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Fan-Kultur im eSport

Zwischen Fanboys und Internet-Hooligans

Fanboy – dieser von der readmore-Community zum eSport-Unwort 2006 gekürte Begriff gehört mittlerweile zum beleidigenden Standardvokabular in der Szene. Kann man angesichts dieser Entwicklung überhaupt von der Bildung einer Fan-Kultur im eSport sprechen?



Das Verhalten der Fans im eSport wurde schon oft analysiert und kritisiert. Oft kam die Frage auf, ob angesichts der zumeist niveaulosen Auseinandersetzungen zwischen den Zuschauern überhaupt so etwas wie eine Fan-Kultur exisiert. So versinkt anscheinend jegliche Diskussion in Beleidigungen und Anfeindungen aller Art, Diskussionen spielen sich oft auf einer sehr persönlichen Ebene ab. Trotzdem muss der Blick etwas differenzierter auf die Community gerichtet werden. Nicht alles ist so schlecht, wie es zu sein scheint.

Irgendwie sind sie doch alle gleich

Sonntag, 10. Februar 2008: Zum nunmehr 131. Mal findet das berühmt berüchtigte Revier-Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 statt. Im ausverkauften Dortmunder Westfalenstadion liefern sich beide Mannschaften eine packende Partie, welche die Königsblauen aus Gelsenkirchen letztendlich für sich entscheiden können.

Solche Lokalderbys bilden zumeist den spannungsgeladenen Höhepunkt für jeden Fan. Die besondere Brisanz, die durch die Nähe der Vereine und über Jahre steigende Antipathie entstand, drückt sich daher nicht nur auf dem Platz aus: Auch die Emotionen der Fans erreichen bei diesen Aufeinandertreffen den Siedepunkt. Von demütigenden Gesängen der Gegenseite bis hin zu Sprüchen, deren Inhalt ein ums andere Mal unter die Gürtellinie geht, sind den Reallife-Flames keine Grenzen gesetzt.

Was für eingefleischte Fußballanhänger das Stadion ist, ist für den geneigten eSport- respektive Counter-Strike-Fan die Kommentarfunktion unter dem entsprechenden Spitzenspiel. Insbesondere die Aufeinandertreffen zwischen den beiden Erzrivalen Alternate aTTaX und mousesports sind immer Nährboden für unerbittliche Wortgefechte abseits des eigentlichen Geschehens. Wie erst vor kurzer Zeit gesehen, als beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Titanen wieder hunderte, darunter zu nicht kleinen Teilen beleidigende, Kommentare verfasst wurden. Das Interesse ist also da und der Unterschied zwischen frenetisch jubelnden Dortmundern und den viel gescholtenen so genannten mouz-Fanboys augenscheinlich nicht allzu groß.

Fans als Motivation

Die drei mousesports-Akteure Kapio, gob b und Tixo auf den EPS-Finals
Jedoch bleibt bei diesen Diskussionen der eigentliche Bezug zum Spieler – beziehungsweise zum Team – oft auf der Strecke. Und das, obwohl Zuschauer und Fans einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Leistung der Akteure haben können. So ist der mittlerweile semiaktive deutsche Warcraft 3-Spieler Andrew 'fire' Regendantz durch seine Anhängerschaft dazu motiviert, "weiterhin gute Leistungen zu erbringen und dafür auch zu trainieren." Laut der Counter-Strike-Ikone Navid 'Kapio' Javadi helfen die Fans auch dabei, "freier aufzuspielen und sich von dem Druck zu lösen." Das sind alles Faktoren, die in engen Partien das Spiel entscheiden können.

Besonders bei offline ausgetragenen Partien wird dieser Umstand deutlich. Keiner kann sich einer großen jubelnden Menge entziehen: "Die Wenigsten lässt so was kalt", konstatiert Kapio. Für Andrew Regendantz bieten Lan-Event noch "einen Tick" mehr Motivation, da er "die Reaktion der Zuschauer direkt erkennen kann."

Internet-Hooligans

Umso bedauernswerter ist es, wenn die schon zuvor angesprochenen Diskussionen und Flames überhand nehmen. Statt sich voll und ganz auf das eigene Team und dessen Leistung zu konzentrieren, wird die direkte Konfrontation mit den Sympathisanten der Gegnerseite gesucht. Das Geschehen auf der Map wird nebensächlich. Oft finden sich solche User nur in den Kommentaren ein, um durch ihr Verhalten jegliche sachliche Diskussion im Keim zu ersticken, allzu gerne auch durch verbale Gewalt. Personen, die solche Gewohnheiten an den Tag legen, kann man unmöglich als Fans bezeichnen.

Hooligans
Hooligans sind zumeist in Gruppen organisiert und finden sich oft am Rande von Sportereignissen zusammen. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Gewaltbereitschaft aus. Ein Zusammentreffen zwischen zwei verfeindeten Gruppen kann zu brutalen Auseinandersetzungen führen.
Zu finden ist dieses Phänomen ist auch in anderen Sportarten. Solche Personen nennt man Hooligans. Und die Motive sind zumeist auch nicht allzu unähnlich: Profilierung, Demütigung der Gegner, Ablenkung von eigenen Schwächen. Leider bestimmen diese immer die Schlagzeilen, sowohl im Breitensport als auch im eSport. Eine Hand voll Prügelknaben hat mehr Sensationspotenzial als hunderte, im Fußball sogar tausende, friedlich feiernder Fans.

Solche Zeitgenossen sind normalerweise auch die ersten, wenn es darum geht, wirkliche Fans des eSports zu verspotten. Durch sie kam die Bezeichnung "Fanboy" erst in Mode. Betrachtet man den Begriff separat von seiner mittlerweile sehr negativen Bedeutung, verbirgt sich hinter ihm eigentlich nichts Schlechtes: So ist ein Fanboy doch nichts anderes als ein Sympathisant eines Teams, der diesem auch in schlechteren Spielen beisteht. Dass solche Fans durch Internet-Hooligans nicht gerade dazu ermuntert werden, ihre Sympathie offen zu zeigen, liegt auf der Hand.

Ja, ich bin ein Fanboy

Und genau das ist der Knackpunkt: Ist man als Zuschauer und als großer Clan gewillt, eine weitere Vergrößerung der Fan-Gemeinde und der Fan-Kultur im Allgemeinen anzustreben, muss das Problem der zuvor beschriebenen Internet-Hooligans eingedämmt, wenn nicht gänzlich behoben werden.

TBH-Fans auf den EPS-Finals
Die Verwirklichung dieser Ziele muss auf mehreren verschiedenen Ebenen angestrebt werden: Zuerst sollte sich der wirkliche Fan auch dazu bekennen und versuchen, das Image des unwissenden Amateurspielers, der sich nur aufgrund der zwischenzeitlichen Überlegenheit eines Teams demselben angeschlossen hat, abzulegen. Sobald man sich mit einem Clan identifiziert, sollte man auch stolz auf die Leistungen der eigenen Mannschaft sein und dieser gleichzeitig auch in schlechteren Phasen nicht den Rücken kehren. Das Wort Fanboy sollte zum Sinnbild der Sympathie für die eigenen Idole werden. Ja, ich bin ein Fanboy!

Internet-Polizei

Jedoch ist es nötig, die Fanboys gegen die Internet-Hooligans zu unterstützen. So besteht für die Administratoren der großen deutschen Coverage-Seiten immer die Möglichkeit, Unruhestiftern einen Riegel vorzuschieben. Zwar sollten Sperren nur im Notfall ausgesprochen werden, doch angesichts der Schlammschlachten, die sich manche Nutzer in den Kommentaren der Szeneseiten liefern, sind Repressionsmaßnahmen seitens der Moderatoren ein geeignetes Mittel, um ein angenehmes Klima während der Spitzenspiele zu ermöglichen.

Da ein Großteil der Äußerungen in keiner Weise durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt ist, weil diese aus teils schwerwiegenden Beleidigungen bestehen, kann eine solche Vorgehensweise auch nicht als Zensur angesehen werden. Stattdessen wird der virtuelle Schlagstock von der Internet-Polizei verwendet, um dem Gros der Zuschauer eine Plattform für Diskussionen zu bieten, ohne sich erst durch unzählige Flames wühlen zu müssen.

Im Vereinsheim mit den Stars

Aber auch Clans können einen sinnvollen Beitrag leisten. Durch eine Vergrößerung des Angebots für potenzielle Fans, die den Akteuren näher sein wollen, entsteht ein Domino-Effekt, der schrittweise dazu führt, dass sich normale Zuschauer oder sogar Internet-Hooligans immer mehr zu einem bestimmten Team hingezogen fühlen.

Einer der Vorreiter dieser Entwicklung ist der Clan n!faculty. Mit "derzeit über 250 angemeldeten, ausgewiesenen Mitgliedern", die laut Aussage des ersten Vorsitzenden Frank Pinter auch einen "kleinen Vereinsbetrag" beisteuern, ist die in Köln ansässige Organisation eine der größten Deutschlands. Auffällig ist dabei vor allem der Aspekt, dass n!faculty als Verein eingetragen und somit neben Team Bavarian Heaven eine der wenigen Institutionen im eSport mit dieser Rechtsform ist.

n!facultys Vereinsheim
Getragen von Spenden der Computec Media AG und mit Unterstützung der Stadt Köln entsteht in der Rheinmetropole derzeit ein richtiges Vereinsheim für Mitglieder von n!faculty. Dieses wird gleichermaßen als Treffpunkt und als Trainingsstätte für die Profis verwendet werden.
Besondere Wichtigkeit hat für Frank Pinter vor allem ein Ziel, das derzeit von n!faculty verwirklicht wird: "Für uns ist das Vereinsheim ein Meilenstein." Dieses Gebäude dient dabei zweierlei Zwecken: Einerseits wird es "den Fans Gelegenheit geben [...], die 'Stars' persönlich beim Spiel zu beobachten." Dadurch könnte man dem Wunsch des Zuschauers Genüge tun und ihm direkten Kontakt zu den Spitzenspielern ermöglichen. Andererseits, und das ist weit wichtiger, erwartet man sich durch das Vereinsheim "regionale Identifikation." Ähnlich wie bei mTw in Hamburg möchte man sich auf den Ballungsraum Köln konzentrieren und dort eine Hochburg für Fans des eigenen Clans aufbauen.

Zuschauer bei den EPS-Finals
Auch das neue Eventformat der ESL, das auf den Intel Friday Night Games und den Finals verwendet wird, trägt seinen Teil zur Vertiefung der Fan-Kultur bei. Da die teilnehmenden Akteure direkt auf der Bühne spielen, haben Zuschauer die Möglichkeit, mit ihren Idolen auf Tuchfühlung zu gehen und diese aus nächster Nähe anfeuern zu können.

Zweifellos sind diese Maßnahmen, die das Problem auf indirektem Wege bekämpfen, den Repressionsmaßnahmen vorzuziehen. Doch hat ein Zusammenspiel beider Vorgehensweisen, in dem das passende Verhältnis zwischen Vorbeugung und Bestrafung gefunden wird, auf lange Sicht wahrscheinlich den größten Effekt. Ganz nach dem Prinzip des Forderns und Förderns kann man so über zwei Wege zum Erfolg kommen.

Wir sind Fanboys

Spieler nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen, das ist der Wunsch eines jeden Fans. Demnach ist die Verwurzelung der Clans in Orten ein unabdingbarer Faktor zum weiteren Ausbau der Fan-Kultur. Was heute noch Fan-Busse zu Intel Friday Night Games sind, ist morgen vielleicht die geplante eSport-Arena in Köln. Und möglicherweise freuen wir uns eines Tages darüber, mit wehenden Fahnen und Spruchbannern bestückt, diese vier Worte zu sagen: Ja, wir sind Fanboys!


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Johannes 'hrb' Kallenbach
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b  KOMMENTARE (59)

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#1 RkilL
- Grubby-Fan
schoener artiekel ;)

   
#2 Cluevo
Sehr guter Artikel. Optimale Länge, viele interessante Informationen und macht gute Laune. :) Ich habe genug von den Schwarzmalern, die nur über "Hooligans" lästern - positive Artikel, wie der deine, sind wesentlich wichtiger. :)
   
#3 DontCallItSchnitzel
- k1llsen-Fan
jap sehr schön :)
passt vor allem gut zu eurem fanclub-feature

wobei ich das mitfiebern nur sehr selten habe , also richtig gefesselt hoffen ;)
z.B: in den game hausobs vs soju auf den ngl one finals , im grunde ein langweiliges game aber ch war total gefesselt, weil der underdog gegen den "großen" koreaner gekämpft aht
   
#4 Banshee
- Flash-Fan
Interessanter Artikel. Passt gut zu den Features auf unserer Seite. Die Zusatzinfos in den Kästchen sind ne nette Idee. :)
   
#5 VasuLief
- mouz CS 1.6-Fan
viel zu lang :( aber ganz gut.
   
#6 pX
- Bodo-Fan
Internet-Polizei ^^ dann könnte rm ja gleich ne Halbtagskraft einstellen die sich einzig und alleine den Comments widmet ....
   
#7 Sh4d0wm4n
- mTw.int CS 1.6-Fan
in meinem GB spamen mich auch alle mit fanboy zu ... tststs ^^
   
#8 pheenom st
- LuKe-Fan
herby faitin! sehr schöner artikel!
   
#9 SpaRroW
- Fly100%-Fan
Ich fieber bei jedem mouz.WC3 Spiel mit =) kA woran das liegt^^

Dennoch muss ich sagen, dass ich mir trotzdem keine Fanartikel von mouz zulegen würde oder so was =/ aber trotzdem würde ich mich schon als mouz Fan bekennen.
   
#10 muegge st
- chillkroete-Fan
die TBH fans waren letzte season schon sehr unterhaltsam sollte es bei mehr clans geben
   
#11 SkiBB4
Sehr schöner Artikel!!
   
#12 Fipse
- HasuObs-Fan
Sehr sehr guter Artikel der genau auf die Dinge eingehen die mir schon immer bei der eSports Fan-Kultur aufgefallen sind. Also steht zu euren Teams und sagt "Ja ich bin ein Fan!"
   
#13 Ulee
- mouz CS 1.6-Fan
Als Rudi die "Kommentarpolitik" auf Gs erläuterte, hatte ich die Hoffnung Kommentare wie "guter artikel", "Interessanter Artikel", "sehr schöner artikel!" etc., nicht mehr "ertragen" (d.h sie werden gelöscht) zu müssen, da diese Art von Kommentaren, genau wie der sonstigen Spam, Diskussionen nicht unbedingt begünstigt.

Letztendlich weiß man doch als Autor meist selbst am besten, wie gut oder schlecht ein Artikel geschrieben bzw. recherchiert ist. Die interne Anerkennung von Kollegen tut dann ihr Übriges (bzw. auch eine dadurch entstandene Diskussion kann als Lob empfunden werden) und wer als User unbedingt virtuelle Streicheleinheiten für Redakteure austeilen will, kann dies doch auch per PN tun!


Zum Artikel: Ich denke der Autor spricht hier wirklich alle relevanten Punkte an. Die Betonung der Notwendigkeit einer regionalen Bindung finde ich zwar eher nebensächlich, besonders wichtig ist im Gegensatz dazu aber, die Politik gegenüber den Internet-Hooligans (auch wenn dieser Ausdruck wirklich extrem ist, denn verbale Angriffe sind nur schwer mit physischer Gewalt zu vergleichen). Hier muss wirklich die von der ESL mit der neuen Strafpunkteregelung begonnene Linie von den Szeneseiten weitergeführt werden.
   
#14 kaisi
- Alternate CS 1.6-Fan
Ich bin ja kritisch an den Artikel rangegangen - Was will der Autor uns sagen? Ist das Ganze neu?
Und ja, der Artikel gefällt mir! These/Frage aufgestellt, diese auch anhand passender Zitate und Beipiele(!) behandelt, und zu einem schlüssigen Ende gekommen. Schön!

Besonders interessant finde ich die Info über faculty, war mir bisher nicht bekannt
   
#15 Knochen
- NoVas1r1-Fan
Ein wirklich schöner Artikel.
Gestern in der Sendung haben wir das ganze ein wenig angeschnitten.
Bin nach wie vor der Meinung, dass ich auf die ersten Fangruppen warte, die mit Trommel etc. anreisen, Fansprüche haben und man vlt. die TBH Fans links der Halle sitzen lässt, die ALTERNATE Fans rechts der Halle und in der Mitte die "normalen" Zuschauer.

Weiter so!
   
#16 eXcuvator
- Alternate WC3-Fan
Faculty gab es potenzielle nicht-wisser, aber was Hooligans sind, sollte jeder wissen. Insofern eher eine Spielerei ("schaut mal, was unser Script kann"). Ansonsten gut.
   
#17 stewie
Was mir zum Fanboy einfällt und was die Moderatoren so negatives dazu beitragen.... auf den letzten ESL Finals wurden die TBH Fans etwas heruntergezogen, weil sie Stimmung machten, dann frag ich mich nur weil alle drin sitzen und fast einschlafen und ein paar wissen wie man Stimmung macht die runter machen?

Wie soll sich dann eine Fan-Community entwickeln wenn selbst die Mods diese nieder machen...
   
#18 AppeL
- SWE WC3-Fan
VasuLief
viel zu lang :( aber ganz gut.

liest wohl net so oft "normale"(die nix mit esport zu tun haben) artikel oder? =)
das ihr ist ne ganz normale länge von nem vernünftigen artikel, auf zeit.de gibts teilweise artikel die sind 4mal so lang und gehen über mehrere seiten

daran wird man sich wohl gewöhnen müssen, wenn man n artikel über ein umfassendes thema schreiben/lesen will =)
   
#19 rxhs
was bringt der vergleich zweier hooligan-gruppierungen (esport-hooligan - ehm...rofl?) wenn man die grundspiele nicht mal annähernd vergleichen kann. äpfel sind auch keine runderen birnen....
das wort fanboy benutzen doch kaum noch welche der user, die es geprägt haben - denn eigentlich ist es nur ein import-wort aus den staaten, wie so vieles an sogenannten "unwörtern". von welchem typ user wird es denn noch genutzt? neuregistrierte oder 16-jährige die das wort mal aufschnappten und es toll finden sich mit irgendwelchen internet-wörtern aus dem esport zu brüsten.

treffender hier, wäre der vergleich mit den sog. ULTRa-gruppierungen. diese drücken sich auch nicht mit gewalt aus, wie es das wort "hooligan" mit einem faden beigeschmack asoziieren lässt.

hättest du etwas über fan-arbeit von teams und "fans" im esport geschrieben, wäre der inhalt auch klarer zum vorschein gekommen. aber das war leider ein ein versuch, ein 3-beiniges pferd zur trab-wm zu schicken.

die stilistische art hingegen gefällt, weiter so :)
   
#20 s0nny
- FoCuS-Fan
Richtig schöner Artikel, vorallem weil er meine Meinung bezüglich dem Vergleich zwischen Hooligans und Fans total vertritt.
   
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