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SC2: Vorstellung der Einheiten – 3/3

Die Zerg-Einheiten in StarCraft 2

Auch die Zerg sind in StarCraft 2 wieder mit von der Partie. Zwar sind sie weiterhin die wohl mit Abstand ekelhafteste Rasse, doch müssen sie sich was ihre Stärke angeht nicht verstecken. Wir stellen Euch alle Einheiten der Zerg in der Beta vor.



Wie die Terraner und Protoss besitzen auch die Zerg eine einfache Arbeitereinheit: die Drohne. Sie ist – wie schon im Original – die schwächste der Arbeitereinheiten. Im Unterschied zu den anderen Rassen errichten die Drohnen die Gebäude ihrer Rasse nicht, sie mutieren selbst zu den Gebäuden.

Zerglinge
Die grundlegende Kampfeinheit der Zerg ist weiterhin der Zergling. Dieser kleine Nahkämpfer ist zwar schwach an Bewaffnung und sehr schnell eliminiert, doch gewinnt er durch seine enorme Geschwindigkeit und der Tatsache, dass aus einem Ei gleich zwei Zerglinge schlüpfen, stark an Bedeutung. Ein einzelner wird auch weiterhin kaum Schaden anrichten können, dafür ist er in der Masse um so gefährlicher für den Feind. Durch die Metabolismusschub- und Adrenalindrüsen-Upgrades gewinnt er zusätzlich an Stärke. Der Zergling kann in Starcraft 2 zum Berstling mutieren, welcher an den infizierten Terraner aus Starcraft: Broodwar erinnert. Dieser explodierte beim ersten Kontakt zum Feind und erzeugte einen starken Flächenschaden. Der Berstling ist allerdings sehr leicht klein zu kriegen, wodurch er Geleit benötigt, um sein Ziel zu erreichen.

Ihre Hoheit, die Königin

Eine weitere tragende Rolle übernimmt die Königin in Starcraft 2. Sie hat nichts mit ihren fliegenden Namensvettern aus dem klassischen Starcraft zu tun. Neben ihrer Bewaffnung gegen Land- und Lufteinheiten, verfügt sie über die Möglichkeit, vier zusätzliche Larven zu erzeugen, die der Spieler dann zu Einheiten morphen kann. So können die Zerg schnell zusätzliche Einheiten für den Kampf gewinnen oder ihre Economy verbessern. Außerdem verfügt die Königin über den Spell "Kriechertumor". Durch diese Fähigkeit kann die Königin den Boden mit dem Kriecherextrakt überziehen, auf dem alle Zerggebäude errichtet werden. Der Kriecher gibt allen Zerg-Landeinheiten (auch feindlichen) zudem ein Bonus auf Bewegungsgeschwindigkeit. Außerdem kann die Königin eigene Einheiten und Gebäude heilen.

Auch in Starcraft 2 können die Zerg auf den Hydralisk zurückgreifen. Durch seine Fähigkeit, Boden- und Lufteinheiten anzugreifen, erhielt er im alten Starcraft die Rolle der Allzweckwaffe der Zerg. Durch Upgrades konnten seine Geschwindigkeit und Reichweite verbessert werden. Vom Geschwindigkeits-Upgrade musste sich der Hydralisk in Starcraft 2 nun aber verabschieden. Er bekommt Verstärkung von der Scharbe. Sie ist der biologische Panzer der Zerg. Sie steckt eine Menge ein und ist dazu noch schnell unterwegs. Die Geschwindigkeit kann zusätzlich durch ein Upgrade verbessert werden. Gräbt sich die Scharbe ein, heilt sie sich in kürzester Zeit sehr schnell selbst. Ihre einzige Schwäche ist wohl der fehlende Luftangriff. Umso wertvoller ist die Scharbe im Kampf gegen biologische Einheiten, da sie gegen diese einen Extraschaden erzielt.

Auch der Ultralisk ist machtlos gegen fliegende Einheiten, dennoch ist sein Name wie auch im klassischen Spiel Programm. Er ist die stärkste Nahkampfeinheit im gesamten Spiel. Im Original zeichnete er sich durch eine starke Panzerung und enorme Angriffskraft aus. Mit diesen Fähigkeiten wird er auch in Starcraft 2 an den Start gehen. Seine Schwäche bleibt ihm jedoch auch erhalten: Durch seine Größe bietet er eine Menge Angriffsfläche für Nahkampfeinheiten. Dafür macht der Ultralisk nun Bonusschaden beim Angriff auf Gebäude.

Zwar hat sich mit dem Vergifter der klassische Spellcaster der Zerg verabschiedet, doch wurde nun für diese Aufgabe der Verseucher geschaffen. Er verfügt über komplett neue Spells. Einer davon ermöglicht es ihm, infizierte Space Marines aus Eiern zu spucken, welche Land- und Lufteinheiten angreifen. Dies ist aber bei Weitem noch nicht seine einzige Fähigkeit: Mit einem Neuralparasit kann der Verseucher eine feindliche Einheit für einige Sekunden unter Kontrolle bringen, allerdings muss diese in der Umgebung des Verseuchers bleiben. Ein weiterer Spell von ihm ist der Pilzbefall. Durch diese Fähigkeit werden kurzzeitig alle Einheiten im Wirkungsbereich gelähmt und – falls sie unsichtbar sind – enttarnt. Außerdem nimmt jede betroffene Einheit etwas Schaden.

Abgehoben

Mutalisken
Auch die Zerg verfügen in Starcraft 2 über fliegende Einheiten. Eine von ihnen ist der altbekannte Mutalisk. Sein Angriff war mit dem sogenannten „Bounce-Effekt“ ausgestattet, durch den neben der anvisierten Einheit noch zwei weitere einen Teilschaden nahmen. Diese Fähigkeit bleibt ihm auch in Starcraft 2 erhalten. Wie auch im alten Spiel ist der Mutalisk sehr gut dazu geeignet, die Economy des Gegners unter Druck zu setzen.

Schänder (li.) & Brutlords
Neu dabei ist der Schänder. Diese Flugeinheit ist dazu in der Lage, andere Einheiten, die sich in der Luft befinden, anzugreifen. Zudem kann er feindliche Gebäude für 30 Sekunden funktionsunfähig machen. Des Weiteren kann der Schänder sich zum Brutlord weiterentwickeln. Dieser erinnert an den Wächter aus Starcraft: Broodwar. So richtet er erheblichen Schaden gegen Bodeneinheiten an, ist allerdings ohne jegliche Luftabwehr ausgestattet. Eine weitere Schwäche, die er vom Wächter geerbt hat, ist das Problem, dass er sich nur sehr langsam fortbewegen kann.

Der Overlord ist der altbekannte Supply-Lieferant. Während die Terraner und Protoss Gebäude dafür errichten, kreiert der Zerg den Overlord, um sein Bevölkerungslimit zu erweitern. Wie auch im alten Spiel ist er sehr langsam unterwegs. Seine Fähigkeiten zum Aufdecken von unsichtbaren Einheiten, zum Erhöhen der Sichtweite durch Upgrades, für eine schnellere Bewegung und zum Dropen musste der Overlord abgeben, dafür kann er sich zum Overseeer weiterentwickeln. Dieser ist schneller als der Overlord und verfügt über einen Detektor, der getarnte Feinde aufdecken kann. Der Overseeer ist außerdem dazu in der Lage, einen Formling zu erschaffen, der beim Erblicken einer gegnerischen Infanterieeinheit zu einem Ebenbild von dieser mutiert. Dieses kann dazu verwendet werden, die feindliche Basis auszukundschaften, da es nur auf direktem Befehl des Gegners von dessen Einheiten angegriffen wird. Der nicht zum Overseer mutierte Overlord kann Kriecher erzeugen, wodurch Gebäude in weiter Entfernung zur Zerg-Basis errichtet werden können.


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Jan 'Newskool' Hendrych
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