramme: Fast auf einem Niveau der MLG, war es für die Fans möglich Autogramme von Spielern und Castern zu bekommen. Während jeder an den Ausgängen der Area auf die Idole warten konnte, gaben die Caster-Duos am letzten Tag jeweils zwei Stunden Autogramme. Angenommen wurde das Angebot übrigens nicht gerade von wenigen, denn bis über die eigentliche Halle standen die Fans in der Schlange.
9) Die DreamHack ist Starcraft 2: Es gab in Jönköping zwar jede Menge verschiedene Spiele zu sehen, der klare Fokus lag jedoch auf Starcraft 2. So lief in der DreamArena Extreme am ersten Tag nur Starcraft 2. In der Eishockeyarena, die immerhin Platz für 4.000 Fans bietet, lief am letzten Tag dann auch fast nur Starcraft 2.
10) Die DreamHack ist verrückt: Man kann nicht bestreiten, dass die DreamHack ein wenig verrückt ist. Auf dem LAN-Event trifft man immer wieder lustig verkleidete Menschen oder Besucher, die Schilder mit der Aufschrift "umsonst Umarmungen" durch die Hallen tragen. Die DreamHack ist Freiheit: So etwas wie Jugendschutz gibt es in Schweden nicht. Bei der DreamHack beschwert sich keiner über relativ junge Jungen und auch Mädchen, die noch mitten in der Nacht durch die Halle laufen oder sich an einer Runde Battlefield versuchen. Auch mitgereiste Eltern haben absolut keine Probleme, dass ihre Kleinen hier irgendwelchen Gefahren gegenüber stehen.
11) Die DreamHack ist eSport-Prominenz: Kaum, nein, fast gar kein Event der Welt kann sich über so eine geballte eSport-Prominenz an einem Fleck freuen. Ob die besten Spieler in Starcraft 2, Counter-Strike 1.6, Heroes of Newerth, Quake Live und allen weiteren Titeln oder die Caster und Verantwortlichen, in Jönköping scheint jeder anwesend zu sein, der im Geschäft wichtig ist.
12) Die DreamHack ist Voluntariat: Was die DreamHack mit freiwilligen Helfern hinbekommt ist unglaublich. An jeder Ecke sieht man Personen mit "DreamHack Crew" T-Shirts, die Ein- und Ausgänge kontrollieren oder für Fragen zur Verfügung stehen.
13) Die DreamHack ist nicht perfekt: Wenngleich alles auf der DreamHack sehr gut aussah, war defintiv noch nicht alles perfekt. So war die Kinnarps Arena auch zum Starcrat 2-Finale nicht wirklich komplett gefüllt und auch sonst lief nicht immer alles vollkommen rund.
14) Die DreamHack ist gut für die Presse: So gut wie auf der DreamHack wurde sich um die Presse noch nirgends gekümmert. Neben extrem schnellen W-Lan, viel Platz, guter Stromversorgung und angenehmen Temperaturen, durfte man sich auch über kostenlose Heiß- und Kaltgetränke, sowie frisches Obst und Kekse freuen.
15) Die DreamHack ist guter Musikgeschmack: Ob Techno oder Rock, der DreamHack gelang es unter anderem mit Live-Auftritten und einem Radio, dass die ganze Zeit aus der Area gesendet hat, den Musikgeschmack der Anwesenden zu treffen.
16) Die DreamHack ist Zukunft: Das was die DreamHack auf die Beine gestellt hat, ist die Zukunft. Ob DreamArena, Presseeinbindung oder Spielerbetreuung, die DreamHack hat auf allen Leveln einen neuen Maßstab gesetzt. So kann es weitergehen und das wird es wohl auch so bemüht wie sich die Organisatoren zeigen.




































































































































































































































































































